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IRONMAN Frankfurt: Erfolg bedeutet für mich, das umzusetzen, was ich mir vorgenommen habe

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Unsere Pressereferentin Tanja Weber sitzt mit Regina Kaurisch auf der sonnigen Terrasse des Usa-Wellenbades in Bad Nauheim. Regina Kaurisch (Triathlon Wetterau) startet am Sonntag eine Woche vor ihrem 60sten Geburtstag bei den Mainova Ironman European Championships in Frankfurt.

Knapp 1000 Meter sei sie heute geschwommen, sagt Kaurisch im Gespräch. Denn diese Woche sei nur noch regeneratives Training geplant, um am Sonntag um 06:40 Uhr ausgeruht an den Start zu gehen.

HTV: Regina, das wievielte Mal startest du über die Langdistanz?

Regina Kaurisch: Ich starte zum vierten Mal über die Ironman-Länge. Seit 2002 bin ich Triathletin, zuvor habe ich 20 Jahre Fußball gespielt, anschließend war ich Langstreckenläuferin. 2006 habe ich mir das erste Mal in Frankfurt die Distanz zugetraut.

HTV: Was ist das Besondere für dich an deinem Start in Frankfurt?

Regina Kaurisch: Natürlich ist Frankfurt für mich das absolute Highlight, weil das Rennen praktisch vor der Haustür liegt. Ich wohne ja in Bad Nauheim-Schwalheim. Mir gefallen die Strecken, wenn auch die Radstrecke baustellenbedingt wieder mit 185 Kilometern fünf Kilometer länger ist. Besonders gut finde ich die vier Laufrunden am Main entlang. Hier stehen viele Freunde und Bekannte an der Strecke und unterstützen mich. Das ist wichtig für mich, denn gerade die letzten ein bis zwei Stunden im Ironman sind sehr hart.

HTV: Welche Ziele hast du dir gesetzt?

Regina Kaurisch: Mein Ziel heißt erstmal nur einfach zu finishen. Mit allem anderen setze ich mich zu viel unter Druck. Und ich möchte möglichst gelassen an den Start gehen und dabei auch noch Spaß haben, genießen. Ich weiß, was ich kann. Meine Stärke ist das Radfahren. Schließlich habe ich mich seit Oktober systematisch vorbereitet, keinen Alkohol mehr getrunken. Trainiert habe ich nach Anweisungen eines befreundeten Triathlontrainers, mit dem ich immer wieder Rücksprache gehalten habe. Meine längste Radeinheit war 170 Kilometer, gelaufen bin ich als längste Strecke den Wintersteinlauf über 30 Kilometer. Gerade mit dem Laufen habe ich es nicht übertrieben, weil meine Knie Schwachpunkte sind und ich verletzungsfrei antreten will. Was mir mit 3maligem Lauftraining pro Woche sogar gelungen ist.

„Erfolg bedeutet für mich, das umzusetzen, was ich mir vorgenommen habe.“

Um mental stark zu sein und am Wettkampf mein Tempo zu finden, habe ich hauptsächlich allein trainiert, bin auch mal 20 Minuten-Intervalle im Renntempo gefahren. Wichtig ist, immer in sich reinzuhören. Und wenn etwas drückt, dann auf die Bremse treten. Denn Gesundheit ist das Wichtigste. Bei einem befreundeten Internisten habe ich mir auch die Blutwerte kontrollieren lassen. Aber alles ist im grünen Bereich.

Regina Kaurisch mit ihren Hunden Arsene und Maja.

HTV:Welche Tipps hast du als Sportlerin, die schon 20 Jahre beim Ausdauersport dabei ist, damit man die Sportart lange verletzungsfrei ausüben kann?

Regina Kaurisch: Wie ich schon gesagt habe, ist das „In-sich-Reinhorchen“ extrem wichtig. Wie fühle ich mich heute? Schmerzt mein Knie beim Laufen? Sollte ich dann lieber eine Bandage oder Einlagen tragen? Verbissenheit und falscher Trainingsehrgeiz können sich schnell in das Gegenteil verkehren. Selbstdisziplin heißt eben auch, dann mal anstatt zehn nur fünf Kilometer zu laufen. Oder auch einen Ruhetag einzulegen, d.h. einen sportfreien Tag. Denn das Wichtigste ist es doch, überhaupt mit fast 60 gesund an den Start zu kommen. Bei meinem linken Knie beispielsweise ist der Meniskus vom Fußballspielen geschädigt. Daher werde ich auch beim Ironman mit der Kniebandage und meinen Einlagen laufen.

