Rennberichte

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Rennberichte News

U23-EM Valencia: Lisa Tertsch, Annika Koch und Scott McClymont starten am Samstag

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Zwei Wochen nach der WM in Lausanne geht es im spanischen Valencia für die Kurzdistanzler der U23-Klasse um EM-Edelmetall.

Für die Entscheidung in den U23-Konkurrenzen hat die Deutsche Triathlon Union insgesamt acht Starter/innen nominiert. Das deutschen Frauen-Quartett führt Lisa Tertsch an. Sie geht unter den knapp 50 U23-Mädels mit der Startnummer 1 ins Rennen. Außerdem sind aus Hessen Annika Koch und Scott McClymont (REA Card Triathlon Team TuS Griesheim) für die Entscheidung über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen gemeldet.

Samstagnachmittag um 15.00 Uhr fällt für die U23-Mädels der Startschuss am Hafenbecken Valencia, abends um 18.00 Uhr stürzen sich rund 60 Athleten der Jahrgänge 1996 – 2000 ins Mittelmeer. Auf der topfebenen Radstrecke sind im Anschluss entgegen des Uhrzeigersinns sechs Runden à 6,5 Kilometer zu radeln, ehe drei Laufrunden gerannt werden. „Wer sonntags im deutschen Team in der Mixed Relay startet, wird erst am Samstagabend entschieden“, sagt Annika Koch. „Ich freue mich jedenfalls schon auf die EM und hoffe, dass es nicht zu heiß wird.“

Foto: Nicola Petzold

 

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ITU-WM Lausanne: Tertsch, Bachinger und Degenhardt auf dem Podium

Lausanne Lisa Tertsch U23 WM Startsprung Foto Schueler.jpgzoom-icon

Lausanne, 30.08. bis 01.09. – Lisa Tertsch feiert U23-Bronze, Frank Bachinger wird AK-60 Weltmeister

Lisa Tertsch (Darmstadt) hat bei der Triathlon-Weltmeisterschaft der International Triathlon Union (ITU) in Lausanne (Schweiz) im U23-Rennen der Frauen am Freitag, 30. August die bronzene Medaille gewonnen. In dem Rennen über die Kurzdistanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) überquerte die 21-Jährige nach 2:04:31 Stunden als Dritte die Ziellinie. Als Zehnte ging Tertsch auf die Laufstrecke und arbeitete sich Runde für Runde nach vorne. Zu Beginn der Schlussrunde schnappte sie sich die Drittplatzierte Keira Hedgeland (Australien) und ließ sich den Podiumsplatz nicht mehr nehmen.

Weltmeister über die Sprintdistanz darf sich Frank Bachinger (EOSC Offenbach) seit letztem Samstag nennen. Am 31. August feierte der Offenbacher in Lausanne den Titel in der AK 60. Damit fügte er seiner silbernen EM-Medaille von Weert über die Olympische Distanz nun Gold hinzu. Zudem holte der 60jährige in diesem Jahr folgende nationale Titel: Deutsche Duathlonmeister in Alsdorf, deutscher Meister im Sprinttriathlon in Bremen und Deutscher Meister über die Olympische Distanz in Beilngries! „Sonntags bin ich in Lausanne über die Kurzdistanz gestartet“, so Bachinger. „Ich hatte in der zweiten Radrunde einen Plattfuß und musste aussteigen. Aber was soll’s, Haken dran.“

Oliver Degenhardt (WVC Kassel) rannte über die Kurzdistanz in der Schweiz zur bronzenen Medaille in der AK 50. Ende Mai dürfte der Pädagoge als Vize-Europameister über die gleiche Distanz aus den Niederlanden zurück nach Nordhessen fahren. Insgesamt starteten 140 deutsche Athleten im schwarz-rot-goldenen DTU-Trikot bei der WM. Manfred Klittich (M 80, TV Bommersheim), Birgit Zimmer (W 55, Eintracht Frankfurt) und Nicole Best (W 50, Triathlon Team DSW Darmstadt) platzierten sich unter den Top Ten im Sprinttriathlon.

Fotos DTU / Schueler

 

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Kurzdistanz-DM Beilngries: Michael Lik und Nina Heidemann verteidigen Titel

Michael Lik Beilngrieß.jpgzoom-icon

In Beilngries haben am vergangenen Sonntag Michael Lik (rechts, Team Bad Orb – Gesund im Spessart) und Nina Heidemann (TSV Amicitia Viernheim) ihre DM-Titel aus dem Vorjahr verteidigt.

