Nachwuchsförderung

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Nachwuchsförderung News

Anti-Doping-Seminar für Kinder und Jugendliche

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Im Rahmen des 6. Anti-Doping-Tags der Deutschen Triathlon Union am 15. und 16. Oktober in Frankfurt wird es erstmals auch ein Angebot für Kinder und Jugendliche geben. Dabei sollen sich die Nachwuchsathleten zum einen inhaltlich mit der Thematik beschäftigen. Zum anderen soll ein großer Schwerpunkt auf die mediale Erarbeitung des Themas in Kleingruppenarbeit gelegt werden. 

Die Teilnahme kostet 20 Euro, Anmeldeschluss ist der 09.09.2016. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Dokument.

 

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DJM: Tertsch holt Titel, Koch auf Podest

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Bei den Deutscher Meisterschaften der Nachwuchsathleten in Nürnberg sicherte sich die Darmstädterin Lisa Tertsch den Titel über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer Laufen. Für weitere Podestplätze sorgten Annika Koch vom TuS Griesheim, die in ihrer Altersklasse den dritten Platz erkämpfte und zusammen mit den anderen Athletinnen der weiblichen Jugend-A, Lucie Kammer (Platz 9) und Emma Graf (Platz 14), auch in der Teamwertung Platz 3 erreichten.

"Wir kehren zufrieden und stolz aus Nürnberg zurück", berichtet der hessische Landestrainer Benjamin Knoblauch. "Der 9. PLatz von Lucie, sowie der 11. Platz von Scott McClymont und der 8. Platz von Henry Graf haben dafür gesorgt, das wir in nahezu allen Altersklassen wieder in die Top Ten vorgestoßen sind", so der Landestrainer weiter. Einziger Wermutstropfen sei das unglückliche Abschneiden von Finja Schierl, die nach leichter Verletzung ihren 11. Platz aus Bocholt nicht bestätigen konnte und in der Altersklasse auf Rang 33 landete.

Erwartungsgemäß hatten es auch die A-Jugendlichen schwer und konnten sich gegenüber der starken Konkurrenz der anderen Bundesländer nicht durchsetzen. Bester Hesse wurde hier Max Hamman auf Platz 28 gefolgt von Michael Helis auf Platz 32. "Wir Trainer freuen uns auf die weitere Arbeit mit den Nachwuchsathleten", so Knoblauch. Für die meisten Athleten ging es aus Nürnberg aber zunächst in die verdienten Sommerferien.

Der HTV gratuliert allen Starterinnen und Startern zu ihren Ergebnissen!

Foto: DTU

 

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Mit guten Saisonleistungen zur DM nach Nürnberg

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Die hessischen Nachwuchsathleten reisen am kommenden Wochenende zur Deutschen Jugendmeisterschaft nach Nürnberg. Nach guten Saisonleistungen blickt der Landestrainer Benjamin Knoblauch positiv, aber auch realistisch auf die Möglichkeiten des hessischen Kaders.

"Unser Kader hat gleich mehrmals in dieser Saison aufhorchen lassen", so Knoblauch. "Neben der Siegerin des ersten Deutschland Cups in Forst, Lisa Tertsch, konnte auch Annika Koch eine Podiumsplatzierung erkämpfen." Darüber hinaus zeigten weitere Athleten, wie Scott McClymont, Robin Schüssler und Finja Schierl mit ihren Top-15 Platzierungen beim Deutschland Cup, dass sie durchaus auch in den Kampf um die ersten zehn Plätze bei der DM eine Rolle spielen können.

Vor allem auf Lisa Tertsch liegen wieder einmal die Titelhoffnungen. Die Darmstädterin zeigte in dieser Saison oftmals, wie stark sie ist und durfte auch erstmals in einem WTS-Rennen an den Start gehen. Die erst 17-Jährige wird sich beim Titelkampf wohl erneut mit der Neubrandenburgerin Lena Meißner messen müssen.

Deutlich schwieriger dürften es in Nürnberg hingegen die Athleten der männlichen Jugend A haben. "Unser Kader ist in dieser Altersklasse überwiegend mit Athleten des jüngeren Jahrgangs besetzt", berichtet der Landestrainer. "Die Umstellung von der kürzeren Strecke auf die Sprintdistanz fällt ihnen noch schwer." Darüber hinaus sei das nationale Leistungsniveau in diesem Jahr in der Jugend A außergewöhnlich hoch, wie der Leistungstest zu Beginn der Saison in Potsdam zeigte.