HTV: Wie hast du dein zeitintensives Training mit deinem beruflichen und familiären Umfeld vereinbart? Du hast zwei Hunde und eine Katze, um die du dich auch kümmern musst.

Regina Kaurisch: Ich arbeite ja nur vormittags, da war das Training nachmittags kein Problem. Um 14.00 Uhr führe ich zuerst Arsene und Maja aus, danach habe ich genug Spiel für mein Training. Mein Mann Patrick ist selbst Ausdauersportler und fährt im August die 1200 Kilometerstrecke Paris-Brest-Paris mit dem Rennrad (am Stück!).

HTV:Regina, vielen Dank für das interessante Gespräch! Wir wünschen Dir viel Erfolg am 30. Juni!

 

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IRONMAN Frankfurt: Ich möchte bei meinem Heimrennen gewinnen

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Seit 2014 ist die Krone von Kona ungebrochen in schwarz-rot-goldener Hand. Mit den Weltmeistern Sebastian Kienle (2014), Jan Frodeno (2015/2016) und Patrick Lange (2017/2018) ist die Mainova Ironman European Championship erstklassig besetzt. Mehr noch, die Europameisterschaften entwickeln sich mit 3.000 Startern aus 81 Nationen zunehmend zu übergreifenden europäischen Titelkämpfen.

Weltrekordhalter Lange sagt in der Pressekonferenz am 27. Juni ganz klar, dass er endlich einmal in Frankfurt gewinnen wolle. Schließlich sei dies sein Heimrennen. Im letzten Jahr habe er vier Tage einen Tinnitus im Ohr gehabt, so sei er von den Zuschauern angefeuert worden. „Die Stimmung in Frankfurt ist deutlich besser als in Hawaii“, sagt der Neu-Österreicher. „Denn gerade auf den vier Laufrunden bist du nie allein.“

Jan Frodeno wird sich seine Renntaktik beim ersten Landgang im Langener Waldsee zurechtlegen: „Egal wie viele Siege man einfährt, der schönste Sieg ist immer der nächste“, sagt der Olympiasieger 2008. Und siegen wollen alle drei. Sebastian Kienle, der sich dreimal in das Siegerbuch des Ironman Frankfurt einschreiben konnte, bestach zuletzt in Samorin durch seine starke Laufform. „Ich werde in Frankfurt auf volles Risiko gehen und alles geben, was ich kann“, so Kienle.

Bei den Damen ist genau wie Lange Lokalmatadorin Daniela Bleymehl am Start. Jen Anett (Kanada), Kim Morrison (GBR) und die Vorjahreszweitplatzierte laufstarke Sarah True (USA) sind wohl ihre Hauptkonkurrentinnen. „Ich habe bereits drei Ironman-Siege eingefahren“, sagt Bleymehl. „Aber noch nie einen auf deutschem Boden. Und da ich Darmstädterin bin, muss das jetzt einfach mal sein.“ Zumal spätestens alle 500 Meter auf der Laufstrecke ein Bekannter steht und Daniela anfeuert. Sie kann relativ gelassen ins Rennen gehen, da sie sich bereits für Hawaii qualifiziert hat.

Der HR überträgt das Rennen live ab 6.15 Uhr bis 16.00 Uhr, die ARD ist ab 12 Uhr mit im Boot.

Foto: Ironman.com

Tanja Weber

 

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ITU: Kostenfreier Zugang zum Online-Channel TriathlonLive bis März 2019

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Die International Triathlon Union (ITU) bietet ihren Mitgliedsverbänden die Möglichkeit, die Elite-Rennen des Grand Finals der World Triathlon Series an der australischen Gold Coast (15./16. September) live und kostenfrei über ihren offiziellen Online-Channel TriathlonLive zu verfolgen.