Lik finishte zudem über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Laufkilometer mit 1:56:36 Stunden als drittschnellster DM-Starter. 2:18:20 Stunden benötigte HTV-Kaderathletin Nina Heidemann und untermauerte damit ihre Stärke bei den Juniorinnen. Vincent Größer (Triathlon Team Gießen) wird mit 1:57:02 Stunden deutscher M 20-Vizemeister.

Frank Bachinger (EOSC Offenbach) indes feierte nur sechs Tage nach der Deutschen Meisterschaft über die Sprintdistanz in Bremen einen weiteren nationalen Erfolg: Deutscher AK 60-Meister über die Kurzdistanz.

Übersicht der hessischen Medaillenplätze:

Altersklasse

Name

Zeit

Verein

W Jun

1. Nina Heidemann

2:18:20

TSV Amicitia Viernheim

W 50

2. Silke Heidemann

2:19:27

TSV Amicitia Viernheim

W 60

2. Ulla Chwalisz

3:32:02

Spiridon Frankfurt

M 20

2. Vincent Größer

1:57:02

Triathlon Team Gießen

M 40

1. Michael Lik

1:56:36

Team Bad Orb – Gesund im Spessart

M 40

2. Martin Janousek

2:03:01

Eintracht Frankfurt

M 45

3. Claudius Pyrlik

2:01:59

TSV Krofdorf-Gleiberg

M 60

1. Frank Bachinger

2:08:30

EOSC Offenbach

M 60

3. Gerd Scheibe

2:24:26

SPV 1912 Seligenstadt

Foto: www.photo-marathon.com

Tanja Weber

 

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Frank Bachinger, Nils Huckschlag und Victoria Wiegmann werden Deutsche Meister

Nils Huckschlag Sprint DM Bremen 1.jpgzoom-icon

Bei den Deutschen Meisterschaften im Sprinttriathlon holten in Bremen am Sonntag drei hessische Athleten den DM-Titel.

Über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen ging nationales Gold an M60-Starter Frank Bachinger (EOSC Offenbach). Bachinger fuhr damit den zweiten Altersklassensieg in diesem Jahr ein. Im April wurde er Deutscher Duathlon-Meister in Alsdorf. Bei den Junioren hatten Nils Huckschlag (Trianhas VfL Bad Arolsen) und Victoria Wiegmann (LC Olympia Wiesbaden) die Nase vorne.

Insgesamt gingen elf Medaillen an das hessische Team. Vize-Europameister Oliver Degenhardt (WVC Kassel) finishte mit 1:02:14 Stunden unter den Top Ten und sammelte in Bremen die silberne Medaille ein.

Der 18jährige Nils Huckschlag (rechts) lieferte mit Gesamtplatz elf ein starkes Rennen.

 

 

 

 

Übersicht der hessischen Medaillenplätze:

Altersklasse

Name

Zeit

Verein

W Jun

1. Victoria Wiegmann

1:27:48

LC Olympia Wiesbaden

W 50

3. Tanja Nehme

1:16:13

Ski-Club Meißner

W 55

2. Birgit Zimmer

1:15:39

Eintracht Frankfurt

W 55

3. Marion Waid

1:17:12

SVP 1912 Seligenstadt

M Jun

1. Nils Huckschlag

1:02:28

Trianhas VfL Bad Arolsen

M Jun

3. Moritz Werrbach

1:03:15

WVC Kassel

M 45

2. Claudia Pyrlik

1:03:48

Tri-Team Gießen

M 50

2. Oliver Degenhardt

1:02:14

WVC Kassel

M 60

1. Frank Bachinger

1:10:08

EOSC Offenbach

M 55

3. Günter Rothmayer

1:10:34

Triathlon-Equipe Elz

M 75

2. Klaus Stutzer

1:34:32

TV Bad Orb

Tanja Weber

 

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"Mich hat es motiviert, im hessischen Kader mit den besten Athleten des Landes Wettkämpfe zu bestreiten."

Paul Schuster Deutscher Meister Hamburg.JPGzoom-icon

Paul Schuster wurde am Sonntag über die Langdistanz in Hamburg in 8:24:25 Stunden neuer Deutscher Meister und gesamt Dritter. Im Interview erzählt er uns über sein Rennen. Paul ist als ehemaliger HTV-Kaderathlet ein hessisches Eigengewächs. Der 30jährige hat sich kontinuierlich über die Sprintdistanz als Erstliga-Starter des REA Card Triathlon Team TuS Griesheim zum Langdistanzler entwickelt.

