Erfolgreiches Jahr des HTV-Nachwuchs

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In der Saison 2016 konnte der HTV eine Erfolgsserie feiern, die es in der Form schon lange nicht mehr gab. Im Sog der überragenden Vize-Weltmeisterin Lisa Tertsch (DSW Darmstadt), schafften weitere Talente den Weg an die Spitze. Allen voran Annika Koch (TUS Griesheim), die mit ihrem dritten Platz bei der DJM und einem Sieg bei den Deutschen Meisterschaften im Duathlon über sich hinauswuchs. Der 13. Platz bei der DM-Elite brachte ihr die Nominierung für den DC Bundeskader ein. Die Dritte Frau, die sich aus Hessen an die nationale Triathlonspitze gesetzt hat, ist Delphine Halberstadt (VFL Münster). Nach ihrem 7. Platz bei der Triathlon DM im vergangenen Jahr überraschte sie 2016 die nationale und internationale Konkurrenz bei der Triathlon U23-EM in Burgas, bei der sie das Podest nur um wenige Sekunden verpasste. Außerdem überzeugte sie zum Ende der Saison noch durch den Sieg in der U23-Wertung des Frankfurt Marathons.

Die Ergebnisse unserer Athletinnen sind auch eine Bestätigung für die Arbeit im Nachwuchsleistungssport. Der HTV beginnt diese gezielt mit der E-Kaderförderung bei den 12-Jährigen, um die Lust am Leistungsvergleich zu fördern. Es ist eine große Motivation für unsere jungen Athleten, sich für den E-Kader und später für den D-Kader zu empfehlen. Sie qualifizieren sich über das Abschneiden beim HTV-Jugend Cup; die Älteren unter anderem über ihre Ergebnisse bei nationalen Rennen. Entsprechend ehrgeizig treten die jungen Sportler dann bei den Wettkämpfen auf.

Auch in der Breite kann von einer positiven Entwicklung gesprochen werden. Dies zeigt sich insbesondere bei den Mannschaftsergebnissen in der nationalen Rennserie, dem DTU-Nachwuchscup. Hier gelingt es unseren Athleten/innen mittlerweile seit drei Jahren immer unter die Top-Drei der Länderwertung zu kommen.

Als Verband ohne Sportinternat oder Bundesnachwuchsstützpunkt haben wir gelernt, die Arbeit in den Vereinen in die Kaderförderung zu integrieren. Wir haben das Glück, dass in unseren Vereinen erfahrene und engagierte Trainer mit A-Trainer-Status tätig sind. Unsere Kadersportler können sich somit bei regelmäßigen Lehrgängen mit anderen Athleten messen und Neues lernen. Zu Hause können sie dann ihre Trainingspläne unter guter Betreuung umzusetzen und sich in ihrem gewohnten sozialen Umfeld entwickeln. Dies ist im Falle einer Verletzung oder anderen Rückschlägen wichtig, da im privaten Umfeld solche Phasen besser aufgefangen und überstanden werden.

Ebenfalls von Vorteil bei diesem Ansatz ist, dass bestehende Kooperationen auf Vereinsebene zwischen Triathlon und Schwimmabteilungen bestehen bleiben. Viele unserer Kaderathleten haben eine "Schwimmervergangenheit" und finden auch noch als D-Kader Triathleten in ihrem Heimat-Schwimmverein hervorragende Trainingsbedingungen.

In Zukunft wird der Verband gezielt auf die Kooperation zwischen Vereinen und Landesstützpunkt setzen und darauf hinarbeiten, dass weitere Talente den Spaß und die Lust am Triathlon gewinnen.

Text: Benjamin Knoblauch

 

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