Für den Landesverband Hessen gehen an den Start: Henry Graf (MTV Kronberg), Scott McClymont (TuS Griesheim), Robin Schüssler (DSW Darmstadt), Frederic Brussig (DSW Darmstadt), Thomas Ott (DSW Darmstadt), Nicolas Beck (DSW Darmstadt), Michael Helis (DSW Darmstadt), Max Hamman (TuS Griesheim), Finja Schierl (DSW DArmstadt), Nina Heidemann (TSV Viernheim), Emma Graf (MTV Kronberg), Lucie Kammer (DSW Darmstadt), Annika Koch (TuS Griesheim), Lisa Tertsch (DSW Darmstadt) und Caspar Halberstadt (VfL Münster).

Wir dürfen also gespannt sein auf spannende Rennen bei der DJM und drücken den hessischen Athleten ein faires und erfolgreiches Rennen!

 

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Europacup-Debüt für Delphine Halberstadt

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Nach ihrem sensationellen vierten Platz bei der U23-Europameisterschaft folgt für Delphine Halberstadt am kommenden Wochenende das zweite internationale Rennen ihrer noch jungen Karriere. In Rotterdam wird die Hessin auf der Sprintdistanz ihr Europacup-Debüt geben. 750 Meter Schwimmen im Hafenbecken, 20 Kilometer auf einem technisch anspruchsvollen Kurs und fünf Kilometer Laufen mitten durch die Stadt heißt es zu absolvieren.

Auch wenn sie mit gestärktem Selbstvertrauen nach dem EM anreist, will Halberstadt sich nicht zu viel erhoffen: "Nicht im letzten Drittel sein, das wäre toll", stapelt sie gewohnt tief. Bereits vor ihrem letzten Wettkampf hatte sie ein ähnliches Ziel ausgegeben und verpasste dabei das Podest nur um wenige Sekunden. Ein gutes Vorzeichen? Gut möglich, doch die Konkurrenz ist stark. Während bei der Europameisterschaft nur U23-Athletinnen am Start waren, ist in Rotterdam die Elite mit von der Partie. Kommt Halberstadt im Wasser gut mit, kann sie möglicherweise ihre Stärke beim Laufen ausspielen. 

"Ich habe wieder Angst vor dem Schwimmen, weil ich das Gefühl habe, dort nicht so voran zu kommen", erzählt die 21-Jährige. "Ich hoffe einfach, dass ich nicht so weit hinten auf das Rad steige und freue mich auf das Laufen." Problematisch sei es, wenn sich bereits beim Schwimmen das Feld in die Länge zieht und dadurch mehrere Radgruppen bilden. "Da der Kurs so technisch ist, ist die Chance relativ unwahrscheinlich, dass die Gruppen zusammengefahren werden. Ich kenne das bereits aus der Bundesliga", erläutert die Studentin. Doch schwarz sehen möchte Halberstadt noch nicht. Sie blickt mit großer Vorfreude auf das anstehende Rennen bei dem sie von ihrer Mutter, selbst Triathletin, und ihrer Schwester begleitet wird.

Die Unterstützung der Familie ist ihr besonders wichtig. Gerade, weil man im Alltag auf einiges verzichten muss. Studium und Sport nehmen viel Zeit in Anspruch. "Gerade zu Zeiten, wo man viel trainiert, werden dann andere Dinge zurückgesteckt", berichtet die Athletin des VfL Münster. Wie sie Alltag, Uni und bis zu 20 Stunden Training pro Woche unter einen Hut bekommt? "Ich glaube, ich bin sehr diszipliniert und deswegen funktioniert das auch." Mit viel Disziplin und dem Willen, sich stets weiterzuentwicklung und Leistungen zu verbessern, zeichnet sich Halberstadt aus. Und auch wenn es in Rotterdam nicht zu einer vorderen Platzierung reichen sollte, hat die Hessin ja noch einige Jahre Zeit um die internationale Triathlon-Welt auf den Kopf zu stellen.

