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Rennberichte News

Rückblick auf das Triathlon-Bundesliga-Wochenende: REA Card Triathlon Team TuS Griesheim auf dem Podium

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Am Samstag, 22. Juni stoppte die 2. Triathlon-Bundesliga Süd am Rothsee, Sonntag stand der T3 Triathlon mit Schwimmen im Düsseldorfer Medienhafen für die Erstliga-Teams auf dem Programm. Seit langer Zeit erreichte das REA Card Triathon Team TuS Griesheim in einem Rennen um die Deutschen Triathlon-Mannschaftsmeisterschaften einen Podiumsplatz:

Es war die Überraschung der zweiten Station der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga in Düsseldorf. Die Männer des REA Card Triathlon Team TuS Griesheim erreichten in der Besetzung Per Wangel, Andreas Carlsson, Scott McClymont, Wilhelm Hirsch und Jesse Hinrichs den dritten Platz in der Gesamtwertung. „In diesem Rennen hat alles funktioniert. Es war perfekt“, freute sich Scott McClymont, der als 15. sein bestes Ergebnis in der 1. Triathlon Bundesliga feierte. Generell zeigten die Griesheimer eine geschlossene Mannschaftsleistung. Dies war erneut der Schlüssel zum Gesamterfolg. Der Schwede Andreas Carlsson überquerte als 13. Athlet die Ziellinie im Medienhafen. McClymont folgte mit Rang 15. Der zweite Schwede Per Wangel sorgte mit Rang 20 für ein weiteres Top-Ergebnis. Abgerundet wurde die Mannschaftsleistung von Wilhelm Hirsch auf Platz 31. (Textauszug TuS Griesheim). Damit liegt das Team in der Tabelle momentan auf Medaillenkurs: Platz drei, aber noch liegen zwei Rennen mit dem Finale in Berlin vor Deutschlands Sprintspezialisten.

Das Triathlon Team DSW Darmstadt erreichte mit Zsombor Devay (12.), Fabian Kraft (24.), Doppelstarter Christoph Bentz (34.) und Thomas Ott (50.) den achten Tagesplatz.

Bei den Frauen feierten die DSWlerinnen Ari Graham auf vier, Isabel Neese auf 21 und Lucie Kammer auf 32 einen starken fünften Platz. Anja Weber (9.), Celine Kaiser (28.) und Friedricke Willoughby (40.) stemmten für den TuS Griesheim den siebten Platz. Neunte wurde das Sigma Sport Team Viernheim (24. Ursula Trützschler, 30. Kathrin Halter, 39. Nina Heidemann). In der Tabelle liegt Griesheim momentan auf dem fünften Platz, Darmstadt und Viernheim folgen auf dem siebten und zehnten.

Christoph Bentz und Steffen Kundel führen DSW am Rothsee zum Sieg

Mit einem ersten und dritten Einzelplatz bereiteten Christoph Bentz und Steffen Kundel den Tagessieg am fränkischen Rothsee für das Triathlon Team DSW Darmstadt vor. Mit Lars Anders (11.) und Felix Kirmeier (23.) ließen die Südhessen nichts anbrennen. Und das, obwohl der Start nachmittags unwetterbedingt um eine Stunde nach hinten verschoben werden musste. Das Team Brille 1 KSV Baunatal (4. Dario Ernst, 5. Tamas Papp, 40. Hendrik Münstermann und 48. Florian Drexler) wird mit dem dritten Tagesplatz in dieser Saison zu einer festen Größe in der 2. Triathlon-Bundesliga Süd. Mit Tabellenplatz zwei liegt es momentan exakt auf Kurs, den Aufstieg in die 1. Triathlon-Bundesliga zu realisieren. Denn der Tabellenführer aus Darmstadt hat bereits ein Team in Deutschlands Oberhaus.

Siebter wurde Bundesliga-Neuling SC Oberursel mit Jan-Luca Mölling (13.), Leon Steinböhmer (16.), Lutz Koller (20.) und Benedikt Küstermann (64.). Das REA Card Triathlon Team TuS Griesheim, das genau wie der DSW an diesem Wochenende samstags und sonntags ein Team stemmen musste, platzierte sich mit dem zweitplatziertem Torben Koch, Nico Markgraf (6.), Olaf Koch (60.) und Leon Weber (68.) auf Rang zehn. Es liegt damit punktgleich mit drei weiteren süddeutschen Teams auf dem dritten Tabellenplatz.