Paul, herzlichen Glückwunsch zu deinem DM-Titel und dritten Gesamtplatz in Hamburg. Du bist zum zweiten Mal in Hamburg gestartet. Wie war der Rennverlauf für dich, ab wann warst du beim Laufen Dritter?

Danke für die Glückwünsche. Das Rennen lief von Beginn an sehr gut für mich. Schon beim Schwimmen konnte ich mich zusammen mit Andreas und Michael Raelert, Horst Reichel und Ruedi Wild vom restlichen Feld absetzen.

Nach einem schnellen Wechsel ging ich als Führender auf die Radstrecke. Hier übernahm Andreas Raelert schnell das Kommando. Bis Kilometer 100 war die Gruppe zusammen, der spätere Sieger Kristian Hogenhaug hatte mittlerweile die Lücke zu uns geschlossen. Er war der diktierende Mann und sorgte dafür, dass die Gruppe auseinanderfiel. Ich konnte dem Tempo nicht folgen und fuhr zusammen mit Horst Reichel und kurze Zeit später dann mein eigenes Rennen. Mit ca. vier Minuten Rückstand ging es auf die Laufstrecke.

Ich lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz vier. Wurde aber von hinten unter Druck gesetzt. Der Abstand nach vorne wurde etwas größer. Bei Kilometer 25 bekam ich die Info, dass Andi Raelert starke Probleme hat. Kurze Zeit später konnte ich ihn überholen und lag auf Platz drei. Diesen Platz sollte ich bis ins Ziel nicht mehr hergeben und wurde damit auch neuer Deutscher Meister über die Langdistanz.

Hattest du bessere Leistungswerte als 2018?

Es ist immer schwierig, Leistungen zu vergleichen, aber ich bin definitiv konstanter geworden und habe mich auf dem Rad weiter verbessert.

Wie siehst du dein Potenzial auf der Langdistanz, wo sind noch Verbesserungsmöglichkeiten?

Ehrlich gesagt sehe ich in allen drei Disziplinen noch Luft nach oben. Das meiste Potenzial habe ich sicherlich beim Laufen. Da habe ich es bis jetzt über die Marathondistanz noch nicht geschafft, mein Können völlig zu zeigen.

Bist du Vollblutprofi? Was hast du nach deiner Triathlonkarriere vor, welche Berufsausbildung hast du?

Ich studiere Sportwissenschaft an der TU Darmstadt. Derzeit trainiere ich aber unter Profibedingungen und der Sport steht ganz klar im Vordergrund. Über die Zeit nach meiner Profilaufbahn mache ich mir derzeit noch nicht so viele Gedanken.

Wie finanzierst du dein Profi-Dasein, die Wettkampfreisen, kannst du von deinen Sponsoren und Preisgeldern leben?

Es ist schwer ausschließen von Triathlon leben zu können. Reich wird man sicherlich nicht. Ich bekomme finanzielle Unterstützung von Sponsoren. Aber ein größeres Budget würde einiges leichter machen.

Als hessisches Eigengewächs des SV Traisa und jetzt für Griesheim startend, bist du in deiner Jugend im Triathlonkader gewesen? Was hat dir da besonders gefallen?

Nachdem ich damals vom SV Traisa nach Griesheim gewechselt bin, habe ich den Sprung in den Hessischen D-Kader geschafft. Es war eine schöne Zeit. Die Lehrgänge, das gemeinsame Training und natürlich die Wettkämpfe zusammen mit den besten Athleten des Landes zu bestreiten, hat mich sehr motiviert. Wir waren eine starke Truppe und haben uns gegenseitig geholfen, besser zu werden.

Im April hast du beim 70.3 China/Liuzhou den dritten Gesamtplatz belegt, wie sieht dein weiterer Saisonverlauf aus?

Den Plan für die zweite Saisonhälfte werde ich in den nächsten Tagen zusammen mit meinem Trainer Gerald Reichart erstellen. Aktuell weiß ich noch nicht, welche Rennen ich noch machen werde. Erstmal muss ich mich erholen und dann werden wir neue Ziele finden.

Paul, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen dir für deinen weiteren Saisonverlauf alles Gute!

Tanja Weber

Bild: Sportfotografie / Ingo Kutsche

 

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Zwei Medaillen bei Sprint-EM in Kasan

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Bei den Europameisterschaften über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen) kehrten zwei hessische Altersklassenathleten mit Edelmetall im Gepäck zurück.