Registriert euch dazu auf der Plattform www.triathlonlive.tv mit dem Promo-Code NFGERRXXK. Nach der Registrierung könnt ihr den Zugang bis März 2019 kostenfrei nutzen. Wenn das Abo nicht bis zwei Wochen vor dem Start der neuen WTS-Saison gekündigt wird, verlängert es sich automatisch – allerdings zu einem reduzierten Preis (19,99 €/Saison) um ein weiteres Jahr.

Hier geht es zum Trailer der DTU.

 

 

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Olympische Ballnacht am 20. Oktober: Flanierkarten für ehrenamtlich Tätige

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Zum 17. Mal findet die Olympische Ballnacht des Landessportbundes Hessen am 20. Oktober im Kurhaus Wiesbaden statt. Mit der Olympischen Ballnacht will der lsb h nicht nur eine qualitativ hochwertige, sondern auch eine bezahlbare Veranstaltung für seine Mitglieder ausrichten. Ehrenamtlich Tätige aus Verbänden, Sportkreisen und natürlich aus Sportvereinen haben die Möglichkeit, über die 2:1-Aktion eine Flanierkarte im Wert von 35 Euro und eine zweite Karte kostenfrei hier zu erhalten. Die Aktion ist allerdings bis zum 28. September befristet! 

Artistik zum Staunen, tolle Bands, eine Disco, kurzweilige Aktivangebote und kulinarische Highlights – ein Abend für alle Sinne erwartet die Besucher. Die Mischung aus Show, Sport, Glamour, Musik und Sportstars „zum Anfassen“ ist einmalig! Neben dem artistischen Saalprogramm und kulinarischen Highlights begeistern mitreißende Live-Bands die Gäste. Höhepunkt des Abends ist die Wahl der hessischen Sportler des Jahres 2018.

Die Tombola zugunsten der Stiftung Sporthilfe Hessen ist mit tollen Preisen bestückt. Der Hauptgewinn: wartet ein „Seat Mii Chic“ im Wert von ca.16.100 Euro.

Saalgäste werden um 18.30 Uhr, Flaniergäste ab 21 Uhr jeweils mit einem Henkell-Sekt begrüßt

 

Infos und Kartenbestellung (Saal-/Rang-/Flanierkarten) gibt es im Internet unter www.olympische-ballnacht.de oder telefonisch unter: 069 / 6789-876.

 

 

 

Text und Foto: lsb h/Ralf Wächter

 

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Frauen-Radcamp im Mai beim BWTV

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Seit vielen Jahren ist der HTV in engem Austausch mit dem BWTV, vor allem wenn es um Angebote für Frauen geht. BWTV-Athletinnen haben an unserem Grundlagen Workshop, der traditionell im April stattfindet, teilgenommen. Genauso waren Vertreterinnen aus Hessen bei dem Wochenend-Seminar für ambitionierte Frauen in Steinbach bei Baden-Baden.

Aktuell lädt der BWTV vom 03.05. – 06.05.2018 zum Frauenradcamp an der Landessportschule Albstadt ein. Alle Frauen, die auf dem Rad einen richtigen "Sprung" machen wollen, sind hier richtig! Beschreibung

Foto: Ulli Manthey.

 

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"Das Grüne Band 2018" - Bewerbungsfrist endet am 31. März

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Am 31. März  läuft die Bewerbungsfrist für "Das Grüne Band 2018" ab. Triathlonvereine/-abteilungen in Deutschland haben die Möglichkeit, sich um eine Prämie in Höhe von 5.000€ zu bewerben und ihre bisherige, vorbildliche Talentfindung darzustellen. Besonders geeignet für diesen Förderpreis sind Vereine, die bereits TriathletInnen hervorgebracht haben, welche Titel auf nationaler/internationaler Ebene errungen haben bzw. einen Kaderstatus aufweisen. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

Foto: Das Grüne Band / picture alliance

 

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Sprint-DM 2016 in Düsseldorf

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Der sechste T³ Triathlon 2016 in Düsseldorf ist wieder Bestandteil des Wettkampf-Kalenders der Deutschen Triathlon Union. Am 26. Juni 2016 werden in der rheinischen Metropole die DTU Deutschen Meisterschaften über die Triathlon-Sprint-Distanz für Altersklassen-Athleten ausgetragen. Und die Wettkämpfe am Rhein haben über die Vergabe der DTU DM-Medaillen und -Platzierungen hinaus noch einen ganz speziellen Reiz: die Sportlerinnen und Sportler schwimmen, radeln und laufen auf den Strecken, auf denen 2017 die ETU Triathlon-Europameisterschaften stattfinden werden.