Imke Jagau (3.), Natascha Schmitt (7.) und Annika Rahner (11.) feierten für die Eintracht Frankfurt den zweiten Tagesplatz. Woogsprint-Sieger TV Bad Orb – Gesund im Spessart (5. Laura Jansen, 12. Lisa Gerß, 19. Verena Repp) musste mit Platz vier vorlieb nehmen. Sechste wurde das 3defacto Team asc Darmstadt (14. Anne Lebeau, 17. Palina Dubino, 23. Denise Isabelle Schmid) vor der SG Spiridon Frankfurt / SC Oberursel auf Platz neun (26. Katja Schneider, 28. Jenny Hänseroth, 32. Tytti Kirvesmies). In der Tabelle freilich mischt das Team aus dem Spessart weiterhin mit Platz zwei im Podium mit, wenn auch die Eintracht Frankfurt mit Platz vier deutlich nähergekommen ist. Es bleibt weiter spannend, denn bereits am Ironman-Sonntag geht es in Trebgast in das dritte der fünf Rennen.

Foto: DTU / Jörg Schüler

Tanja Weber

 

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EM Weert: Oliver Degenhardt, Frank Bachinger und Madita Hendriks werden europäische Vizemeister

Oliver Degenhardt Weert Ziel.jpgzoom-icon

Bei den ETU Triathlon European Championships platzierten sich die Athleten der DTU-Nationalmannschaft mit acht Gold-, sechs Silber- und vier Bronzemedaillen am Wochenende im Medaillenspiegel ganz oben. Wenn auch Groß-Britannien sicherlich die meisten Athleten stellte.

Vier hessische Altersklassenathleten erkämpften sich in den erstklassig besetzten Rennen über die Olympische Distanz einen Podiumsplatz: Europäische Vizemeister wurden Madita Hendriks (CJD Oberurff) in der W 18/19, Oliver Degenhardt (WVC Kassel) in der M 50 und Frank Bachinger (EOSC Offenbach) in der M 60. Nicole Best (Triathlon Team DSW Darmstadt) nahm die bronzene Medaille der W 50 im Gepäck mit nach Südhessen.

„Es war ein schöner fairer Wettkampf und mit dem zweiten Platz, hinter einem krass schnelllaufenden Udo van Stevendaal (Nieder-Sachsen), bin ich natürlich zufrieden“, sagt Oliver Degenhardt. „Das Schwimmen war mit 23:36 Minuten im Blue Lake eher unter meinen Möglichkeiten.“ Auf dem Rad hingegen lief es für den Lehrer sensationell, ohne Trainingslager machte er Platz um Platz gut und fuhr sich an die zweite Position nach vorne.  Mit 55:54 Minuten für die knapp 40 kilometerlange topfebene Radstrecke am Zuid-Willemsvaart Kanal fuhr Degenhardt den zweitschnellsten Radsplit seiner Alterklasse. „Nur mit meiner Laufform war ich nicht ganz zufrieden. Mal sehen wie es beim Ligawettkampf in zwei Wochen (1. Hessenliga beim Morettriathlon) in Münster läuft.“ Unter der 40 Minutenmarke blieb der 50jährige trotzdem. Dies gelang nur ingesamt vier Athleten seiner Altersklasse. „Im August starte ich bei der Sprint-DM in Bremen, eventuell auch bei der WM in Lausanne. Mal sehen, was da noch geht.“ Bild: stadstriathlonweert.nl/en/

Neu in der M60 angekommen feierte Frank Bachinger ein starkes Ergebnis. Der Offenbacher wechselte als schnellster M60er mit 23:29 Minuten auf sein Zeitfahrrad und ließ mit 1:02 Stunden Radzeit und 42:45 Minuten Laufzeit nichts anbrennen. Nach der deutschen Goldmedaille über die Duathlon-Mitteldistanz kommt nun die silberne EM-Medaille über die Olympische Distanz zu seiner Sammlung hinzu. 