Der HTV wünscht viel Erfolg!

Foto: ETU

 

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Lisa Tertsch startet erstmals in der WTS

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Die Darmstädterin Lisa Tertsch wird am kommenden Wochenende erstmals in der World Triathlon Series an den Start gehen. Zusammen mit großen Namen wie Gwen Jorgensen geht die Hessin in Hamburg auf die Strecke von 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad und die abschließenden fünf Kilometer in den Laufschuhen.

Doch statt Anspannung zeigt die Athletin vom DSW Darmstadt viel Vorfreude vor dem anstehenden Rennen: "Ich bin nicht angespannt, sondern freue mich viel mehr, dass ich überhaupt die Möglichkeit habe, hier zu starten und diese ganzen Erfahrungen sammeln darf", so die erst 17-Jährige.

"Wir wollen der nächsten Generation die Chance geben, sich international zu zeigen", begründet Bundestrainer Ralf Ebli die Nominierung von Tertsch und Lena Meißner (Neubrandenburg).

Der HTV wünscht Lisa Tertsch sowie allen anderen Athleten viel Erfolg!

Foto: DTU/Jo Kleindl

 

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U23-EM: Halberstadt sorgt für Überraschung

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„Nicht unter den letzten 15 sein“, hieß es von Delphine Halberstadt noch vor dem Rennen der U23-Europameisterschaft in Burgas. Doch dann kam alles ganz anders und die Triathletin des VfL Münster sorgte mit Platz vier für eine kleine Sensation in ihrem ersten internationalen Rennen.

Nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern auf der Laufstrecke verpasste Halberstadt den Sieg um gerade einmal sechs, die Bronzemedaille um nur vier Sekunden. Eine Wahnsinnsleistung der 21-Jährigen. „Ich bin sehr erleichtert“, gibt sie ein paar Tage nach dem Rennen zu. Dass sie sogar knapp am Podest vorbeischrammt, hätte sie „nie erwartet“ und das, obwohl das Schwimmen aus ihrer Sicht eher schlecht lief. „Ich habe mich sehr auf das Schwimmen gefreut.“ Doch der Viereck-Kurs im Meer zeigte auch seine Tücken und lies die Starterinnen gleich zu Beginn die Wellen spüren. Halberstadt fand nicht in ihren Rhythmus und büßte auf die spätere Siegerin gleich zu Beginn 45 Sekunden ein.

Delphine (rechts) beim Schwimmausstieg.

Nach dem Wechsel auf das Rad musste Halberstadt die ersten zwei Kilometer ordentlich kämpfen, um den Anschluss zur zweiten Gruppe herzustellen Doch die harte Arbeit zahlte sich aus. Sekunde um Sekunde machte ihre Gruppe auf die vor ihnen fahrende Führungsgruppe gut. In der letzten Runde konnte diese sogar eingeholt werden. Mit der drittbesten Radzeit ging es für sie und gut dreißig andere Starterinnen in die Laufschuhe – ihre starke Disziplin. „Beim zweiten Wechsel war ich ganz hinten in der Gruppe“, berichtet Halberstadt, „ich wollte einfach sicher sein, das nichts passiert.“

Die 21-Jährige gibt auf dem Rad Vollgas.

Zwar verließ die international unerfahrene Triathletin die Wechselzone als Letzte der großen Gruppe, doch konnte bereits auf den ersten Metern Boden gut machen und zügig zum Führungstrio aufschließen. „Auf den letzten 500 Metern haben die anderen aber das Tempo nochmals verschärft, da konnte ich leider nicht mehr mitgehen“, erzählt sie. „Das waren die paar Sekunden, die mir am Ende gefehlt haben.“

Erleichterung und Freude im Ziel. Mit Platz 4 hatte selbst sie nicht gerechnet.

Doch was zunächst traurig klingt, ist für die Biologie-Studentin eine enorme Leistung und macht sie stolz. Bei ihrem ersten internationalen Auftritt ein solches Ergebnis einzufahren bestärkt und stimmt sie für die Zukunft positiv. „Wenn ich vorne mitschwimmen könnte, dann könnte ich sicher gute Platzierungen erzielen. Am Schwimmen muss ich jetzt gezielt arbeiten.“ Doch wer glaubt, dass die Hessin jetzt eine Pause einlegt irrt. Am kommenden Wochenende startet Halberstadt in der Triathlon-Bundesliga in Düsseldorf und kämpft dabei auch um den U23-Titel der Deutschen Meisterschaften.