 

Quelle: DTU

 

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DM Team Relay in Hannover am 05.09

Nach der kurzfristigen Absage des Rennens in Konstanz, wird die diesjährige Staffel DM beim Maschseetriathlon am 5. September in Hannover ausgetragen. Für interessierte Vereine nachfolgend nochmals die nötigen Informationen.

Das Format und startberechtigte Athleten
  • Startberechtigung ab Jugend A
  • Windschattenfreigabe
  • ein Team besteht aus zwei Damen und zwei Herren, 
  • diese absolvieren als Staffel jeweils einen Supersprint-Triathlon über Distanzen von ca. 0,25km - 5km - 1,2km, 
  • Reihenfolge: Frau-Mann-Frau-Mann,
  • startberechtigt in einer Mannschaft sind alle Athleten/-innen, die ein Erst- oder Zweitstartrecht für den selben Verein besitzen. Dabei wird die DM Team Relay wie ein Rennen im Ligabetrieb behandelt, was bedeutet, dass bei erfolgreicher Beantragung eines Zweitstartrechtes durch einen Athleten, sein jeweiliges Erststartrecht für den Ligabetrieb und damit auch hier bei der DM Team Relay, für den Rest der Saison erloschen ist und nur das Zweitstartrecht für Rennen im Ligabetrieb Gültigkeit hat.
 
Preisgeld
 
Platz 1:  1.500,- €
Platz 2:  1.000,- €
Platz 3:    750,- €
Platz 4:    500,- €
Platz 5:    250,- €
 
Zudem besteht die Möglichkeit, sich für eine Europameisterschaft zu qualifizieren. Der Austragungsort für die EM 2016 ist allerdings noch nicht bekannt. Bei der diesjährigen EM in Nizza am 4.Oktober ist das EJOT Team Buschhütten, sowie das algemarin Team TuS Griesheim startberechtigt. Alle Informationen zu diesem Rennen finden sich unter http:// http://www.triathlondenice.fr/les-courses/etu-european-clubs-champions-race/12/

 

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14. Olympische Ballnacht in Wiesbaden

Fünf verschiedene Bands, Artistik und Show, Glamour und die Wahl der hessischen Sportler des Jahres – das alles erwartet die Gäste am 10. Oktober im Wiesbadener Kurhaus. Dort feiert der Landessportbund Hessen seine 14. Olympische Ballnacht.

Passend zum Motto „Wir für Rio“ stimmt das Showprogramm auf die Olympischen Spiele 2016 ein: Die Yussara Dance-Company nimmt die Gäste mit auf eine Reise durch die brasilianischen Tanzschulen, eine Capoeira-Show der Extraklasse gibt Einblicke in die inzwischen auch in Deutschland beliebte Kampfkunst. Doch auch klassische Akrobatik am Trapez – anmutig vorgetragen von den ukrainischen Artisten Dmitriy Grygorov und Olesia Shulga – sowie am Rhönrad-ähnlichen Cyr Wheel gibt es zu bestaunen.

Doch damit nicht genug: Was die Olympische Ballnacht ausmacht, ist ihre einzigartige Mischung aus Show, Sport, Stars – und Musik. In verschiedenen Räumen präsentieren sich die Bands „J.J. FETZER“, „Eine Band namens Wanda“, „Just Friends“ und „Dudu Tucci & Brasil Power Drums“.

Richtiges Club-Feeling kommt mit „Visionbeat“ auf: Die Formation besteht aus der Band „StreetLIVE Family“ und dem international bekannten Top-DJ K.C. Er mischt aktuelle House- und RnB-Grooves in die Live-Performance und verleiht den Liedern damit eine besondere Durchschlagskraft.

Höhepunkt der Olympischen Ballnacht wird die Wahl der hessischen Sportler des Jahres sein. Schon jetzt ist die Spannung groß, wer Carolin Schäfer, Marco Koch und Co. nachfolgen wird.

