Bundesliga

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Annika Koch, Jule Behrens und Henry Graf unter Top ten bei Deutschen Elite-Meisterschaften

Annika Koch Wechsel 1 Foto DTU Petko Beier.jpgzoom-icon

Starke Platzierungen holten die HTV-Kaderathleten beim Finale der 1. Triathlon-Bundesliga in Berlin am vergangenen Wochenende. Der 17jährige Henry Graf (Triathlon Team Darmstadt/MTV Kronberg) platzierte sich als einer der jüngsten Starter überhaupt mit lediglich fünf Sekunden Rückstand auf Simon Henseleit (Schongau) auf dem vierten Platz der U23-DM. Im Gesamtranking der Deutschen erreichte der DTU-Kaderathlet den siebten Platz.

Annika Koch und Jule Behrens (REA Card Triathlon Team TuS Griesheim) standen Graf in nichts nach. „Das war das coolste Bundesliga-Rennen ever“, sagt Annika Koch im Ziel. „750 Meter Schwimmen im Wannsee, 20 Kilometer Radfahren durch das Olympiastadion an den Tribünen vorbei und Zieleinlauf des Fünfkilometerlaufes im Stadion waren einfach unbeschreiblich“, so die 20jährige. „Als 16. bin ich auf das Rad gewechselt und hatte echt Glück, dass ich nicht in den Sturz verwickelt war, der in meiner Radgruppe passierte. Allerdings fehlten uns beim Wechsel zum Laufen bereits zwei Minuten zur Spitze.“

Koch gab in der dritten Disziplin richtig Gas und rannte mit 16:19 Minuten die fünftschnellste Laufzeit des Frauenfeldes: fünfter DM-Platz der U23-Wertung und Zehnte aller Frauen wurde die Griesheimerin. Ihre Teamkollegin Jule Behrens, mit Jahrgang 2003 zu den Küken in Deutschlands Triathlon-Oberhaus gehörend, fuhr auf dem Rad mit schleifender Bremse. Mit schnellen 17:03 Laufminuten (12.) eroberte sich die A-Jugendliche den zehnten DM-Platz der U23. „Wenn meine Bremse nicht geschleift hätte, wäre noch mehr drin gewesen“, so Behrens. Aus dem HTV-Kader platzierten sich Finja Schierl (Triathlon Team DSW Darmstadt) auf Platz 23, Nina Heidemann (TSV Amicitia Viernheim) wurde 28. der U23.

REA Card Triathlon Team Griesheim feiert im Endklassement den dritten Platz

Annika Koch und Jule Behrens holten mit Friederike Willoughby (46.) in Berlin beim vierten Rennen der 1. Triathlon-Bundesliga den sechsten Tagesplatz. In der Endabrechnung bestätigten die jungen Athletinnen aus Griesheim nach dem dritten Rennen in Tübingen ihren dritten Tabellenplatz bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2019. „Das war eines der besten Ergebnisse der letzten Jahre“, freut sich Annika Koch. „Und das, obwohl wir in die letzten Rennen nur in Mindestbesetzung zu dritt ohne Ersatzfrau gestartet sind!“

Das Triathlon Team DSW Darmstadt feierte mit Isabel Neese (27.), Chantal Boubakeur (35.) und Finja Schierl (36.) in der ersten Saison mit Deutschlands-Sprintelite den achten Endplatz. Das Sigma Sport Team Viernheim wurde mit Ursula Trützschler (33.), Kathrin Halter (37.) und Franziska Schildhauer (42.) Elfter.

Den vierten Endplatz bestätigte das Triathlon Team DSW Darmstadt bei den Männern, wurde in Berlin Fünfter. Henry Graf (12.), Weltrekordhalter Patrick Lange (26.), Fabian Kraft (31.) und Lennart Sievers (42.) feierten damit für den Traditionsverein das beste Bundesliga-Ergebnis seit 1999. Auf dem 12. Rang platzierte sich das REA Card Triathlon Team TuS Griesheim mit Fabian Reuter (30.), Wilhelm Hirsch (32.), Jesse Hinrichs (66.) und Torben Koch (67.) am Sonntagvormittag. Mit Tabellenplatz zehn bestätigte das Team den Klassenerhalt.