 

Madita Hendriks startete das erste Mal international und freute sich mit 2:28:08 Stunden über den zweiten Platz in der W 18/19. Ein alter Haase schließlich ist Nicole Best, die mit starken 2:16:48 Stunden den dritten Podestplatz in der W50 einfuhr. „Ich wechselte nach 24:13 Minuten als Dritte auf mein Rad und konnte diesen Platz mit 1:02:54 halten“, sagt die zierliche Athletin in der Schlange beim Abholen ihres Neoprenanzuges. „Vor der EM-Siegerin Anita Howe aus Groß-Britannien hatte ich natürlich mächtig Respekt. Sie schwimmt zwar eher mäßig, ist aber im Laufen eine Granate.“ Der Rückstand zu Howe im Ziel war für Nicole dann lediglich 1:30 Minuten. Best startet in diesem Jahr in der Hessischen Triathlon Liga für die Startgemeinschaft des SKV Mörfelden-Walldorf mit der SG Arheilgen.

 

Tanja Weber

 

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Hessische Meisterschaften Sprinttriathlon: Vincent Größer und Stefanie Tänzler auf dem Podium

Vincent Größer Schwimmausstieg (Foto Achim Größer).jpegzoom-icon

Vincent Größer (Triathlon Team Gießen) feierte am Sonntag nach 56:11,15 Minuten die Hessische Meisterschaft über 0,5 Kilometer Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen.

Mit rund 40 Sekunden Vorsprung lief der Medizinstudent um 11 Uhr durch den schwarzen Zielbogen im Strandbadgelände am Kinzigsee Langenselbold. „Als Dritter bin ich nach dem Schwimmen im 18 Grad warmen See auf mein Zeitfahrrad gewechselt. Da Radfahren meine stärkste Disziplin ist, hatte ich Scott Mc Clymont (TuS Griesheim) an der ersten Wende vor den Strohballen eingeholt“, freut sich Größer. Ab Radkilometer fünf führte er das 100köpfige Feld mit einem 41er-Schnitt an. Den Vizetitel holte Scott McClymont, der mit 16:45 Minuten die schnellste Laufzeit des hessischen Starterfeldes realisierte.

Improvisieren musste der Veranstalter des Kinzigman-Triathlons kurzfristig. „Ein Teil der geplanten Laufstrecke stand komplett unter Wasser“, bedauert Moritz Martin (ADAC Triathlon Club Main Kinzig). „Daher haben wir statt der zwei Runden kurzfristig einen Vierrunden-Kurs durch das Strandbadgelände abgesteckt. Natürlich war die Strecke mit rund vier Kilometern auf der Wiese und lediglich einem auf Pflaster schwieriger zu laufen, aber es ging nicht anders und war ja schließlich für alle Teilnehmer gleich.“ Das hessische Podium komplettierte der 40jährige Michael Lik (Triathlon Team Bad Orb – Gesund im Spessart). „Ich bin happy, dass ich mit 58:24 Minuten nochmal deutlich unter die Ein-Stunden-Mauer gekommen bin“, sagt der Hessische Meister im Swim & Run-Format. 

Lediglich zwei weitere Athleten blieben im Meisterschaftsrennen unter dieser Schallmauer: D-Kader-Athlet Robin Schüssler (Triathlon Team DSW Darmstadt) und Nils Huckschlag (Trianhas VfL Bad Arolsen) finishten in 59:09 und 59:41 Minuten. In der Gesamtwertung freilich musste Größer um seinen Gesamtsieg bangen. Bayern-Kaderathlet Thomas Ott startete zehn Minuten später im Offenen Feld und finishte nur einen Wimpernschlag langsamer als der 22jährige Gießener. Vier Zehntel trennten den für den ESV Gemünden startenden Ott vom Gesamtsieg.

Bei den Damen feierte Stefanie Tänzler (VfL Michelstadt) den Titel. 1:05:57 Stunden benötigte die 38jährige. „Vor 13 Jahren bin ich für den TuS Griesheim in der 1. Bundesliga gestartet, zwischendrin habe ich eine Pause eingelegt“, sagt die DM-Teilnehmerin von Heilbronn. Annika Rahner (Eintracht Frankfurt) schnappte sich mit 1:06:13 die Vizemeisterschaft. Laura Martin (ADAC Triathlon Club Main Kinzig) profitierte von ihrem Heimvorteil und freute sich mit starken 19:49 Minuten Laufzeit über die bronzene Medaille.

