Bundesliga

warning: Creating default object from empty value in /kunden/501183_34560/www/HTV.web-Drupal-Original/modules/taxonomy/taxonomy.pages.inc on line 33.

2. Triathlon-Bundesliga Süd: Der KSV Baunatal ist im zehnten Jahr dabei

Baunatal.jpegzoom-icon

Seit 2010 startet der KSV Baunatal in der 2. Triathlon-Bundesliga Süd. Wir haben mit Martin Busch, dem Teamleiter und Trainer aus der VW-Stadt im Norden Hessens gesprochen.

KSV Baunatal

Sportlicher Leiter: Martin Busch

Trainer:                  Martin Busch

Ergebnisse 2018:  4. Platz 2. Triathlon-Bundesliga Süd

Größter Erfolg:      3. Platz Baunataler City-Triathlon 2018

Martin, nach Platzierungen im Mittelfeld habt ihr die Saison 2018 als Vierte der Süddeutschen Teams beendet. Was habt ihr euch für dieses Jahr vorgenommen?
Das letzte Jahr waren wir regelrecht auf der Überholspur. In unserem Heimrennen in Baunatal haben wir Anfang September einen sensationellen dritten Platz im Teamsprint erreicht. Daher ist es ganz klar: Wir schielen nach dem Aufstieg in Deutschlands Oberhaus im Triathlon.

Wie lange seid ihr in der Triathlon-Bundesliga?
Wir sind jetzt im zehnten Jahr in Folge in Deutschlands zweithöchster Liga.

Worin seht ihr eure Stärken?
Unsere Mannschaft zeichnet sich nicht durch drei Top-Athleten aus. Bei uns trägt jeder einzelne Starter mit seiner Leistung zum Teamerfolg bei. Mal ist der Eine schneller, mal der Andere. Wir messen uns ebenfalls nicht an Bestzeiten über einzelne Teildisziplinen. Entscheidend ist, wer in den fünf Ligarennen die Nase vorne hat.

Wie hoch ist das Durchschnittsalter eures Teams?
Wir haben vier Athleten um die 20, der Rest ist etwas älter.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein?
Das Besondere an unserem Verein ist, dass wir ein familiäres Team haben. Wir reisen zu jedem Rennen geschlossen als Mannschaft mit Trainer und Betreuern an und verbringen das Wochenende mit reichlich Spaß und Ehrgeiz gemeinsam. Oft sind auch einige Mannschaftskollegen aus dem Regionalliga-Team dabei, welche uns zudem vom Streckenrand aus unterstützen.

Grundsätzlich tragen die Ligawettkämpfe in unserer Mannschaft zu einem guten Teamgefüge bei.

Wie fördert ihr eure Bundesligastarter beispielsweise finanziell mit der Stellung von Rädern, Übernahme der Kosten oder auch durch gezieltes strukturiertes Training?
In unserem Verein steht der Spaß im Vordergrund. Die Athleten werden von unserem Ausrüster Salming mit Schuhen und Textilien ausgestattet. Der Verein erstattet die Anreise und Übernachtungskosten. Zusätzlich werden wir von Aerobee mit Gels versorgt. 

Ich bereite unsere Athleten mit gezieltem Training auf die kommende Saison vor.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Aufgrund von einem zu geringen Wettkampfangebot für Kinder und Jugendliche in Nordhessen fällt es schwer, Kinder im jungen Alter für den Triathlonsport zu begeistern. Dennoch versuchen wir, Jugendlichen unseren Sport schmackhaft zu machen. Sobald sie alt genug sind, eine Sprintdistanz zu bestreiten, wird es ja auch interessant für unsere Ligateams.