Foto: DTU / Petko Beier

Tanja Weber

 

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Triathlon Team DSW Darmstadt und REA Card Triathlon Team Griesheim feiern Podiumsplatz in Tübingen

Jule Behrens Rad (Foto Claudia Koch).jpgzoom-icon

(Tübingen, 21. Juli 2019) Jule Behrens und Henry Graf in der 1. Bitburger 0,0 % Triathlon-Bundesliga unter den Top Ten

Die Halbzeit ist vorbei: Beim dritten Rennen der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga lieferten bei den Männern das Triathlon Team DSW Darmstadt, bei den Frauen das REA Card Triathlon Team TuS Griesheim überragende Ergebnisse: 750 Meter Schwimmen im Neckar, Wechselzone auf der Neckarbrücke, eine Rad- und Laufstrecke im Herzen der Universitätsstadt boten die Kulisse für das vorletzte Rennen von Deutschlands Triathlon Oberhaus.

Mit Top Ten-Laufsplits auf den kräftezehrenden kopfsteingepflasterten vier Runden über ingesamt fünf Kilometer überzeugten die Kaderathleten Jule Behrens (Griesheim) und Henry Graf (Darmstadt) in ihren Teams.

„Mit Tagesplatz zwei haben wir in Tübingen ein sensationelles Ergebnis erzielt“, freut sich der sportliche Leiter des Darmstädter Traditionsvereins Thomas Pignede. „Ignacio Gonzalez Garcia auf sieben, Henry auf neun, Mika Noodt auf 13 und Lennart Sievers auf 19 und lediglich 48 Platzziffern ist genial.“ Auf Tabellenplatz vier starten die Südhessen beim Finale in Berlin. „Mal sehen, ob wir es noch auf das Gesamtpodium bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2019 schaffen“, so Pignede.

                                             

Ignacio Gonzales Garcia (vorne) und Henry Graf finishen in Tübingen unter den Top Ten der 1. Triathlon-Bundesliga.

Das REA Card Triathlon Team Griesheim verlor bei den Männern mit Tagesplatz 14 in Tübingen den dritten Gesamtrang. Wilhelm Hirsch (27.), Fabian Reuter (49.), Dries Matthys (60.) und Torben Koch (68.) liegen mit Tabellenplatz sechs weiter im ersten Drittel der 16 Teams. Dafür drehten die Griesheimer Frauen den Spieß um: A-Jugendliche Jule Behrens (Siebte), die Belgierin Kiara Lenaertz (11.) und Celine Kaiser (20.) feierten mit einer homogenen Teamleistung und 38 Zählern das drittbeste Tagesergebnis. Mit einem Punkt Vorprung auf das SSF Bonn Team artegic und Tabellenplatz drei sind die Griesheimerinnen damit Medaillenanwärterinnen für die Deutschen Meisterschaften der Elite in Berlin am ersten Augustwochenende.

Isabel Neese (16.), Chantal Boubakeur (21.), Finja Schierl (37.) und Lucie Kammer (14.), Triathlon Team DSW Darmstadt platzierten sich auf einem souveränen sechsten Platz, in der Zwischenbilanz haben die Darmstädterinnen Platz sieben gehalten. Das Sigma Sport Team Viernheim (9. Ursula Trützschler, 51. Emma Graf und 54. Kim Heidemann) platzierte sich in Tübingen auf dem 13. Rang. In der Tabelle liegt das Team nun auf Platz 12.