Ergebnisübersicht

Altersklasse

Name

Verein

M Jugend A

1.Robin Schüssler
2. Lion Brenker
3. Pirmin Scheel

Triathlon Team DSW Darmstadt
Triathlon Team DSW Darmstadt
TSG Limbach

Junioren

1. Nils Huckschlag
2. Moritz Werrbach

Trianhas VfL Bad Arolsen
Triathlon WVC Kassel

M 20

1. Vincent Größer
2. Scott Marc McClymont
3. Moritz Knaust

Triathlon Team Gießen
REA Card Triathlon Team TuS Griesheim
SV Gelnhausen

M 30

1. Sven Warremann
2. Carsten Oehler
3. Marco Taufer

EOSC Offenbach Triathlon
TSV Krofdorf-Gleiberg
TG Hanau

M 35

1. Gregor Litwiakow
2. Michael Rademacher
3. Nico Seidel

TG Tria Rüsselsheim
TV Bad Orb – Gesund im Spessart
EOSC Offenbach Triathlon

M 40

1. Michael Lik

TV Bad Orb – Gesund im Spessart

M 45

1. Thorsten Bischoff
2. Tim Adolphs
3. Adi Kohr

SKG Sprendlingen Triathlon
Eintracht Frankfurt
TV Bad Orb – Gesund im Spessart

M 50

1. Andreas Braun
2. Alexander Hufnagel
3. Thomas Schaukal

Triathlon Wetterau
SV Gelnhausen
Tri-Team-Giessen

M 55

1. Michael Waraus
2. Günter Rothmayer
3. Peter Leinweber

SV Tricity Darmstadt
Triathlon-Equipe Elz
Tri-Force Fulda

M 60

1. Josef Huth
2. Michael Thiem
3. Peter Morcincyk

SPV 1912 Seligenstadt
Tria Team Seligenstadt
KSV Reichelsheim

M 65

1.Helmut Mohr
2. Wilhelm Farnung
3. Wolfgang Reuter

Triathlon Wetterau
KSV Reichelsheim
EOSC Offenbach

M 70

1. Roland Pößiger
2. Lutz Ratscht

KSV Reichelsheim
Tri-Force Fulda

M 75

1. Klaus Stutzer

TV Bad Orb

M 80

1. Manfred Klittich

TV Bommersheim

Weibliche Jugend A

1. Sandra Weber
2. Imke Sieburger

Höchster Schwimmverein
MTV Kronberg

W 20

1. Annika Rahner
2. Laura Rautenberg
3. Tami Stützel

Eintracht Frankfurt
Spiridon Frankfurt
Eintracht Frankfurt

W 25

1. Laura Martin
2. Julia Katzenski

ADAC Triathlon Club Main-Kinzig
Tria-Team Bruchköbel

W 30

1. Laura Chacon Biebach
2. Annika Reifschneider

Eintracht Frankfurt
TriTeam VfL Michelstadt

W 35

1. Stefanie Tänzler
2. Christina Bergmann

VfL Michelstadt
SC Beerfelden

W 40

1. Christine Bartels
2. Susanne Richter
3. Sabine Nowack

Triathlon Wetterau
Laufteam Gelnhausen
TSV Krofdorf-Gleiberg

W 45

1. Tanja Weber
2. Tanja Schreiber-Ries

Triathlon Wetterau
TG Hanau

W 50

1. Tanja Nehme
2. Hannelore Heinl

Skiclub Meißner
TV Bad Orb – Gesund im Spessart

W 55

1. Brigitte Riesenbürger
2. Marlis Sieburger
3. Marion Ihrig

EOSC Offenbach
MTV Kronberg
KSV Reichelsheim

W 60

1. Regina Kaurisch

Triathlon Wetterau

 

Bild: Vincent Größer läuft dicht gefolgt von Michael Lik in die Wechselzone am Kinzigsee ((Foto Achim Größer).

Tanja Weber

 

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Daniela Bleymehl im Interview mit dem HTV

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Daniela Bleymehl (mit Mädchennamen Sämmler) hat am Sonntag, 19. Mai in Heilbronn die Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz gefeiert. Im Interview gibt die Athletin des Team Erdinger Alkoholfrei Auskunft, was sie dieses Jahr vorhat und welche Tipps sie als einstige hessische Kaderathletin für unseren Triathlonnachwuchs hat.