Die silberne Medaille holte Manfred Klittich in der M80 für den TV Bommersheim. Kristina Hänel (TSG Leihgestern) feierte die bronzene Medaille in der W 60. Der Hessische Triathlon Verband gratuliert herzlich!

Unser Bild zeigt den europäischen M80-Vizemeister Manfred Klittich (3. v.l.) und Bronze-Gewinnerin Kristina Hänel (5 .v.l.). Foto DTU / Lothar Lakies.

 

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Multisport European Championchips: Stefan Schütz und Steffen-Luis Neuendorff werden in Rumänien Europameister

Stefan Schütz Targo Mures.jpgzoom-icon

Transsilvanien präsentierte sich in den letzten Wochen mit ungewohntem Gesicht: Wer mit Siebenbürgen lediglich Fledermäuse, Dracula-Legenden, alte Städte mit Burgen oder heulende Wölfe verbindet, irrt hier. Über sieben Bewerbe wurden die Europameisterschaften im Multisport ausgetragen.

Europäische Titel holten Stefan Schütz (Triathlon Team DSW Darmstadt) und Steffen-Luis Neuendorff (Skiclub Beerfelden) bei der Multisport EM in Targu Mures. Neuendorff trumpfte in der AK 75 mit zwei Goldmedaillen auf: Im Aquathlon und im Crosstriathlon wurde der Odenwälder neuer Europameister. Im Aquathlon finishte der noch 74jährige über 1.000 Meter Schwimmen und fünf Kilometer Laufen nach 57:23 Minuten. 3:48 Stunden benötigte er für den Crosstriathlon. Zudem holte er mit 3:36:53 Stunden den europäischen Vizetitel im Crossduathlon (7-20-3).

Stefan Schütz war in Transsilvanien der schnellster M55er über die Sprintdistanz im Crossduathlon. 59:40 Minuten benötigte der Darmstädter für fünf Kilometer Laufen, 20 Kilometer windschattenfreies Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen. Zwei Tage später feierte er im Crossduathlon mit insgesamt 1100 Höhenmetern die europäische Vizemeisterschaft: sieben Kilometer Laufen, 20 Kilometer Mountainbikefahren mit 700 Höhenmetern und abschließend drei Kilometer Laufen galt es zu bewältigen. Als zweiter seiner Klasse ging Schütz auf sein Rad und übernahm nach einem Kilometer kurzzeitig die Führung. In der zweiten von vier Runden wurde er vom späteren Sieger überholt und hatte angesichts der Vorbelastung vom Sprint zwei Tage zuvor nichts entgegen zu setzen. Bedingt durch die steilen Passagen war auf dem Bike Cours teilweise Schieben angesagt, auf der Laufstrecke Walken.

Bild: Triathlon Team DSW Darmstadt

Der Hessische Triathlon Verband gratuliert herzlich!

Tanja Weber

 

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Ironman Frankfurt: Pascal Ramali holt zum Abschluss Europameistertitel

Pascal Ramali Europameister M 30.jpgzoom-icon

„Weil Hawaii im letzten Jahr für mich suboptimal gelaufen ist, wollte ich nochmal in Frankfurt starten“, sagt Pascal Ramali (SC Oberursel/Sisu-Training) bei der Siegerehrung der Ironman-Europameisterschaften in der Frankfurter Eissporthalle am Montag. Denn eigentlich möchte der talentierte Luftfahrtingenieur mal was anderes machen. Und nicht nur durchgetaktet trainieren neben seiner Arbeit bei einer deutschen Fluggesellschaft. Mit 9:10:18 Stunden überquerte der 33jährige am Sonntagnachmittag die Finishline auf dem Römer. Damit war Ramali zweitschnellster Altersklassenathlet und krönte sich zum Karriereende mit dem Europameistertitel der M 30.

„Am Sonntag war ich nervöser als sonst, ich fühlte mich nicht optimal vorbereitet, mir hatte die Motivation zum Training gefehlt“, so Ramali. Natürlich habe er nach den Plänen seines Trainers Mario Schmidt-Wendling trainiert, aber im Wettkampf sei er letztlich nicht nach Watt und Puls, sondern nach Gefühl gefahren. „Auf die Leistungsdiagnostik habe ich dieses Jahr verzichtet.“ Mit 4:50 Stunden für die 185 Kilometer war Ramali der schnellste Agegrouper auf dem Zeitfahrrad. „Im letzten Jahr habe ich den Ironman Maastricht gewonnen und eigentlich sollte Hawaii im letzten Herbst bereits mein vorerst letzter Triathlon sein. Aber mit Magenproblemen ging das ziemlich daneben.“ Ramali startet jedenfalls nicht am 12. Oktober auf Hawaii: „Ich könnte mir vorstellen, den Flugschein zu machen“, sagt der Mörfelder schmunzelnd.