Zudem haben wir den ein oder anderen Athleten mit einem Zweitstartrecht in unserer Mannschaft. Damit schaffen wir die Möglichkeit, in der zweiten deutschen Triathlonliga Erfahrung zu sammeln.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung?
Wir sind eine Abteilung des Hauptvereins KSV Baunatals.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch bzw. werfen eure Eigenveranstaltungen genug ab, um die Kosten zu decken?
Mit unseren Einnahmen durch unsere Eigenveranstaltungen wie etwa den Baunataler City-Triathlon und Sponsoren finanzieren wir die Startgelder sowie Reisekosten für die Ligawettkämpfe. Zu unseren Vereinstrikotagen erhalten wir einen Zuschuss.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Ich finde es wichtig, dass es neben den Großveranstaltungen wie Ironman und Challenge auch ein qualitatives Rennformat auf der Sprintdistanz gibt. Wo auch Jugendliche schon die Möglichkeit haben, sich mit den besten Athleten aus Deutschland zu messen. Zudem ist der Teamaspekt der Liga ein sehr wichtiger Bestandteil. In den Ligarennen kämpft nicht nur jeder für sich allein im Gegensatz zur Langdistanz.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Es ist super, dass dieses Rennformart auch schon für Jugendliche geeignet ist. Schließlich kann der Triathlonnachwuchs ab der Jugend A, d.h. im Alter von 16 Jahren durch eine qualitativ hochwertige Rennserie an den Leistungssport herangeführt werden.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Leider ist die Triathlon-Bundesliga relativ unbekannt im Freundeskreis und die erbrachten Leistungen können oft nicht nachvollzogen werden. Schade ist auch, dass der Triathlonsport häufig nur auf die Langdistanz und Hawaii reduziert wird. Viele meiner Freunde sagen zu mir: „Triathlon ist doch das da auf Hawaii.“ Etwas anderes zählt dann oft gar nicht mehr. Aber ich glaube, dass die öffentliche Wahrnehmung der Bundesliga deutlich zugenommen hat und weiterwächst. Die Mehrheit der Ligateams präsentiert sich inzwischen über Social Media wie Instagram oder Facebook. Damit werben sie für unseren Sport und die Liga.

Der Kader 2019

Name

Jahrgang

Nationalität

Maurice Herwig

1998

Deutsch

Dario Ernst

1998

Deutsch

Florian Drexler

1994

Deutsch

Oliver Lieblein

1981

Deutsch

Hendrik Münstermann

1999

Deutsch

Daniel Borsanyi

1990

Ungarn

Tamás Papp

1998

Ungarn

 

Tanja Weber

 

Zurück zur Kategorie Übersicht
Zurück zur News Übersicht

2. Triathlon-Bundesliga Süd: Die Aufsteiger 2018 aus Oberursel

SC Oberursel.jpgzoom-icon

Kein Team konnte im letzten Jahr den Siegeszug des SC Oberursel brechen. Viermal hintereinander haben die Brunnenstädter souverän in der Regionalliga Mitte gewonnen. Jetzt nehmen Sie den Aufstieg in Deutschlands zweithöchste Triathlonliga wahr.

Jan-Luca Mölling ist Teamcaptain und aktiver Starter der im blau-weißen Einteiler präsenten Dreikämpfer aus dem Vordertaunus.

Schwimm-Club Oberursel

Sportlicher Leiter:Jan-Luca Mölling

Trainer:                   Mario Schmidt-Wendling

Ergebnisse 2018:   1. Platz Regionalliga Mitte und Aufstieg in die 2. Triathlon-Bundesliga Süd

Größter Erfolg:      Doppelsieg der Regionalliga Mitte 2017 und 2018

Jan-Luca, im letzten Jahr habt ihr die Regionalliga regelrecht dominiert. Vier souveräne Siege konntet ihr in Hessen und Rheinland-Pfalz einfahren. Was habt ihr euch in der 2. Triathlon-Bundesliga vorgenommen?.
Das letzte Jahr war für uns ein Bombenjahr. Natürlich weht in der 2. Triathlon-Bundesliga Süd ein härterer Wind. Wir peilen einen Endplatz im Mittelfeld an.

Wie lange seid ihr in der Triathlon-Bundesliga?
Nach dreijähriger Abwesenheit sind wir in dieser Saison das erste Mal wieder mit dabei.

Worin seht ihr eure Stärken?
Laufen und Schwimmen sind in der Bundesliga die wichtigen Elemente. Wir haben mit Lutz Koller (5 Kilometer 15:45), Leon Kriszeleit (Marathon 2:38) und Leon Steinböhmer (10 Kilometer 33:20) drei Ausnahmeläufer im Team. Im Winter haben wir uns unter anderem mit Tempotraining in der Leichtathletikhalle in Kalbach für die Ligasaison vorbereitet. Im Wasser spielen Max Weber, Lutz Koller und ich sicherlich unsere Stärke aus.

