Rückblick auf das Triathlon-Bundesliga-Wochenende: REA Card Triathlon Team TuS Griesheim auf dem Podium

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Am Samstag, 22. Juni stoppte die 2. Triathlon-Bundesliga Süd am Rothsee, Sonntag stand der T3 Triathlon mit Schwimmen im Düsseldorfer Medienhafen für die Erstliga-Teams auf dem Programm. Seit langer Zeit erreichte das REA Card Triathon Team TuS Griesheim in einem Rennen um die Deutschen Triathlon-Mannschaftsmeisterschaften einen Podiumsplatz:

Es war die Überraschung der zweiten Station der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga in Düsseldorf. Die Männer des REA Card Triathlon Team TuS Griesheim erreichten in der Besetzung Per Wangel, Andreas Carlsson, Scott McClymont, Wilhelm Hirsch und Jesse Hinrichs den dritten Platz in der Gesamtwertung. „In diesem Rennen hat alles funktioniert. Es war perfekt“, freute sich Scott McClymont, der als 15. sein bestes Ergebnis in der 1. Triathlon Bundesliga feierte. Generell zeigten die Griesheimer eine geschlossene Mannschaftsleistung. Dies war erneut der Schlüssel zum Gesamterfolg. Der Schwede Andreas Carlsson überquerte als 13. Athlet die Ziellinie im Medienhafen. McClymont folgte mit Rang 15. Der zweite Schwede Per Wangel sorgte mit Rang 20 für ein weiteres Top-Ergebnis. Abgerundet wurde die Mannschaftsleistung von Wilhelm Hirsch auf Platz 31. (Textauszug TuS Griesheim). Damit liegt das Team in der Tabelle momentan auf Medaillenkurs: Platz drei, aber noch liegen zwei Rennen mit dem Finale in Berlin vor Deutschlands Sprintspezialisten.

Das Triathlon Team DSW Darmstadt erreichte mit Zsombor Devay (12.), Fabian Kraft (24.), Doppelstarter Christoph Bentz (34.) und Thomas Ott (50.) den achten Tagesplatz.

Bei den Frauen feierten die DSWlerinnen Ari Graham auf vier, Isabel Neese auf 21 und Lucie Kammer auf 32 einen starken fünften Platz. Anja Weber (9.), Celine Kaiser (28.) und Friedricke Willoughby (40.) stemmten für den TuS Griesheim den siebten Platz. Neunte wurde das Sigma Sport Team Viernheim (24. Ursula Trützschler, 30. Kathrin Halter, 39. Nina Heidemann). In der Tabelle liegt Griesheim momentan auf dem fünften Platz, Darmstadt und Viernheim folgen auf dem siebten und zehnten.

Christoph Bentz und Steffen Kundel führen DSW am Rothsee zum Sieg

Mit einem ersten und dritten Einzelplatz bereiteten Christoph Bentz und Steffen Kundel den Tagessieg am fränkischen Rothsee für das Triathlon Team DSW Darmstadt vor. Mit Lars Anders (11.) und Felix Kirmeier (23.) ließen die Südhessen nichts anbrennen. Und das, obwohl der Start nachmittags unwetterbedingt um eine Stunde nach hinten verschoben werden musste. Das Team Brille 1 KSV Baunatal (4. Dario Ernst, 5. Tamas Papp, 40. Hendrik Münstermann und 48. Florian Drexler) wird mit dem dritten Tagesplatz in dieser Saison zu einer festen Größe in der 2. Triathlon-Bundesliga Süd. Mit Tabellenplatz zwei liegt es momentan exakt auf Kurs, den Aufstieg in die 1. Triathlon-Bundesliga zu realisieren. Denn der Tabellenführer aus Darmstadt hat bereits ein Team in Deutschlands Oberhaus.

Siebter wurde Bundesliga-Neuling SC Oberursel mit Jan-Luca Mölling (13.), Leon Steinböhmer (16.), Lutz Koller (20.) und Benedikt Küstermann (64.). Das REA Card Triathlon Team TuS Griesheim, das genau wie der DSW an diesem Wochenende samstags und sonntags ein Team stemmen musste, platzierte sich mit dem zweitplatziertem Torben Koch, Nico Markgraf (6.), Olaf Koch (60.) und Leon Weber (68.) auf Rang zehn. Es liegt damit punktgleich mit drei weiteren süddeutschen Teams auf dem dritten Tabellenplatz.

Imke Jagau (3.), Natascha Schmitt (7.) und Annika Rahner (11.) feierten für die Eintracht Frankfurt den zweiten Tagesplatz. Woogsprint-Sieger TV Bad Orb – Gesund im Spessart (5. Laura Jansen, 12. Lisa Gerß, 19. Verena Repp) musste mit Platz vier vorlieb nehmen. Sechste wurde das 3defacto Team asc Darmstadt (14. Anne Lebeau, 17. Palina Dubino, 23. Denise Isabelle Schmid) vor der SG Spiridon Frankfurt / SC Oberursel auf Platz neun (26. Katja Schneider, 28. Jenny Hänseroth, 32. Tytti Kirvesmies). In der Tabelle freilich mischt das Team aus dem Spessart weiterhin mit Platz zwei im Podium mit, wenn auch die Eintracht Frankfurt mit Platz vier deutlich nähergekommen ist. Es bleibt weiter spannend, denn bereits am Ironman-Sonntag geht es in Trebgast in das dritte der fünf Rennen.

Foto: DTU / Jörg Schüler

Tanja Weber

 

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