Daniela, herzlichen Glückwunsch zu deinem Deutschen Meistertitel über die Mitteldistanz in Heilbronn! Du konntest mit 1:24 die schnellste Laufzeit der Damen realisieren und hast auch in den anderen Disziplinen starke Leistungen geliefert. Deinen Sieg aus dem Vorjahr hast du wiederholt, in Heilbronn zum dritten Mal in Folge gewonnen.
Ist deine Leistung in diesem Jahr tendenziell stärker zu bewerten, hast du deine Zeiten verbessert?
Meine Zeiten sind nicht wirklich mit den letzten Jahren vergleichbar. Das Schwimmen war sehr kalt und die Radstrecke komplett neu und auch etwas kürzer als im letzten Jahr. Subjektiv betrachtet und anhand meiner Leistungsdaten würde ich meine Leistung jedoch stärker einschätzen als in den letzten beiden Jahren.

In Frankfurt stehst du am 30.06. an der Startlinie, unter anderem im Duell mit Anne Haug, was hast du dir hier vorgenommen?
Frankfurt ist der Abschluss meiner ersten Saisonhälfte und ein echtes Highlight und Heimrennen für mich. Natürlich werde ich auch hier alles geben und versuchen in diesem starken Feld um den Sieg mitzukämpfen.

Momentan sind die Seen und Flüsse sehr kalt. Einige Rennen wie das in Heilbronn finden mit Schwimmen im unteren Temperaturlimit statt, der Neckar hatte 16. Wie bist du mit der Kälte im Wasser zurechtgekommen und wie kann man sich gegen das Auskühlen schützen?
Die ersten Momente im Wasser sind wirklich erschreckend kalt, im Laufe des Rennens gewöhnt man sich jedoch an die Temperaturen. Ich finde es wichtig, trotzdem kurz zum Einschwimmen ins Wasser zu gehen, damit man beim Start keinen zu großen Schock bekommt. Das "echte" Warmup würde ich aber an Land verlegen und Zugseil und Therabänder verwenden. Der Einsatz von Neoprenkappen ist eine Möglichkeit oder zumindest eine zweite Badekappe - ebenso wie (kurze) Überschuhe oder Socken auf dem Rad, denn Hände und Füße sind nach dem Schwimmen meist das größte Problem.

Du hast dich im September beim Ironman Italien für Hawaii qualifiziert. Wie ist nach Frankfurt deine weitere Saisonplanung für Hawaii?
Ich habe mir bewusst noch keinen Rennkalender für die Zeit zwischen Frankfurt und Hawaii gesetzt. Fest steht nur, dass ich im September ein Trainingslager möglichst bei warmen bis heißen Temperaturen absolvieren möchte. Ob und wenn ja, welche/s Rennen ich nach Frankfurt noch mache, entscheide ich nach dem Ironman Frankfurt.

Wie vereinbarst du das zeitaufwendige Ironman-Training mit deiner Familie, dein Sohn Marlon ist mittlerweile acht Jahre alt?
Die Organisation ist natürlich das A und O, aber ich denke, das gilt für jede berufstätige Mutter gleichermaßen. Häufig trainiere ich ganz früh morgens oder spät abends und versuche natürlich den Großteil meines Trainings dann zu absolvieren, wenn mein Sohn in der Schule oder selbst beim Training oder Freunden ist. Dazu hilft mir mein Umfeld sehr und begleitet Marlon und mich etwa in Trainingslagern.

Du machst seit 17 Jahren Triathlon, jetzt bist du 30, mit 11 hast du deinen ersten Triathlon bestritten. Vorher warst du Schwimmerin, wie bist du auf Triathlon gekommen?
Oh je, bin ich inzwischen alt! ;-) Ich habe mit neun Jahren mit dem Schwimmen angefangen und bin mit 11 Jahren bei meinem ersten Kindertriathlon, dem Traisathlon gestartet. Zum Triathlon bin ich über meinen Vater und meinen damaligen Schwimmtrainer gekommen.

Warst du damals im Kader des Hessischen Triathlon Verbandes und wer war dein Landestrainer?
Mit 14 Jahren bin ich in den Hessischen D-Kader gekommen und war auch ein Jahr im D/C-Kader. Damals war Gerald Reichard Cheftrainer beim TuS Griesheim und Landestrainer in Hessen.