Wie hoch ist das Durchschnittsalter eures Teams?
Im Schnitt sind wir ungefähr bei 30 Jahren.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein?
Unsere Triathlonabteilung ist von der Mitgliederzahl überschaubar. Wir haben fast ausschließlich Sportler im Kader, die aus der Gegend der Brunnenstadt Oberursel kommen, regional verwurzelt sind. Das Teamgefühl ist super. Wir sind ein gestandenes Team, das fast unverändert über die letzten fünf Jahre in der Bundes- und Regionalliga zusammen gestartet ist.

Wie fördert ihr eure Bundesligastarter beispielsweise finanziell mit der Stellung von Rädern, Übernahme der Kosten oder auch durch gezieltes strukturiertes Training?
Unser Verein übernimmt lediglich die direkten Wettkampfkosten (Startgelder, Fahrtkosten, Übernachtungskosten) und gibt zu den Vereinstrikotagen einen Zuschuss.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Derzeit gibt es keine Nachwuchsarbeit, aber auch keine Starter mit Zweitstartrecht

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung?
Der Schwimmclub Oberursel 1958 e.V., gegründet als reiner Schwimmverein, hat nun drei Sparten: Schwimmen, Tauchen, Triathlon.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch bzw. werfen eure Eigenveranstaltungen genug ab, um die Kosten zu decken?
Wir finanzieren die Liga hauptsächlich über Sponsorengelder des Hauptvereins.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Meiner Meinung nach hat die Medienpräsenz und damit auch die Bedeutung der Triathlon-Bundesliga in der Öffentlichkeit deutlich zugenommen.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Für uns als gestandene Ironman-Athleten – sieben von acht unserer Starter - könnten die Strecken natürlich länger und die Radkurse anspruchsvoller sein. Dennoch sollte uns das Teamformat entgegenkommen. Wir freuen uns daher auf die im Mannschaftsverbund ausgetragenen Rennen in Viernheim und Baunatal. Wünschenswert wären weitere diverse Formate, wie z.B. Super-Sprints (vgl. Super League), Relays oder Rennen ohne Windschattenfreigabe. Letztlich steht in diesen Rennen der komplette Triathlet mehr im Vordergrund, da die Radleistung einen höheren Stellenwert hat.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Die Pressearbeit des HTV in den sozialen Medien ist top. Die 2. Bundesliga allerdings könnte zwischen der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga und der Regional- und Hessenliga noch präsenter sein.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir wünschen uns eine bessere terminliche Koordination der Rennen mit den großen deutschen Langdistanzveranstaltungen. Sprich mehr Rennen im Mai, Juli, August und September und weniger im Juni. Insbesondere fällt es uns schwer für den 30.06. in Trebgast überhaupt ein Team an den Start zu bekommen. Drei von acht Athleten starten beim Ironman Frankfurt.

 

Der Kader 2019

Name

Jahrgang

Nationalität

Max Weber

1989

Deutsch

Leon Kriszeleit

1989

Deutsch

Leon Steinböhmer

1996

Deutsch

Lutz Koller

1992

Deutsch

Benedikt Küstermann

1980

Deutsch

Konstantin Lotz

1989

Deutsch

Björn Müller

1978

Deutsch

Jan-Luca Mölling

1992

Deutsch

Tanja Weber

 

Zurück zur Kategorie Übersicht
Zurück zur News Übersicht

2. Triathlon-Bundesliga Süd: Der Spiridon Frankfurt im Portrait

Spiridon Frankfurt.jpgzoom-icon

Neuland ist die 2. Triathlon-Bundesliga Süd im Prinzip noch für die Mädels des Spiridon Frankfurt. Training in Eigenregie, keine gestellten Räder und viel persönliches Engagement zeichnet das Frauenteam des Frankfurter Traditions-Laufverein aus.

 

Spiridon Frankfurt

Sportlicher Leiterin: Laura Rautenberg

Ergebnisse 2018:   6. Platz 2. Bundesliga Süd

Größter Erfolg:      Durchmarsch durch die Hessen- und Regionalliga

Unsere Fragen hat Laura Rautenberg beantwortet.