Der HTV gratuliert herzlich zum Ergebnis in Burgas und wünscht viel Erfolg bei der DM!

 

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Woogsprint: HTV-Cup und JHM-Ergebnisse verfügbar

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Auch für die Jugend ging es beim Woogsprint um einiges. Neben den begehrten Punkten für den HTV-Cup wurden dort auch die Hessenmeister und Hessenmeisterinnen ermittelt. Die Ergebnisse und den aktuellen Stand im Nachwuchscup entnehmen Sie bitte den angehängten Dokumenten.

 

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U23-Europameisterschaft: Delphine Halberstadt im Interview

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Delphine Halberstadt ist seit fünf Jahren im Triathlon aktiv. Die Athletin des VfL Münster startet am kommenden Wochenende bei der U23-Europameisterschaft. Im Gespräch mit dem HTV spricht die 21-Jährige über das anstehende Rennen, ihre sportliche Zukunft und wie ihr Bruder sie beim Training unterstützt.

 

HTV: Delphine, dein Start bei den Europameisterschaften steht kurz bevor. Wie aufgeregt bist Du schon?

 

Delphine: Eigentlich bin ich vor Wettkämpfe nie aufgeregt, aber jetzt ist es natürlich was ganz anderes. Ich weiß nicht, was mich international erwartet. Durch die Bundesliga habe ich zwar schon mit internationalen Athleten zu tun gehabt, im Hinblick auf die EM weiß ich aber nicht, ob meine Leistung reicht und ich vielleicht doch nur hinterher schwimme.

 

Wie hast Du dich dafür qualifiziert?

 

Wir hatten im Februar einen Leistungstest in Potsdam, bestehend aus Schwimmen und Laufen. Daraufhin hat der Bundestrainer dem U23-Trainer vorgeschlagen, dass ich dort starten könnte.

 

Mit welchen Erwartungen gehst Du in das Rennen?

 

Ich erhoffe mir, dass ich eine super Erfahrung sammeln kann und von mir persönlich erwarte ich, dass ich Bestleistung abrufe und zeige, was ich kann. Ich würde mich gerne international beweisen und nicht unter den letzten 15 Athletinnen sein. Das wäre schön.

 

Bereits beim Leistungstest in Potsdam im Februar hast Du dich in guter Form gezeigt. Wie zufrieden bist Du mit den ersten Wettkämpfen der Saison?

 

Richtig zufrieden bin ich nicht. Beim Bundesligarennen im Kraichgau war ich vom Schwimmen enttäuscht und hatte dadurch den Anschluss verloren, sodass ich meinen gute Laufform nicht ausspielen konnte. (Anmod. D. Redaktion: Durch die Windschatten-Freigabe in Bundesliga-Rennen ist meist das Schwimmen bereits entscheidend und bildet die Grundlage, um beim Rad fahren in einer guten Gruppe zu sein und eine gute Ausgangslage fürs Laufen zu haben.)

 

Wie bist Du überhaupt zum Triathlon gekommen?

 

Ich bin erst nur geschwommen und mit Laufen habe ich dann aufgrund eines Schulwettbewerbs angefangen. Dass ich dann Rad fahre lag nahe, da meine Mutter auch Triathletin ist.

 

Auch dein Bruder ist aktiver Triathlet und ihr absolviert viele Trainingseinheiten gemeinsam. Siehst Du das als Vorteil?

 

Auf jeden Fall. Dadurch, dass ich nicht oft ins Vereinstraining gehen kann, ist es immer gut einen Trainingspartner zu haben. Gerade für die harten Einheiten hilft das wirklich viel.

 

Was sind deine sportlichen Ziele? Was möchtest Du im Triathlon erreichen?

 

Ich möchte mich immer weiter steigern und meine persönlichen Leistungen verbessern. Ob das auf der Sprintdistanz bleibt und ich versuche international Fuß zu fassen oder ob ich auch auf längere Distanzen gehe, das weiß ich noch nicht.