Zahlreiche Mitmachangebote, auch und gerade für Gäste in Ballkleid oder Smoking, bieten viel Gelegenheit für einen abwechslungsreichen Abend. Bei der Tombola, deren Erlös der Stiftung Sporthilfe Hessen zugutekommt, lockt als Hauptgewinn ein „MINI ONE“. Wer einmal die Atmosphäre des Wiesbadener Casinos schnuppern möchte, erhält gegen Vorlage der Ballkarte und eines gültigen Personalausweises freien Eintritt in die Spielbank. Alle, die sich zunächst mit dem Spiel vertraut machen wollen, können vorher am Stand der Spielbank, ganz ohne Risiko, Black Jack und Roulette ausprobieren.

Richtig Geld sparen lässt sich zudem mit der "2:1" Aktion. Alle Infos hierzu finden sich auf der Website http://www.olympische-ballnacht.de oder im angehängten Flyer.

 

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Europameisterschaften in Hessen: Der Ironman 70.3 Wiesbaden

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Der eigentliche Saisonhöhepunkt soll für Natascha Schmitt noch kommen. Ende des Monats stehen im österreichischem Zell am See die Weltmeisterschaften über die Halbdistanz an; vorher hat sie sich aber schon einmal bei den Europameisterschaften in der internationalen Spitzengruppe etabliert: Beim Ironman 70.3 in Wiesbaden durfte Schmitt Rang vier feiern, erst nach elf Laufkilometern zog Alexandra Tondeur (Belgien) noch vorbei. 4:44:53 Stunden benötigte Schmitt für die 1,9 Kilometer Schwimmen, die bergigen 90 Kilometer Radfahren und den abschließenden Halbmarathon durch den Kurpark der Landeshauptstadt. „Ich habe alles riskiert auf dem Rad“, kommentierte sie die drittschnellste Zeit in jener Disziplin, die noch vor zwei Jahren als ihre Schwäche galt. „Beim Laufen haben dann etwas die Körner gefehlt.“

Vorne hatte sich zwischenzeitlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Camilla Pedersen und Anja Beranek (Fürth), ehe die Dänin nach zehn Laufkilometern davonzog und ihrer Favoritenrolle gerecht wurde. „Anja hat mich heute dazu gebracht, absolut an die Grenze zu gehen“, erklärte Pedersen anschließend – und bedankte sich bei der Konkurrentin. Nach 4:36:04 Stunden reckte sie das Zielband in die Höhe.

Im Männerfeld schrieb Boris Stein sein kleines Triathlonmärchen fort. Erst während des Lehramtsstudiums, in gerade einmal sieben Jahren arbeitete sich der heute 30-Jährige in die Weltspitze vor. In Wiesbaden krönte der Spätberufene seine Karriere mit dem Europameistertitel: 4:03:08 Stunden lautete seine Siegerzeit, für die er den Grundstein auf dem Rad legte. Dort warf Stein seine ursprünglich defensive Renntaktik um und ging auf Risiko. Fast sieben Minuten nahm er so der Konkurrenz bei der mittleren Disziplin ab, das war auch für Hochkaräter wie den Rostocker Andreas Raelert nicht mehr aufzuholen. Zwei Minuten Vorsprung blieben am Ende vor Raelert und dem drittplatzierten Schweizer Ruediger Wild.

Aufhorchen ließ auch TuS-Athlet Paul Schuster, der in seiner ersten Profisaison gleich 14. bei den Europameisterschaften wurde. Im Ziel musste er sich allerdings um Freude über das Ergebnis bemühen – das großartige Rennen hatte zwischendurch nämlich noch ein bisschen großartiger ausgesehen. „Wenn mir vorher jemand die Platzierung gesagt hätte, wäre ich super happy damit gewesen“, glaubte Schuster. „Aber wenn du hier als Achter vom Rad steigst, dann wäre heute eine echte Überraschung drin gewesen.“ Krämpfe beim Laufen verhinderten den ganz großen Coup. Dennoch durfte sich Schuster über eine Zeit von 4:17:29 Stunden freuen. Gestandene Profis wie der Italiener Alessandro Degasperi oder der Australier Richie Cunningham blieben hinter dem jungen Traisaer.

 

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