Laura, im letzten Jahr war es nach dem glatten Aufstieg in der 2. Liga eher eine Durststrecke für euch. Ihr habt exzellente Läuferinnen im Team, allerdings im schwimmerischen Bereich eher Defizite, so dass ihr fast schon „alleine“ aus dem Wasser aufs Rad seid. Was habt ihr euch in der Hinsicht für diese Saison vorgenommen?
Gestärkt durch die Startgemeinschaft mit dem SCO Oberursel und weiteren neue Teammitglieder werden wir im Wettkampfgeschehen kräftig mitmischen und freuen uns auf die Herausforderungen. Mit Hannah Hartlieb vom SC Oberursel haben wir eine sehr gute Schwimmerin in unseren Reihen. Wir hoffen uns durch einen Klassenerhalt zu belohnen. Wir möchten die kommende Saison 2019 mit dem gleichen Spaß und der Motivation wie in der letzten Saison bestreiten.

Wie lange seid ihr in der Triathlon-Bundesliga?
Wir sind in der Liga noch Neulinge, seit 2018.

Wer ist eure schnellste Läuferin?
Tinka Uphoff hat eine Bestzeit von 16:47 Minuten über 5.000 Meter. Über 10.000 Meter ist sie 36:08 Minuten gelaufen.

Wie hoch ist das Durchschnittsalter eures Teams?
Im Schnitt sind wir ungefähr bei 29 Jahren.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein?
Wir sind eine ambitionierte Gruppe von Hobby-Athletinnen, die alle mitten im Leben stehen. Top-Athleten passen bei uns nicht ins Team.
Das Besondere an unserem Team ist, dass wir mit viel Spaß an die Sache rangehen, uns nicht unter Druck setzen lassen und einfach unser Bestes geben wollen.

Wie fördert ihr eure Bundesligastarter beispielsweise finanziell mit der Stellung von Rädern, Übernahme aller Kosten oder auch durch gezieltes strukturiertes Training?
Nicht nur wir stehen mitten im Leben, sondern unser gesamter Verein. Er unterstützt uns wo er kann. Wir kriegen beispielsweise bei Bedarf einen Vereinsbus gestellt, auch bei den Startgeldern werden wir unterstützt. Bei diversen anderen Aspekten steht der Verein hinter uns. Das Training gestalten wir mehr oder weniger in Eigenregie.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Im Verein ist keine Kapazität für intensive Nachwuchsarbeit da, aber es stoßen immer wieder Interessierte dazu.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung?
Spiridon gibt es seit 40 Jahren als reinen Laufverein. Die Triathlonabteilung wurde vor 20 Jahren gegründet.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch bzw. werfen eure Eigenveranstaltungen genug ab, um die Kosten zu decken?
Unsere eigenen Laufveranstaltungen wie der Spiridon Mainova Silvesterlauf oder Frankfurter Mainova Halbmarathon im März werfen genug ab. Die Ausrüstung zahlen wir selbst.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Meiner Meinung nach werden die Rennen der Triathlon-Bundesliga kaum wahrgenommen.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Die Bundesliga bietet von ihrem gesamten Aufbau her ein optimales Rennen für sehr junge Sportler. Insbesondere für junge Sportler, die schon früh mit dem Schwimmen angefangen haben. Durch das Windschattenfahren wird die Disziplin Radfahren etwas abgewertet im Verhältnis zum Schwimmen und Laufen, was besonders den jüngeren Sportlern zu Gute kommt. Wir finden es also schade, dass starke Radfahrer ihre Stärke nicht im gleichen Maße ausspielen können wie die guten Schwimmer. Das liegt natürlich an dem Rennformat. Es wäre schön, wenn die olympische Distanz mit aufgenommen würde. Dadurch kommt es zu einer Durchmischung des Feldes, die Liga würde insgesamt attraktiver.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Als Frankfurter Triathlon-Mannschaft schaffen wir es nie in die regionalen Medien, da in Frankfurt zu viele andere, medienwirksamere Ereignisse stattfinden. Aus unserer Sicht hat die Berichterstattung also nicht zugenommen. Dies könnte sich eventuell durch Änderungen am Format ergeben.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir würden uns freuen, wenn der Verband unseren Wunsch zu vielfältigeren Rennformaten bis hin zur Olympischen Distanz aufgreift und unsere Interessen auch insoweit bei der DTU mehr vertreten würde.