 

 

Vielen Dank für das Interview und einen erfolgreichen Wettkampf!

 

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Jugend trainiert für Olympia - Landesentscheid Triathlon in Hessen

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Kaum war der Woogsprint-Triathlon mit fast eintausend Sportlern und Sportlerinnen in Darmstadts Innenstadt zu Ende gegangen, da war das DSW-Gelände im Bürgerpark schon wieder Austragungsort eines Ausdauerdreikampfes.

Zu Gast im DSW-Freibad und auf den Wegen des angrenzenden Parks waren fast 100 Schüler und Schülerinnen von 16 Schulen aus ganz Hessen. Eingeladen hatte das Hessische Kultusministerium, vertreten durch Darmstadts Schulsportkoordinatorin Dina Erler. Auf dem Plan die Frage: Wer vertritt Hessen im Jugend trainiert für Olympia-Bundesfinale im September 2016?

Die Antwort musste ein schulkonformer Triathlonwettkampf über 200 Meter Schwimmen, vier Kilometer Radfahren und einem Kilometer Laufen ergeben. Das Besondere am Triathlon der Schulen ist, dass es sich um einen echten Teamwettbewerb handelt. Je Schule treten zwei gemischtgeschlechtliche Teams mit je drei Startern und Starterinnen an, die sich dann wiederrum wechselweise auf die Dinstanzen schicken, bis jeder alle drei Disziplinen bewältigt hat. Die Addition der beiden Teamzeiten ergibt das Schulresultat. Die schnellste Schule gewinnt das Berlinticket.

Dass es um dieses eine begehrte Ticket geht, war dem Einsatz aller Startenden anzumerken und wiederum spielte es keine Rolle. Denn die allermeisten waren da, weil sie irgendwie Lust auf Triathlon hatten und ein Teil von ihnen es durch ihre Lehrer vorgelebt kriegen. Die Stimmung im Bürgerpark war bei allen Rennen vom ersten Schwimmer bis zur letzten Zieleinläuferin immer brodelnd und trotzdem fair. Da wurde angefeuert, aufgemuntert und geholfen, wenn es nötig war.

Jede Schule stellte dem Event Helfer zur Verfügung, die Dina Erler geschickt positionierte und einwies. Zusammen mit dem sechsköpfigen Jugendteam des HTV, angeführt von Jugendwartin Frederike Arp und Schulsportbeauftragtem Armin Borst, welches sich komplett um den Knackpunkt Wechselzone und Anmeldung, Zeitnahme und Auswertung kümmerte, waren reibungslose und für alle gleiche und somit faire  Abläufe garantiert.

Im sportlichen Bereich machten immer mal wechselnde Führungen, knappe Rennausgänge und stark kämpfende Schüler mit und ohne Triathlonwettkampferfahrung den Tag interessant. Auch wenn das Land Hessen nun zum dritten Mal in Folge von der Albertus-Magnus-Schule vertreten wird, so wird der Abstand doch geringer, rücken die anderen Schulen herran. es bleibt spannend. Den verdienten Sieger aus Viernheimern drücken wir für Berlin die Daumen und beglückwünschen sie zu der tollen Leistung und Siegesserie. Die nicht zuletzt aus der guten Zusammenarbeit von Schule und Verein resultiert.

Die Rangliste nach beiden Läufen mit Zeiten und Platzierungen aus Lauf 1 und Lauf 2:

1

Albertus-Magnus-Schule

Viernheim

52:03,0

2

53:41,0

1

1:45:44

2

Gymnasium Grimmelshausen

Gelnhausen

52:46,0

3

53:55,0

2

1:46:41

3

Georg-Büchner-Schule

Darmstadt

51:08,0

1

55:38,0

5

1:46:46

4

Eichendorffschule

Kelkheim

54:44,0

4

55:06,0

4

1:49:50

5

Alexander-von-Humboldt-Schule

Viernheim

57:50,0

10

54:38,0

3

1:52:28

6

Elly-Heuss-Schule

Wiesbaden

56:33,0

7

56:09,0

6

1:52:42

7

Main-Taunus-Schule

Hofheim

55:47,0

6

58:04,0

9

1:53:51

8

Schuldorf Bergstrasse

Seeheim

57:11,0

9

56:14,0

7

1:53:25

9

Jugenddorf Christopherusschule

Bad Zwesten

55:41,0

5

59:39,0

12

1:55:20

10

Reformschule

Kassel

57:08,0

8

1:00:29,0

13

1:57:37

11

Heinrich-von-Kleist-Schule

Eschborn

1:00:53,0

13

57:44,0

8

1:58:37

12

Altkönigschule

Kronberg

1:00:34,0

12

58:14,0

10

1:58:48

13

Philipp-Reis-Schule

Friedrichsdorf

1:00:24,0

11

1:03:57,0

14

2:04:21

14

Elisabethschule

Marburg

1:05:33,0

15

58:52,0

11

2:04:25

15

Mittelpunktschule Goldener Grund

Selters/Taunus

1:03:28,0

14

1:06:13,0

15

2:09:41

16

Gymnasium Philippinum

Marburg

1:10:15,0

16

1:09:06,0

16

2:19:21

Wir bedanken uns bei allen mitgereisten Schülern, ob aktiv im Wettbewerb oder an der Strecke als helfende Hand für den tollen und verlässlichen Einsatz. Bei allen Lehrerenden und Betreuern für die nicht selbstverständliche Bereitschaft im Sinne unseres tollen Sports und für die Schüler zusätzlich aktiv zu sein. Vielen Dank auch an alle helfenden Lehrer und Lehrerinnen des Schulamtes Darmstadt. Ein ganz großes Dankeschön auch und vor allem an den Darmstädter Schwimm- und Wassersportclub 1912 e.V., der unbürokratisch und großzügig sein Freibad und Gelände zur Verfügung stellt. Und vielen Dank den schon erwähnten jugendlichen Eventorganisatoren des Hessischen Triathlon Verbandes.

Wir freuen uns auf die nächste Auflage in 2017, die turnusgemäß wieder in Nordhessen stattfinden sollte.

 

Text: Armin Borst, HTV-Schulsportbeauftragter

Fotos: Frederike Arp, HTV-Jugendwartin

 

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Frankfurter Schüler Schwimmen und Laufen um die Wette

7. Frankfurter-Schul-Swim&Run 2016 (1) - Kopie web.jpgzoom-icon

650 Kinder und Jugendliche gingen bei der 7. Auflage des Frankfurter Schul-Swim&Run im Rahmen der DTU Triathlon-Schultour 2016 auf die Strecken im Stadionbad. Schülerinnen und Schüler der 3. bis 8. Klassenstufen von 18 Schulen aus Frankfurt und Umgebung waren angereist, um sich im Schwimmen und Laufen miteinander zu messen und gegenseitig anzufeuern.

Die ersten Starts gehörten den Schülerinnen und Schülern der 7. und 8. Klassen, die nach 100 Metern im Schwimmbecken des Frankfurter Stadionbads in die Laufschuhe wechseln und drei stimmungsvolle Lauf-Runden auf dem Gelände des Freibads erleben durften. Die jüngeren Athleten hatten entsprechend kürzere Distanzen zu absolvieren.

Dabei wurden sie, wie alle weiteren Stargruppen, von ihren Klassenkameradinnen und -Kameraden, die sich am Beckenrand, entlang der Wechselzone und der Laufstrecke positioniert hatten, lautstark bis ins Ziel angefeuert. Dort wurde allen Teilnehmern eine Medaille überreicht, die Mitarbeiter des Sportamts Frankfurt gaben Getränke und gesunde Snacks an die Schüler aus.

Der Frankfurter Schul-Swim&Run wurde von der Deutschen Triathlonjugend in Kooperation mit dem Sportamt Frankfurt sowie dem Schulamt der Stadt Frankfurt organisiert. Daneben waren auch zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz, wie beispielsweise das Team des Frankfurter City Triathlons (der am 07. August stattfindet) um Veranstalterin Annette Gasper oder ältere Schüler der angereisten Schulen, die auf der Strecke tatkräftig mithalfen.

Alle Ergebnisse sowie die Urkunden des 7. Frankfurter Schul-Swim&Runs gibt es hier.

Bericht: DTU

Fotos: DTU/Uli Gasper

 

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