Insgesamt 12 hessische Altersklassenathleten schmückten sich am Sonntag mit EM-Medaillen. Bedingungen schlimmer als bei der WM auf Hawaii hätten geherrscht, sagen die Finisher unisono. Knapp 1000 Athleten haben das Ziel nicht erreicht. Drei weitere Hessen dürfen sich von nun an Ironman-Europameister nennen: Udo Weinmann (Triathlon Team DSW Darmstadt), Thomas Beisswenger (Fun-Ball Dortelweil) und Riitta Knodt (Spidiron Frankfurt).

Ingrid Erk (ganz links) und Udo Weinmann (vierter von links) holen in der AK 55 EM-Silber und Gold (Foto HTV / Tanja Weber).

„Mir kam es als guter Schwimmer entgegen, dass der Schwimmpart im Langener Waldsee ohne Neoprenanzug war“, freut sich Weinmann. Nach dem Radfahren lag ich mit 20 Minuten vor meinem nächsten Konkurrenten in der M55. Der Abstand verringerte sich drastisch. An der Gerbermühle hatte Weinmann bei Kilometer 40 einen absoluten Tiefpunkt, musste gehen. Sein Vorsprung war auf knappe drei Minuten geschmolzen und noch waren es zwei Kilometer. „Ich habe dann meinen Kopf umgeschaltet und konnte weiterlaufen“, sagt der mehrfache Seniorenliga-Sieger. Mit 1:30 Minuten Vorsprung schließlich holt sich Weinmann die europäische Krone und feierte auf dem Römer in 10:30:36 Stunden seinen Start-Ziel-Sieg. „Es ist ein Traum für mich, hier in Frankfurt auf dem Podium zu stehen“, sagt Weinmann. „Und natürlich bin ich am 12. Oktober auf Hawaii zum zweiten Mal dabei.“

„Ich verzichte auf meinen Hawaii-Platz und gehe lieber nach Nizza.“

Riitta Knodt hingegen war bereits 2016 auf Hawaii und verzichtet als Europameisterin der W 60 auf ihren Hawaii-Slot. „Für die 70.3 WM in Nizza werden heute kurzfristig 100 Slots verteilt“, sagt die Stewardess. „Ich starte lieber dort, denn meine Familie wird mich nach Frankreich begleiten.“ Bei Laufkilometer 20 überholte Knodt die bis dahin Führende Regina Kaurisch (Triathlon Wetterau) und läuft mit starken 4:38 Stunden auf den ersten Platz vor. Kaurisch freilich freut sich in der Eissporthalle als Vize-Europameisterin über den Slot nach Big Island.

Regina Kaurisch (links) und Riitta Knodt (dritte v.l.) feiern in der Eissporthalle Platz zwei und eins der W 60 (Foto HTV / Tanja Weber).

Thomas Beisswenger (Fun-Ball Dortelweil) startete im Marathon eine fulminante Aufholjagd. Dritter der M65 war er nach dem Radfahren, mit 40 Minuten Rückstand zu dem Führenden seiner Altersklasse. Nach dem Halbmarathon waren es immer noch 28 Minuten. „Mein Vereinskollege Joe Kopp, der krankheitsbedingt nicht starten konnte, rief mir hier zu, ich müsse lediglich 1:45 Minuten schneller pro Kilometer laufen“, erzählt Beisswenger schmunzelnd. „Das war zwar unrealisistisch, aber ich habe alles gegeben, mental meine Schmerzen weggeblendet und mich auf das Finish auf dem roten Teppich fokusiert.“ Beisswenger lief den Marathon in 4:24 Stunden und war damit im Laufen knapp eine Stunde schneller als der Zweitplatzierte Raimund Schultz. „Natürlich nehme ich den Hawaii-Slot an und fliege Ende September nach Big Island“, freut sich Beisswenger.