Der Kader 2019

Name

Jahrgang

Nationalität

Lisa Timm

1994

Deutsch

Jenny Hänseroth

1979

Deutsch

Hannah Hartlieb

1995

Deutsch

Iris Rautenberg

1995

Deutsch

Laura Rautenberg

1996

Deutsch

Heike Brendemühl

1989

Deutsch

Tytti Kirvesmies

1992

Finnisch

Tinka Uphoff

1983

Deutsch

Katja Schneider

1988

Deutsch

Madita Hendriks

2000

Deutsch

 

Tanja Weber

 

Zurück zur Kategorie Übersicht
Zurück zur News Übersicht

Neue Serie: Die hessischen Bundesliga-Teams im Portrait

2018-09-02_2_BuLi_Baunatal_DSW 152.jpgzoom-icon

Spannende, kurzweilige Rennen im Sprintformat: Das ist die 1. und 2. Triathlon-Bundesliga. Zuschauerfreundlich, Livestream, Teamdynamik. Das sind nur wenige der Schlagworte, die den Charakter der Triathlon-Bundesliga prägen. Ein Sprungbrett für junge talentierte Athleten, gemeinsam mit Stars der Triathlonszene an der Startlinie zu stehen. 

Unsere hessischen Teams der Triathlon-Bundesliga stellen wir Ihnen in unserer neuen Serie vor:

Triathlon Team DSW Darmstadt

Sportlicher Leiter: Thomas Pignede

Trainer/Headcoach: Benjamin Knoblauch

Ergebnisse 2018:   8. Platz 1. Bundesliga Männer

                                 1. Platz 2. Bundesliga-Süd Männer

                                 1. Platz 2. Bundesliga-Süd Damen

Größter Erfolg:      Doppelter Süddeutscher Mannschaftsmeister und direkter Durchmarsch des jungen Damenteams in die 1. Bundesliga

Wir haben mit Thomas Pignede, dem sportlichen Leiter der Bundesliga des Triathlon Team DSW Darmstadt gesprochen.

Thomas, nach dem Ausnahmejahr 2018 – was sind eure Ziele für die Saison 2019?
Minimalziel ist der Klassenerhalt in der 1. Triathlon-Bundesliga. Die Damen sollen sich erstmal etablieren, die Herren idealerweise wieder mit einer Top-10 Platzierung abschließen. Unsere Teams sind jung, motiviert und talentiert.
In der 2. Bundesliga wollen wir natürlich wieder unter den ersten Drei sein, am liebsten mit dem Titel des Süddeutschen Mannschaftsmeisters.

Wie lange seid ihr in der Triathlon-Bundesliga?
Mit den Herren sind wir seit der Gründung der Bundesliga in 1996 fast durchgängig in Deutschlands Oberhaus. Mit den Damen bis einschließlich 2003, dann musste die Mannschaft mangels Athletinnen zurückgezogen werden. Jetzt sind wir ab 2019 wieder dabei. In der 2. BL Herren existieren wir seitdem es diese gibt (glaube ich), zumindest seit 2008 durchgängig.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein? Wie fördert ihr eure Bundesligastarter?
Unser Ziel bzw. unsere Motivation ist es nicht, mit Buschhütten zu konkurrieren und nur externe Top-Starter aufzustellen. Auch sind wir kein, von Steuergeldern geförderter Bundesstützpunkt. Wir möchten aufstrebenden, jungen, talentierten Athleten frühzeitig die Möglichkeit geben, sich auf der höchsten deutschen Bühne zu präsentieren und eine Plattform bieten, um sich mit den besten Triathleten der Welt zu messen. Wir fördern unsere Athleten nicht, indem sie bei uns reich werden und viel Geld verdienen. Sondern wir können in erster Linie aufstrebenden Talenten frühzeitig Startplätze geben, die sie in einem Top-Team nicht garantiert bekommen würden. Mit unserem Hauptsponsor sailfish werden unsere Athleten mit Wettkampfmaterial (Einteiler, Neo, etc.) ausgerüste. Wir haben einen Team-Bus und übernehmen die Kosten für Fahrt, Verpflegung, Unterbringung, Lizenzgebühren etc.