Tanja Weber

 

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2. Triathlon-Bundesliga Süd: Darmstadt und Bad Orb in Führung

Trebgast Tagessieger DSW.jpgzoom-icon

Seine erste Position bestätigte das Triathlon Team DSW Darmstadt am Sonntag im fränkischen Trebgast. Erst eine Woche nach ihrem Sieg am Rothsee schlugen die erfolgsverwöhnten Südhessen erneut zu. Mit Tagessieger Philipp Weber, Steffen Kundel (Sechster), Tobias Zöller (Achter) und Lars Anders (25.) ging der Tagessieg mit lediglich 40 Punkten und deutlichem Vorsprung auf den SC Würzburg (77 Punkte) an das Team um Trainer Benjamin Knoblauch.

Unser Bild zeigt v.l. Philipp Weber, Lars Anders, Michael Helis, Steffen Kundel und Tobias Zöller (Foto Julius Gatermann).

Das Team Brille 1 KSV Baunatal wurde zwar diesmal Vierter, hält sich aber weiter souverän auf Gesamtplatz zwei. Torben Koch (REA Card Triathlon Team TuS Griesheim) erreichte erneut den dritten Gesamtplatz, sein Team wurde Sechster. Der SC Oberursel konnte Ironman bedingt nicht das komplette Kader stellen, ging in Mindestzahl an den Start und finishte auf dem 14. Platz.

 

Bild: Lisa Gerß (2.v.l.) wird in Trebgast Gesamtdritte (Foto Adi Kohr).

Der TV Bad Orb – Gesund im Spessart stellte mit Lisa Gerß die Dritte der Tages-Einzelwertung und feierte mit Laura Jansen (10.) und Dana Wagner (16.) die bronzene Medaille. Damit übernahmen die Damen aus dem Spessart die Tabellenspitze, der bisherige Spitzenreiter SV Würzburg 05 kam nicht über Tagesplatz sieben hinaus. Sechste wurde die Eintracht Frankfurt, Achte das 3defacto Team asc Darmstadt. Nicht angetreten ist die SG Spiridon Frankfurt/SC Oberursel.

Am 24. August findet in Viernheim das vierte und vorletzte Saisonrennen für die süddeutschen Teams statt.

Tanja Weber

 

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Rückblick auf das Triathlon-Bundesliga-Wochenende: REA Card Triathlon Team TuS Griesheim auf dem Podium

Düsseldorf Rad Scott_Schueler_DTU_0616-800px (1).jpgzoom-icon

Am Samstag, 22. Juni stoppte die 2. Triathlon-Bundesliga Süd am Rothsee, Sonntag stand der T3 Triathlon mit Schwimmen im Düsseldorfer Medienhafen für die Erstliga-Teams auf dem Programm. Seit langer Zeit erreichte das REA Card Triathon Team TuS Griesheim in einem Rennen um die Deutschen Triathlon-Mannschaftsmeisterschaften einen Podiumsplatz:

Es war die Überraschung der zweiten Station der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga in Düsseldorf. Die Männer des REA Card Triathlon Team TuS Griesheim erreichten in der Besetzung Per Wangel, Andreas Carlsson, Scott McClymont, Wilhelm Hirsch und Jesse Hinrichs den dritten Platz in der Gesamtwertung. „In diesem Rennen hat alles funktioniert. Es war perfekt“, freute sich Scott McClymont, der als 15. sein bestes Ergebnis in der 1. Triathlon Bundesliga feierte. Generell zeigten die Griesheimer eine geschlossene Mannschaftsleistung. Dies war erneut der Schlüssel zum Gesamterfolg. Der Schwede Andreas Carlsson überquerte als 13. Athlet die Ziellinie im Medienhafen. McClymont folgte mit Rang 15. Der zweite Schwede Per Wangel sorgte mit Rang 20 für ein weiteres Top-Ergebnis. Abgerundet wurde die Mannschaftsleistung von Wilhelm Hirsch auf Platz 31. (Textauszug TuS Griesheim). Damit liegt das Team in der Tabelle momentan auf Medaillenkurs: Platz drei, aber noch liegen zwei Rennen mit dem Finale in Berlin vor Deutschlands Sprintspezialisten.

Das Triathlon Team DSW Darmstadt erreichte mit Zsombor Devay (12.), Fabian Kraft (24.), Doppelstarter Christoph Bentz (34.) und Thomas Ott (50.) den achten Tagesplatz.

