DTU-Leistungsüberprüfung Nürnberg: Hessen ganz vorn dabei

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Henry Graf (MTV Kronberg) landete am Samstag in Nürnberg den ganz großen Treffer. Der A-Jugendliche siegte in der Summe über 800 Meter Schwimmen und fünf Kilometer Laufen vor Elite-Starter Fabian Reuter (REA Card Triathlon Team Griesheim) und Jonas Osterhold (Nordrhein-Westfalen). Die beiden Hessen dürfen damit an Weltcuprennen starten, die schnellsten drei Männer und Frauen sind dazu berechtigt.

Die Leistungsüberprüfung der Deutschen Triathlon Union im Nachwuchs-, U23- und Elitebereich dient als Gradmesser. Wenngleich sie aufgrund veränderter Vergabekriterien in Bezug auf Startplätze bei internationalen Rennen nicht mehr die Relevanz wie in den Vorjahren hat. Bei den Frauen überraschte die in den USA studierende Lisa Tertsch (Triathlon Team DSW Darmstadt) mit einem starken zweiten Gesamtplatz. In den USA für das Harvard-Team im Cross-Country-Running unterwegs rannte die U23-Athletin mit 16:37 Minuten die schnellste Laufzeit aller weiblichen Athletinnen. Annika Koch (REA Card Triathlon Team Griesheim) flog leichtfüßig mit 16:47 Minuten auf Gesamtplatz vier, nachdem das Schwimen nicht optimal lief. Jule Behrens, gleichfalls aus der Kaderschmiede von Griesheims Trainer Michael Vogt, machte als schnellste A-Jugendliche auf sich aufmerksam. Solide Leistungen erbrachten Emma Graf (4. Juniorin, MTV Kronberg), Isabel Neese (7. U23, Triathlon Team DSW Darmstadt), und Finja Schierl (10. Jugend A, Triathlon Team DSW Darmstadt).

„Mit insgesamt 12 Athleten sind wir mit einer schlagkräftigen Gruppe nach Nürnberg gereist“, sagt Landestrainer Eric Kappes. Im Männerfeld starteten zudem Scott McClymont (7. U23, REA Card Triathlon Team TuS Griesheim), Caspar Halberstadt (9. U23, SKG Sprendlingen), Paul Weigand (10. Jugend A, TV Bad Orb) und Robin Schüssler (12. Jugend A, Triathlon Team DSW Darmstadt). „Jule Behrens, Emma und Henry Graf haben sich zudem für die EM-Quali in Saarbrücken am 6. April empfohlen. Ich denke, wir mischen in diesem Jahr im deutschen Vergleich ganz vorne mit“, freut sich Kappes.

Foto: Nicola Petzoldt

 

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