"Unser Anspruch ist, dass in erster Linie regionale Athleten etwas davon haben."

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?

Wir fahren hier natürlich zweigleisig. Das Kernteam bilden lokale Athleten aus unserer eigenen Abteilung, die bei uns in den Nachwuchsgruppen ausgebildet wurden und sukzessive an das Top-Niveau herangeführt werden. Die Mannschaft wird dann durch ein paar externe (hauptsächlich aus Deutschland stammende) junge Athleten ergänzt, die in ihrem Heimatverein kein Bundesliga-Team haben und daher mit Zweitstartrecht für uns in der Bundesliga starten. Dass der DSW konsequent gute Nachwuchsarbeit betreibt und traditionell immer wieder Talente bis hin zu Bundesliganiveau hervorbringt, ist glaube ich bekannt :-) Das ist unsere Philosophie, sollte das in Zukunft irgendwann nicht mehr der Fall sein, dann werden wir auch keine Bundesliga mehr machen. Unser Anspruch ist, dass in erster Linie regionale Athleten etwas davon haben. Wobei es eigentlich sogar andersherum läuft: Da wir den Zugang zur Bundesliga haben, ist es für viele Nachwuchsathleten der Ansporn schlechthin, bei uns in den Jugendgruppen sich stetig weiterzuentwickeln um möglicherweise irgendwann einmal im Oberhaus neben Olympiateilnehmern an der Startlinie zu stehen.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung? Gibt es gewachsene Strukturen in eurer Vereinsarbeit?
Die Triathlonabteilung wurde bereits 1984 gegründet, wir sind im Triathlon also von Anfang an und immer vorne mit dabei. Die Abteilung hat gut 350 Mitglieder, der Gesamtverein DSW 1912 Darmstadt hat fast 1800 Mitglieder, wobei die Schwimmabteilung die größte ist und ebenso leistungssportorientiert arbeitet.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch bzw. werfen eure Eigenveranstaltungen genug ab, um die Kosten zu decken (Ausrüstung wie Leihräder, Trikotagen, Startgelder, Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Betreuerpauschale)?
Ohne Sponsorengelder sowie vor allem unsere beiden Veranstaltungen Swim & Run und Woogsprint wäre die Bundesliga mit mittlerweile 3 Mannschaften für uns nicht finanzierbar. Aber auch nur, weil Betreuer und Vorstandsmitglieder (und Trainer an den Wettkampfwochenenden) komplett ehrenamtlich arbeiten. Eine Aufwandsentschädigung oder Pauschale gibt nicht, aber dafür ein tolles Wochenende mit einer Menge Spaß, erstklassigen Sport und hoffentlich erfolgreichen Ergebnissen. Leidenschaft ist hier das A und O.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Die Bundesliga ist aus unserer Sicht ein echt geiles Rennformat und bietet hochklassigen, spannenden, spektakulären Sport, der sich für Zuschauer, Presse, Medien etc. eigentlich gut präsentieren lassen sollte. Leider ist die Vermarktung und öffentliche Wahrnehmung im Vergleich zum Ironman mit TV-Zeiten, Sportschau-Artikel, Bekanntheitsgrad usw. wirklich sehr gering und wird außerhalb der lokalen Presse oder triathlonspezifischen Fachzeitschriften kaum wahrgenommen. Für unseren Sport hat die Bundesliga dennoch einen extrem hohen Stellenwert, insbesondere für den Nachwuchs. Für etliche Olympia-Teilnehmer oder auch Ironmanprofis ist sie das das perfekte Sprungbrett.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Olympische Distanzen sind zu intensiv um die ausländischen Top-Stars in die Bundesliga zu locken, und auch für zuschauerfreundliche Rennen mitten in der City schwer umzusetzen. Dennoch würden wir uns wünschen, dass es neben den Sprintrennen vielleicht ein bis zwei andere Rennformate wie Teamrennen, Super-Sprint-Staffeln oder ähnliches geben würde. Das bringt etwas Abwechslung reinn und erhöht die Spannung. Ein Mannschaftsrennen kann ggf. für ein sehr homogenes Team ohne Weltklasse-Athleten eine gute Möglichkeit sein, im Tagesklassement ein Überraschungsergebnis zu erzielen.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Die mediale Aufmerksamkeit nimmt definitiv zu, insbesondere in den sozialen Medien Facebook und Instagram. Wir werden in Berlin bei der DM auch live im Fernsehen sein, was ein natürlich krasser Sprung ist und hoffentlich eine gute Aufwertung. Über die triathlonspezifischen Kanäle hinaus ist die Triathlonbundesliga aber weiterhin kaum präsent. Wenn man einfach mal bei den Arbeitskollegen oder im privaten Umfeld sich umhört, dann ist kaum jemandem bekannt, dass es im Triathlon eine Bundesliga gibt. Wenn überhaupt ist nur der Ironman bekannt, mit seiner Langdistanz-Faszination und vermutlich auch nur weil derzeit die Deutschen auf Hawaii dominieren.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir finden es mega, dass der HTV erkannt hat, wie wichtig Nachwuchsarbeit ist und die (immer weniger werdenden) Veranstalter unterstützt, die auch Nachwuchswettkämpfe anbieten. Genauso die Vereine mit einer Kinder/Schüler/Jugend-Abteilung. Natürlich muss ein Verband auch darauf achten, dass er alle Sparten, Facetten, Leistungsklassen, ... abdeckt, die unser Sport hat. Denn gerade diese Variabilität ist es, was Triathlon so besonders macht: Wo startet man denn sonst gemeinsam mit dem Weltmeister im selben Wettkampf über dieselbe Strecke?