Von der Bundesliga-Sprintdistanz auf die Langdistanz hatte es Thomas Pignede (Triathlon Team DSW Darmstadt), Delphine Halberstadt (VfL Münster/Sisu-Training), Leon Kriszeleit und Lutz Koller (beide SC Oberursel) verschlagen. Pignede holte in der M 25 mit 9:24:14 Stunden den Vizetitel: „Ich konnte als vermeintlich schwacher Gruppen-Radfahrer sogar das Rennen auf dem Rad für mich entscheiden und habe in der zweiten Runde von Friedberg nach Frankfurt trotz föhnartiger heißer Winde meine Konkurrenz hinter mir gelassen“, bilanziert der Erstliga-Starter. Als 20. insgesamt wechselte in die T2, wurde am Ende 28. im gesamten Ranking. Delphine Halberstadt schmückte sich in der W 18 mit europäischem Silber (11:31 Stunden). Aus dem Brunnenstädter-Team der 2. Triathlon-Bundesliga Süd feierte Leon Kriszeleit mit 9:21:55 Stunden die bronzene Medaille der M 30, Lutz Koller musste in der M 25 mit Platz vier vorliebnehmen. Beide starten im Oktober bei der WM.

In der Teamwertung setzte sich das Podium aus drei hessischen Clubs zusammen: Mannschaftsgold holte sisu-Training vor der Eintracht Frankfurt und dem Triathlon Team DSW Darmstadt.

Übersicht der hessischen Medaillenplätze:

Altersklasse

Name

Zeit

Verein

M 18 – 24

3. Sven Theis

10:32:36

VfL Münster

M 25

2. Thomas Pignede

9:24:14

Triathlon Team DSW Darmstadt

M 30

 

1. Pascal Ramali

3. Leon Kriszeleit

9:10:18

9:21:55

SC Oberursel / sisu-Training

M 55

1. Udo Weinmann

10:30:36

Triathlon Team DSW Darmstadt

M 65

1. Thomas Beisswenger

12:49:20

Fun-Ball Dortelweil

W 18 – 24

2. Delphine Halberstadt

11:31:10

VfL Münster / sisu-Training

W 30

2. Heike Brendemühl

10:35:22

Spiridon Frankfurt / sisu-Training

W 35

3. Rebecca Sack

11:07:44

Eintracht Frankfurt

W 55

2. Ingrid Erk

13:40:56

EOSC

W 60

1. Riitta Knodt

2. Regina Kaurisch

13:12:33

13:49:26

Spiridon Frankfurt

Triathlon Wetterau

Tanja Weber

 

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EM Weert: Oliver Degenhardt, Frank Bachinger und Madita Hendriks werden europäische Vizemeister

Oliver Degenhardt Weert Ziel.jpgzoom-icon

Bei den ETU Triathlon European Championships platzierten sich die Athleten der DTU-Nationalmannschaft mit acht Gold-, sechs Silber- und vier Bronzemedaillen am Wochenende im Medaillenspiegel ganz oben. Wenn auch Groß-Britannien sicherlich die meisten Athleten stellte.

Vier hessische Altersklassenathleten erkämpften sich in den erstklassig besetzten Rennen über die Olympische Distanz einen Podiumsplatz: Europäische Vizemeister wurden Madita Hendriks (CJD Oberurff) in der W 18/19, Oliver Degenhardt (WVC Kassel) in der M 50 und Frank Bachinger (EOSC Offenbach) in der M 60. Nicole Best (Triathlon Team DSW Darmstadt) nahm die bronzene Medaille der W 50 im Gepäck mit nach Südhessen.

„Es war ein schöner fairer Wettkampf und mit dem zweiten Platz, hinter einem krass schnelllaufenden Udo van Stevendaal (Nieder-Sachsen), bin ich natürlich zufrieden“, sagt Oliver Degenhardt. „Das Schwimmen war mit 23:36 Minuten im Blue Lake eher unter meinen Möglichkeiten.“ Auf dem Rad hingegen lief es für den Lehrer sensationell, ohne Trainingslager machte er Platz um Platz gut und fuhr sich an die zweite Position nach vorne.  Mit 55:54 Minuten für die knapp 40 kilometerlange topfebene Radstrecke am Zuid-Willemsvaart Kanal fuhr Degenhardt den zweitschnellsten Radsplit seiner Alterklasse. „Nur mit meiner Laufform war ich nicht ganz zufrieden. Mal sehen wie es beim Ligawettkampf in zwei Wochen (1. Hessenliga beim Morettriathlon) in Münster läuft.“ Unter der 40 Minutenmarke blieb der 50jährige trotzdem. Dies gelang nur ingesamt vier Athleten seiner Altersklasse. „Im August starte ich bei der Sprint-DM in Bremen, eventuell auch bei der WM in Lausanne. Mal sehen, was da noch geht.“ Bild: stadstriathlonweert.nl/en/

Neu in der M60 angekommen feierte Frank Bachinger ein starkes Ergebnis. Der Offenbacher wechselte als schnellster M60er mit 23:29 Minuten auf sein Zeitfahrrad und ließ mit 1:02 Stunden Radzeit und 42:45 Minuten Laufzeit nichts anbrennen. Nach der deutschen Goldmedaille über die Duathlon-Mitteldistanz kommt nun die silberne EM-Medaille über die Olympische Distanz zu seiner Sammlung hinzu. 