Was war als Jugendliche deine Lieblingsdisziplin, was ist sie jetzt?
Meine Lieblingsdisziplin war schon immer das Radfahren. :-)

Was hast du für einen Tipp für unsere jungen Kaderathleten, worauf sollten sie in ihrem Leben achten, um dir einmal in deinen Spuren folgen zu können?
Das Wichtigste ist und bleibt, den Spaß bei allem Ehrgeiz nie aus den Augen zu verlieren. Außerdem ist es unglaublich wichtig, auf seinen Körper zu achten und Ausgleichssportarten oder Disziplinen wie Krafttraining oder Yoga zu betreiben. Nur ein flexibler und verletzungsfreier Körper ist langfristig gesehen auch leistungsfähig.

Liebe Daniela, danke, dass du unsere Fragen beantwortet hast. Wir wünschen dir für den weiteren Saisonverlauf alles Gute, keine Verletzungen und Unfälle!

Tanja Weber

Foto: Isaak Papadopoulos

 

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Deutsche Meisterschaften Mitteldistanz: Daniela Bleymehl feiert Gesamtsieg

Heilbronn DM Mitteldistanz Lutz Koller, Jan-Luca Mölling, Hannah Hartlieb kleiner.jpegzoom-icon

Daniela Bleymehl (Team Erdinger Alkoholfrei) - bis zum letzten Jahr als Daniela Sämmler bekannt - hat sich den Titel der Deutschen Meisterin über die Triathlon Mitteldistanz gesichert. Mit 4:18:08 Stunden siegte die Südhessin am Sonntag zum dritten Mal in Folge im Eliterennen. Damit war Bleymehl drei Minuten schneller als im Vorjahr.

Insgesamt starteten fast 600 Athleten an den nationalen Meisterschaften im Rahmen der Challenge Heilbronn über 1,9 Kilometer im 16 Grad kalten Neckar, 90 profilierte Rad- und 21,1 Laufkilometer.

Bild: Der SC Oberursel nimmt mit von links Lutz Koller (1. AK 25), Hannah Hartlieb (2. AK 20) und Jan-Luca Mölling (3. AK 25) drei Medaillen aus Heilbronn mit (Foto Koller).

Altersklassenmedaillen fuhren sechs weitere hessische Athleten ein: Deutsche Meister in ihren Altersklassen wurden Julia Ertmer (AK 35, Triathlon Team DSW Darmstadt) und Lutz Koller (AK 25, SC Oberursel). In der AK 25 trennten den Bundesliga-Starter aus der Brunnenstadt lediglich vier Sekunden von Platz zwei. Simon Jakob (KSV Baunatal) feierte in 4:12:48 Stunden den Deutschen Vizetitel und lief sich mit schnellen 1:17:19 Stunden fast zum DM-Titel. Jan-Luca Mölling (SC Oberursel), der gemeinsam mit Koller auf das Rad wechselte, und Deutsches AK-25 Bronze holte, konnte Koller auf der anspruchsvollen Radstrecke wegfahren. Koller überholte seinen Teamkollegen im Halbmarathon.

„Wir sind beide glücklich, dass wir überhaupt starten konnten“, sagt der frischgebackene Deutsche Meister aus Oberursel. „Luca musste Anfang des Jahres verletzungsbedingt zwei Monate pausieren, ich drei Wochen direkt vor dem Rennen. Ich starte am 30. Juni über die Langdistanz in Frankfurt, Luca am 2. Juni in Rapperswil.“ Beide sind zudem für die Zweitbundesliga-Mannschaft der Brunnenstadt im Einsatz.

Übersicht der hessischen DM-Medaillengewinner

Platz Altersklasse

Name

Verein

Zeit

1. Elite

Daniela Bleymehl

Team Erdinger Alkoholfrei

4:18:08

2. AK 20

Hannah Hartlieb

SC Oberursel

5:21:13

1. AK 35

Julia Ertmer

Triathlon Team DSW Darmstadt

4:40:22

1. AK 25

Lutz Koller

SC Oberursel

4:12:44

2. AK 25

Simon Jakob

KSV Baunatal

4:12:48

3. AK 25

Jan-Luca Mölling

SC Oberursel

4:14:05

2. AK 55

Udo Weinmann

Triathlon Team DSW Darmstadt

4:39:58

Tanja Weber

 