Obwohl wir in den letzten Jahren die erfolgreichste Zeit in unserer Vereinshistorie hatten, gestaltet sich die Sponsorenaquise zunehmend schwieriger, wir haben derzeit z.B. keinen Hauptsponsor. Es gibt natürlich nicht die eierlegende Wollmilchsau aber je mehr darüber erfahren und je höher die öffentliche Wahrnehmung ist, wie erfolgreich wir sind, desto besser. Der HTV ist mit seiner Pressearbeit natürlich einer von vielen Bausteinen, und auch hier hat sich in den letzten Jahren viel zum Positiven entwickelt (Facebook-Verlinkungen, Präsentation der Kaderathleten, etc.) Insgesamt können wir sagen, macht weiter so!

Der Kader 2019 (Quelle DTU)

Name

Nation

Jahrgang

Lars Anders

Deutschland

1995

Attila Arany

Ungarn

1998

Finn Arndt

Deutschland

1996

Christoph Bentz

Deutschland

1994

Zsombor Devay

Ungarn

1996

Sean Donelly

Deuschland

1987

Uwe Drescher

Deutschland

1992

Julius Gatermann

Deutschland

1996

Henrik Goesch

Finnland

1994

Alberto Gonzalez Garcia

Spanien

1998

Ignacio Gonzalez Garcia

Spanien

1996

Henry Graf

Deutschland

2002

Michael Helis

Deutschland

1999

Oliver Huß

Deutschland

1994

Fabian Kraft

Deutschland

1999

Steffen Kundel

Deutschland

1988

Patrick Lange

Deutschland

1986

Christian Mokros

Deutschland

1986

Mika Noodt

Deutschland

2000

Thomas Ott

Deutschland

2000

Thomas Pignede

Frankreich

1990

Horst Reichel

Deutschland

1982

Robin Schüßler

Deutschland

2002

Felix Schwarz

Deutschland

1999

Lennart Sievers

Deutschland

1997

Philipp Weber

Deutschland

1995

Tanja Weber

 

Zurück zur Kategorie Übersicht
Zurück zur News Übersicht

In Kürze finden sie hier mehr zu unseren HTV-Teams

Ligalogo.jpgzoom-icon

 

der 1. und 2. Triathlon-Bundesliga.

 

...


 

Zurück zur Kategorie Übersicht
Zurück zur News Übersicht

Inhalt abgleichen