 

Madita Hendriks startete das erste Mal international und freute sich mit 2:28:08 Stunden über den zweiten Platz in der W 18/19. Ein alter Haase schließlich ist Nicole Best, die mit starken 2:16:48 Stunden den dritten Podestplatz in der W50 einfuhr. „Ich wechselte nach 24:13 Minuten als Dritte auf mein Rad und konnte diesen Platz mit 1:02:54 halten“, sagt die zierliche Athletin in der Schlange beim Abholen ihres Neoprenanzuges. „Vor der EM-Siegerin Anita Howe aus Groß-Britannien hatte ich natürlich mächtig Respekt. Sie schwimmt zwar eher mäßig, ist aber im Laufen eine Granate.“ Der Rückstand zu Howe im Ziel war für Nicole dann lediglich 1:30 Minuten. Best startet in diesem Jahr in der Hessischen Triathlon Liga für die Startgemeinschaft des SKV Mörfelden-Walldorf mit der SG Arheilgen.

 

Tanja Weber

 

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Hessische Meisterschaften Sprinttriathlon: Vincent Größer und Stefanie Tänzler auf dem Podium

Vincent Größer Schwimmausstieg (Foto Achim Größer).jpegzoom-icon

Vincent Größer (Triathlon Team Gießen) feierte am Sonntag nach 56:11,15 Minuten die Hessische Meisterschaft über 0,5 Kilometer Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen.

Mit rund 40 Sekunden Vorsprung lief der Medizinstudent um 11 Uhr durch den schwarzen Zielbogen im Strandbadgelände am Kinzigsee Langenselbold. „Als Dritter bin ich nach dem Schwimmen im 18 Grad warmen See auf mein Zeitfahrrad gewechselt. Da Radfahren meine stärkste Disziplin ist, hatte ich Scott Mc Clymont (TuS Griesheim) an der ersten Wende vor den Strohballen eingeholt“, freut sich Größer. Ab Radkilometer fünf führte er das 100köpfige Feld mit einem 41er-Schnitt an. Den Vizetitel holte Scott McClymont, der mit 16:45 Minuten die schnellste Laufzeit des hessischen Starterfeldes realisierte.

Improvisieren musste der Veranstalter des Kinzigman-Triathlons kurzfristig. „Ein Teil der geplanten Laufstrecke stand komplett unter Wasser“, bedauert Moritz Martin (ADAC Triathlon Club Main Kinzig). „Daher haben wir statt der zwei Runden kurzfristig einen Vierrunden-Kurs durch das Strandbadgelände abgesteckt. Natürlich war die Strecke mit rund vier Kilometern auf der Wiese und lediglich einem auf Pflaster schwieriger zu laufen, aber es ging nicht anders und war ja schließlich für alle Teilnehmer gleich.“ Das hessische Podium komplettierte der 40jährige Michael Lik (Triathlon Team Bad Orb – Gesund im Spessart). „Ich bin happy, dass ich mit 58:24 Minuten nochmal deutlich unter die Ein-Stunden-Mauer gekommen bin“, sagt der Hessische Meister im Swim & Run-Format. 

Lediglich zwei weitere Athleten blieben im Meisterschaftsrennen unter dieser Schallmauer: D-Kader-Athlet Robin Schüssler (Triathlon Team DSW Darmstadt) und Nils Huckschlag (Trianhas VfL Bad Arolsen) finishten in 59:09 und 59:41 Minuten. In der Gesamtwertung freilich musste Größer um seinen Gesamtsieg bangen. Bayern-Kaderathlet Thomas Ott startete zehn Minuten später im Offenen Feld und finishte nur einen Wimpernschlag langsamer als der 22jährige Gießener. Vier Zehntel trennten den für den ESV Gemünden startenden Ott vom Gesamtsieg.