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European Championships Viborg: Torsten Wambold wird Vize-Europameister im Duathlon

Torsten Wambold Vize-Europameister Mitteldistanzduathlon Viborg Dänemark.PNGzoom-icon

Die Silbermedaille gewonnen hat Torsten Wambold (SSG Bensheim) an den Europameisterschaften über die Duathlon-Mitteldistanz (10 Kilometer Laufen, 60 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) am Samstag. Im dänischen Viborg sicherte sich der Bensheimer mit einem starken zweiten Zehn-Kilometer-Lauf die Vizemeisterschaft in der Altersklasse 40.

Mit der verpatzten DM in Alsdorf im April war ich absolut nicht zufrieden“, sagt Wambold. „In Viborg wollte ich es besser machen.“ Bei Sonnenschein, 12 Grad und starkem Wind ging es zunächst auf einem verwinkelten Laufkurs mit Kopfsteinpflasterpassagen durch die Altstadt Viborgs. Der Südhesse wechselte auf Position vier auf sein Rad. „Hier begrüßte uns auf den zwei profilierten Radrunden zunächst Rückenwind und wir flogen aus der Stadt hinaus“, sagt der erfahrene Duathlet. „Der böige Seitenwind war das Schlimmste.“ Wambold machte einen Platz gut und startete als Dritter seiner Altersklasse auf den zweiten Zehner. „Ich schob mich an dem bis dahin zweitplatzierten Briten vorbei und erreichte in 2:54:46 Stunden den zweiten Platz in meiner Altersklasse“, freut sich der frischgebackene Vizemeister.

Foto: Torsten Wambold (links) mit dem Europameister Karsten Dahl (Dänemark) und Bronzemedaillengewinner Nic Pillinger (GB) / Foto pv.

 

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Multisport-WM Pontevedra: Frieda Metz wird Weltmeisterin im Duathlon

Frieda Metz Pontevedra.jpgzoom-icon

Frieda Metz und Luis Neuendorff fuhren mit WM-Medaillen von der Multisport-Weltmeisterschaft in Pontevedra zurück nach Hessen.

Weltmeisterin in der AK 80 wurde Frieda Metz (Triathlon-Equipe Elz) in Spanien. Im Sprint-Duathlon war Metz mit 1:49:16 Stunden über 5/20/2,5 Kilometer die schnellste ihrer Altersklasse. Im Aquathlon mit einem Kilometer Schwimmen und 5 Laufkilometern feierte Steffen-Luis Neuendorff (Ski-Club Beerfelden) in der AK 75 WM-Bronze. Der Hessische Triathlon Verband gratuliert herzlich!

Foto: Triathlon Equipe Elz

 

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Duathlon-DM Mitteldistanz Alsdorf: Titel für Grohmann und Bachinger

Frank Bachinger DM Duathlon MD Alsdorf 1404.jpgzoom-icon

Katharina Grohmann (Fun-Ball Dortelweil) und Frank Bachinger (EOSC Offenbach) blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. An den Deutschen Duathlon Meisterschaften über die Mitteldistanz feierte Grohmann die Deutsche Vizemeisterschaft der Elite. Bachinger holte in der M60 souverän den Sieg.

Über 10 Kilometer Laufen, 60 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen finishte Katharina Grohmann mit 2:52:05 Stunden knapp zwei Minuten hinter der neuen Deutschen Duathlon Meisterin über die Mitteldistanz Laura Zimmermann (SV Würzburg 05). „Ich bin mit meinem Rennen sehr zufrieden“, sagt Grohmann im Ziel. Im letzten Jahr holte die Bad Vilbelerin den Deutschen Langdistanz-Titel in Hamburg. „Auf dem Rad war es besonders hart, am Start um kurz nach 8 Uhr herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt. Als wir auf dem Rad saßen, schneite es“, erzählt Grohmann.

Gut gerüstet für die winterlichen Bedingungen startete Frank Bachinger. „Ich habe mich von Anfang an wärmer angezogen, ein Kapuzenshirt zum Laufen getragen. Die Kapuze konnte ich auf dem Rad schnell hochziehen und habe damit im Vergleich zu meinen Konkurrenten wertvolle Wechselzeit gespart“, sagt der Europa-Duathlonmeister über die Mitteldistanz. "Im ersten Wechsel habe ich auf den schnellsten Läufer meiner Altersklasse bereits über eine Minute gut gemacht. Auf der von mehreren Wendepunkten geprägten Radstrecke bin ich auf ihn aufgefahren."

