EM Weert: Oliver Degenhardt, Frank Bachinger und Madita Hendriks werden europäische Vizemeister

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Bei den ETU Triathlon European Championships platzierten sich die Athleten der DTU-Nationalmannschaft mit acht Gold-, sechs Silber- und vier Bronzemedaillen am Wochenende im Medaillenspiegel ganz oben. Wenn auch Groß-Britannien sicherlich die meisten Athleten stellte.

Vier hessische Altersklassenathleten erkämpften sich in den erstklassig besetzten Rennen über die Olympische Distanz einen Podiumsplatz: Europäische Vizemeister wurden Madita Hendriks (CJD Oberurff) in der W 18/19, Oliver Degenhardt (WVC Kassel) in der M 50 und Frank Bachinger (EOSC Offenbach) in der M 60. Nicole Best (Triathlon Team DSW Darmstadt) nahm die bronzene Medaille der W 50 im Gepäck mit nach Südhessen.

„Es war ein schöner fairer Wettkampf und mit dem zweiten Platz, hinter einem krass schnelllaufenden Udo van Stevendaal (Nieder-Sachsen), bin ich natürlich zufrieden“, sagt Oliver Degenhardt. „Das Schwimmen war mit 23:36 Minuten im Blue Lake eher unter meinen Möglichkeiten.“ Auf dem Rad hingegen lief es für den Lehrer sensationell, ohne Trainingslager machte er Platz um Platz gut und fuhr sich an die zweite Position nach vorne.  Mit 55:54 Minuten für die knapp 40 kilometerlange topfebene Radstrecke am Zuid-Willemsvaart Kanal fuhr Degenhardt den zweitschnellsten Radsplit seiner Alterklasse. „Nur mit meiner Laufform war ich nicht ganz zufrieden. Mal sehen wie es beim Ligawettkampf in zwei Wochen (1. Hessenliga beim Morettriathlon) in Münster läuft.“ Unter der 40 Minutenmarke blieb der 50jährige trotzdem. Dies gelang nur ingesamt vier Athleten seiner Altersklasse. „Im August starte ich bei der Sprint-DM in Bremen, eventuell auch bei der WM in Lausanne. Mal sehen, was da noch geht.“ Bild: stadstriathlonweert.nl/en/

Neu in der M60 angekommen feierte Frank Bachinger ein starkes Ergebnis. Der Offenbacher wechselte als schnellster M60er mit 23:29 Minuten auf sein Zeitfahrrad und ließ mit 1:02 Stunden Radzeit und 42:45 Minuten Laufzeit nichts anbrennen. Nach der deutschen Goldmedaille über die Duathlon-Mitteldistanz kommt nun die silberne EM-Medaille über die Olympische Distanz zu seiner Sammlung hinzu. 

 

Madita Hendriks startete das erste Mal international und freute sich mit 2:28:08 Stunden über den zweiten Platz in der W 18/19. Ein alter Haase schließlich ist Nicole Best, die mit starken 2:16:48 Stunden den dritten Podestplatz in der W50 einfuhr. „Ich wechselte nach 24:13 Minuten als Dritte auf mein Rad und konnte diesen Platz mit 1:02:54 halten“, sagt die zierliche Athletin in der Schlange beim Abholen ihres Neoprenanzuges. „Vor der EM-Siegerin Anita Howe aus Groß-Britannien hatte ich natürlich mächtig Respekt. Sie schwimmt zwar eher mäßig, ist aber im Laufen eine Granate.“ Der Rückstand zu Howe im Ziel war für Nicole dann lediglich 1:30 Minuten. Best startet in diesem Jahr in der Hessischen Triathlon Liga für die Startgemeinschaft des SKV Mörfelden-Walldorf mit der SG Arheilgen.

 

Tanja Weber

 

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