Bei den Damen feierte Stefanie Tänzler (VfL Michelstadt) den Titel. 1:05:57 Stunden benötigte die 38jährige. „Vor 13 Jahren bin ich für den TuS Griesheim in der 1. Bundesliga gestartet, zwischendrin habe ich eine Pause eingelegt“, sagt die DM-Teilnehmerin von Heilbronn. Annika Rahner (Eintracht Frankfurt) schnappte sich mit 1:06:13 die Vizemeisterschaft. Laura Martin (ADAC Triathlon Club Main Kinzig) profitierte von ihrem Heimvorteil und freute sich mit starken 19:49 Minuten Laufzeit über die bronzene Medaille.

Ergebnisübersicht

Altersklasse

Name

Verein

M Jugend A

1.Robin Schüssler
2. Lion Brenker
3. Pirmin Scheel

Triathlon Team DSW Darmstadt
Triathlon Team DSW Darmstadt
TSG Limbach

Junioren

1. Nils Huckschlag
2. Moritz Werrbach

Trianhas VfL Bad Arolsen
Triathlon WVC Kassel

M 20

1. Vincent Größer
2. Scott Marc McClymont
3. Moritz Knaust

Triathlon Team Gießen
REA Card Triathlon Team TuS Griesheim
SV Gelnhausen

M 30

1. Sven Warremann
2. Carsten Oehler
3. Marco Taufer

EOSC Offenbach Triathlon
TSV Krofdorf-Gleiberg
TG Hanau

M 35

1. Gregor Litwiakow
2. Michael Rademacher
3. Nico Seidel

TG Tria Rüsselsheim
TV Bad Orb – Gesund im Spessart
EOSC Offenbach Triathlon

M 40

1. Michael Lik

TV Bad Orb – Gesund im Spessart

M 45

1. Thorsten Bischoff
2. Tim Adolphs
3. Adi Kohr

SKG Sprendlingen Triathlon
Eintracht Frankfurt
TV Bad Orb – Gesund im Spessart

M 50

1. Andreas Braun
2. Alexander Hufnagel
3. Thomas Schaukal

Triathlon Wetterau
SV Gelnhausen
Tri-Team-Giessen

M 55

1. Michael Waraus
2. Günter Rothmayer
3. Peter Leinweber

SV Tricity Darmstadt
Triathlon-Equipe Elz
Tri-Force Fulda

M 60

1. Josef Huth
2. Michael Thiem
3. Peter Morcincyk

SPV 1912 Seligenstadt
Tria Team Seligenstadt
KSV Reichelsheim

M 65

1.Helmut Mohr
2. Wilhelm Farnung
3. Wolfgang Reuter

Triathlon Wetterau
KSV Reichelsheim
EOSC Offenbach

M 70

1. Roland Pößiger
2. Lutz Ratscht

KSV Reichelsheim
Tri-Force Fulda

M 75

1. Klaus Stutzer

TV Bad Orb

M 80

1. Manfred Klittich

TV Bommersheim

Weibliche Jugend A

1. Sandra Weber
2. Imke Sieburger

Höchster Schwimmverein
MTV Kronberg

W 20

1. Annika Rahner
2. Laura Rautenberg
3. Tami Stützel

Eintracht Frankfurt
Spiridon Frankfurt
Eintracht Frankfurt

W 25

1. Laura Martin
2. Julia Katzenski

ADAC Triathlon Club Main-Kinzig
Tria-Team Bruchköbel

W 30

1. Laura Chacon Biebach
2. Annika Reifschneider

Eintracht Frankfurt
TriTeam VfL Michelstadt

W 35

1. Stefanie Tänzler
2. Christina Bergmann

VfL Michelstadt
SC Beerfelden

W 40

1. Christine Bartels
2. Susanne Richter
3. Sabine Nowack

Triathlon Wetterau
Laufteam Gelnhausen
TSV Krofdorf-Gleiberg

W 45

1. Tanja Weber
2. Tanja Schreiber-Ries

Triathlon Wetterau
TG Hanau

W 50

1. Tanja Nehme
2. Hannelore Heinl

Skiclub Meißner
TV Bad Orb – Gesund im Spessart

W 55

1. Brigitte Riesenbürger
2. Marlis Sieburger
3. Marion Ihrig

EOSC Offenbach
MTV Kronberg
KSV Reichelsheim

W 60

1. Regina Kaurisch

Triathlon Wetterau

 

Bild: Vincent Größer läuft dicht gefolgt von Michael Lik in die Wechselzone am Kinzigsee ((Foto Achim Größer).

Tanja Weber

 

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