Triathlon-Bundesliga: Das REA Card Triathlon Team TuS Griesheim

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Das REA Card Triathlon Team TuS Griesheim ist bereits seit 20 Jahren in der Triathlon-Bundesliga. Wir haben mit Olaf Koch gesprochen.

 

REA card Triathlon Team TuS Griesheim

Sportlicher Leiter: Olaf Koch

Trainer/Headcoach: Michael Vogt, Daniel Schmoll; weitere athletenspezifische Trainer, der einzelnen Nationalverbände ( z.B. Bundestrainer)

Ergebnisse 2018:                   1. Triathlon-Bundesliga Herren: Platz 13

                                                1. Triathlon-Bundesliga Damen: Platz 7

                                                2. Triathlon-Bundesliga Süd Herren: Platz 2

 

Olaf, was sind eure Ziele für die Saison 2019?
Mit unseren Damen möchten wir in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga in der Endabrechnung in den Top sechs landen. Mit unserem Herrenteam streben wir eine Position im Mittelfeld an. In der 2. Triathlon-Bundesliga ist natürlich das Ziel, an die guten Ergebnisse der letzten Jahre anzuknüpfen und den einen oder anderen Podiumsplatz einzufahren.

Wie lange seid ihr in der Triathlon-Bundesliga?
Wir sind seit über 20 Jahren dabei.

Worin liegt die Stärke eurer Damen?
Wir sind zum Glück sehr ausgeglichen, was uns besonders bei Teamrennen zu Gute kommt. Natürlich haben wir über den Winter besonders an der Schwimmform gefeilt. Schließlich legt die Schwimmleistung den Grundstein dafür, welche Radgruppe ich in den Drafting-Rennen erwische.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein?
Der Reiz für den TuS Griesheim zu starten liegt darin, in einem Umfeld zu starten, das durch Zusammenhalt der Athleten untereinander und eine familiäre Beziehung zu den sportlichen Leitern geprägt ist. Gleichzeitig liefern wir ein durch Professionalität geprägtes Umfeld in dem sich jeder einzelne Perfekt entfalten kann.

Wie fördert ihr eure Bundesligastarter?
Wir bieten unseren Athletinnen und Athleten eine Vielzahl verschiedenerer Anreize für uns zu starten, dabei steht nie der finanzielle Teil im Vordergrund. Für uns an den Start zu gehen bedeutet, dass wir ein professionelles Umfeld schaffen, in dem sich die Athleten optimal entfalten können um sich so bestmöglich in der Bundesliga zu präsentieren. Gleichzeitig bieten wir, in Kooperation unserer Partner, einen sich ständig aktualisierenden Katalog an materiellen Unterstützungen.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Wir versuchen als Abteilung eine konsequente Nachwuchsarbeit zu fördern und freuen uns, wenn immer wieder junge Athletinnen und Athleten den Sprung in die Bundesliga schaffen oder sich für Bundeskader empfehlen können. Wichtig ist aber auch schon immer die Kooperation mit anderen Athleten verteilt über ganz Deutschland und Europa gewesen. Eine gesunde Mischung aus lokalen „Eigengewächsen“ und Athleten, die ihre sportlichen Wurzeln in anderen Vereinen haben, zu schaffen ist uns dabei wichtig.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch bzw. werfen eure Eigenveranstaltungen genug ab, um die Kosten zu decken?
Sponsorengelder sind die Basis unserer Bundesliga, ein ordentlicher und professioneller Sportbetrieb ist nur dank unserer Sponsoren und Partner möglich. Vielen langjährige Partner, insbesondere der Bundesliga, sind wir auch persönlich verbunden.

Alle unsere Bundesligamannschaften finanzieren sich ausschließlich und vollständig aus Geldern von Sponsoren und Spendern.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Die Bundesliga bekommt im Vergleich zu den größten Rennen der Langdistanz natürlich sehr viel weniger Beachtung, was im Hinblick auf die Attraktivität und Spannung der Bundesliga nicht immer nachzuvollziehen ist. Allerdings muss auch gesagt werden, dass sich hier in den letzten Jahren sehr viel getan hat. Mit den Finals in Berlin und Live-Übertragung in der ARD/ZDF haben wir die Chance, uns im nationalen Fernsehen zu präsentieren und zu zeigen, dass die Triathlon-Bundesliga eines der spannendsten Formate im Triathlon ist.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Auch unser Team besteht zum größten Teil aus Athletinnen und Athleten aus dem U23 Bereich. Daher begrüßen wir die kurzen Distanzen der Bundesligarennen, so können Athleten schon früh den Einstieg in die Bundesliga finden.

Die Kombination aus jungen Athletinnen und Athleten sowie kurze Rennen tragen viel dazu bei, dass die Bundesliga für Zuschauer und Athleten interessant bleibt.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Die Berichterstattung hat zugenommen und wurde in vielen Bereichen deutlich professionalisiert. Daraus entstehend hat auch die mediale Aufmerksamkeit zugenommen, was kein Grund ist sich auszuruhen, für alle Beteiligten (Teams, Presse) ist es noch viel zu tun.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir wünschen uns noch mehr mediale Berichterstattung, nach Möglichkeit auch in den Printmedien. Des Weiteren fänden wir es auch klasse, wenn uns der Verband finanziell mehr unterstützt beispielsweise bei den Lizenzgebühren oder Reisekosten.

 

Der Kader 2019

Name

Vorname

 

Nationalität

Jahrgang

Koch

Annika

DEU

1999

Braun

Elena

DEU

1999

Willoughby

Fritzi

DEU

1996

Petrov

Dorka

HUN

1999

Pohl

Anna-Lena

DEU

1990

Weber

Anja

CH

2001

Weber

Jasmin

CH

1998

Lenaertz

Kiara

BEL

1998

Behrens

Jule

DEU

2003

Kaiser

Céline

DEU

1998

Paulig

Maria

DEU

1994

Koch

Torben

DEU

1997

Braun

Lucas

DEU

1996

Overdick

Marius

DEU

1994

Matthys

Dries

BEL

1997

McClymont

Scott

DEU

1998

Reuter

Fabian

DEU

1993

Schuster

Paul

DEU

1988

Hinrichs

Jesse

DEU

1998

Westermann

Simon

CH

1998

Markgraf

Nico

DEU

1996

Hirsch

Willy

DEU

1998

Ek

Axel

SWE

1995

Carlsson

Andreas

SWE

2001

Sackmann

Julian

CH

1997

Wangel

Per

SWE

1991

Bauschmann

Andre

DEU

1995

 

Tanja Weber

 

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