Im zweiten 10er schließlich lief Bachinger nahezu die gleiche Zeit wie beim ersten Lauf und sicherte sich mit 3:04:05 Stunden den deutschen Titel. „Mit eineinhalb Minuten Vorsprung auf Platz zwei bin ich gut in der M60 angekommen“, freut sich Bachinger. „International geht es für mich mit der DTU-Nationalmannschaft am 01. Juni an der EM in Weert über die Kurzdistanz. Die WM in Lausanne schließlich rundet mein Wettkampfjahr ab.“ Hier wird Bachinger sowohl über die Sprint- als auch die Kurzdistanz antreten.

Foto: pv

von Tanja Weber

 

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Deutsche Meisterschaften Cross-Duathlon: Vier Titel gehen nach Hessen

Cross-Duathlon DM Trier Tanja Nehme und Reinhardt Gehrmann.jpgzoom-icon

Auf vier deutsche Meistertitel brachten es die hessischen Altersklassenathleten am Sonntag, 17. März in Trier. Die Titelkämpfe wurden im Rahmen des Internationalen BMW Cloppenburg X-Duathlons über 5 Kilometer Laufen, 23,2 Kilometer Moutainbiken und 2,5 Kilometer Laufen ausgetragen.

Tanja Nehme (Ski-Club Meißner) holte den Titel in der W50 in starken 1:52:08 Stunden und verpasste damit Gesamtplatz drei um lediglich eine Minute. „Das ist meine sechste DM-Medaille“, freut sich die Nordhessin. „Die Radstrecke war mit 800 Höhenmetern vom vielen Regen aufgeweicht und rutschig.“ Nehme startet zudem an der DM über die Sprintdistanz in Bremen im August. Die Titelkämpfe um die schnellsten deutschen Crosstriathleten in Zittau bilden den letzten diesjährigen Wettkampfhöhepunkt für sie.

Stefanie Hock (3defacto Team ASC Darmstadt) und Edith Herdt (TSG Kleinostheim) schnappten sich in der W55 und W60 den Sieg. M55-Sieger Stefan Schütz stand im Trikot des Triathlon Team Darmstadt an der Startlinie. Die Deutsche Vizemeisterschaft feierten Susanne Richter (Laufteam Gelnhausen) und Reinhardt Gehrmann (Ski-Club Meißner).

Alle hessischen top 3-Resultate im Überblick:

W40:   2. Susanne Richter (Laufteam Gelnhauen)

W50:   1. Tanja Nehme (Ski-Club Meißner e.V.)

W55:   1. Stefanie Hock (3defacto Team ASC Darmstadt)

W60:   1. Edith Herd (TSG Kleinostheim)

M55:   1. Stefan Schütz (Triathlon Team DSW Darmstadt)

M70:   2. Reinhardt Gehrmann (Ski-Club Meißner e.V.)

 

Bild: Tanja Nehme und Ehegatte Reinhardt Gehrmann (beide Ski-Club Meißner) feierten im Cross-Duathlon DM-Gold und -Silber (Foto Nehme).

 

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ETU Multisport European Championships Ibiza: Bronze für Ole Jacobsen

Ole Jacobsen Aquathlon Ibiza.jpgzoom-icon

Bei der Multisport EM auf der spanischen Mittelmeerinsel Ibiza feierte Ole Jacobsen (Eintracht Frankfurt) Ende Oktober im Aquathlon die bronzene Medaille in der M45. Für 1 Kilometer Schwimmen im Mittelmeer mit Startsprung vom Boot und einem schnellen Fünfkilometerlauf in Sant Antoni benötigte der Frankfurter, der drei Tage später EM-Platz fünf über die Mitteldistanz erreichte, 34:15 Minuten. Jacobsen schwamm sich in der ersten Disziplin ein ordentliches Polster heraus und wechselte als ehemaliger Hamburger Leistungsschwimmer nach 13:51 Minuten auf Medaillenposition im Hafen in seine Laufschuhe. Auf den vier Runden hielt er seine Position.

Foto: pv

 

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