Bei den Frauen feierten die DSWlerinnen Ari Graham auf vier, Isabel Neese auf 21 und Lucie Kammer auf 32 einen starken fünften Platz. Anja Weber (9.), Celine Kaiser (28.) und Friedricke Willoughby (40.) stemmten für den TuS Griesheim den siebten Platz. Neunte wurde das Sigma Sport Team Viernheim (24. Ursula Trützschler, 30. Kathrin Halter, 39. Nina Heidemann). In der Tabelle liegt Griesheim momentan auf dem fünften Platz, Darmstadt und Viernheim folgen auf dem siebten und zehnten.

Christoph Bentz und Steffen Kundel führen DSW am Rothsee zum Sieg

Mit einem ersten und dritten Einzelplatz bereiteten Christoph Bentz und Steffen Kundel den Tagessieg am fränkischen Rothsee für das Triathlon Team DSW Darmstadt vor. Mit Lars Anders (11.) und Felix Kirmeier (23.) ließen die Südhessen nichts anbrennen. Und das, obwohl der Start nachmittags unwetterbedingt um eine Stunde nach hinten verschoben werden musste. Das Team Brille 1 KSV Baunatal (4. Dario Ernst, 5. Tamas Papp, 40. Hendrik Münstermann und 48. Florian Drexler) wird mit dem dritten Tagesplatz in dieser Saison zu einer festen Größe in der 2. Triathlon-Bundesliga Süd. Mit Tabellenplatz zwei liegt es momentan exakt auf Kurs, den Aufstieg in die 1. Triathlon-Bundesliga zu realisieren. Denn der Tabellenführer aus Darmstadt hat bereits ein Team in Deutschlands Oberhaus.

Siebter wurde Bundesliga-Neuling SC Oberursel mit Jan-Luca Mölling (13.), Leon Steinböhmer (16.), Lutz Koller (20.) und Benedikt Küstermann (64.). Das REA Card Triathlon Team TuS Griesheim, das genau wie der DSW an diesem Wochenende samstags und sonntags ein Team stemmen musste, platzierte sich mit dem zweitplatziertem Torben Koch, Nico Markgraf (6.), Olaf Koch (60.) und Leon Weber (68.) auf Rang zehn. Es liegt damit punktgleich mit drei weiteren süddeutschen Teams auf dem dritten Tabellenplatz.

Imke Jagau (3.), Natascha Schmitt (7.) und Annika Rahner (11.) feierten für die Eintracht Frankfurt den zweiten Tagesplatz. Woogsprint-Sieger TV Bad Orb – Gesund im Spessart (5. Laura Jansen, 12. Lisa Gerß, 19. Verena Repp) musste mit Platz vier vorlieb nehmen. Sechste wurde das 3defacto Team asc Darmstadt (14. Anne Lebeau, 17. Palina Dubino, 23. Denise Isabelle Schmid) vor der SG Spiridon Frankfurt / SC Oberursel auf Platz neun (26. Katja Schneider, 28. Jenny Hänseroth, 32. Tytti Kirvesmies). In der Tabelle freilich mischt das Team aus dem Spessart weiterhin mit Platz zwei im Podium mit, wenn auch die Eintracht Frankfurt mit Platz vier deutlich nähergekommen ist. Es bleibt weiter spannend, denn bereits am Ironman-Sonntag geht es in Trebgast in das dritte der fünf Rennen.

Foto: DTU / Jörg Schüler

Tanja Weber

 

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Bundesliga-Auftakt im Kraichgau: Starke Resultate für die Teams aus Griesheim

Kraichgau Griesheim Damen Check-Inn.jpgzoom-icon

Mit einem Lächeln im Gesicht über die Ziellinie lief Annika Koch (REA Card Triathlon Team TuS Griesheim) im Kraichgau. Mit einem fünften Gesamtplatz erzielte sie ihr bisher bestes Einzelergebnis in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga.

Mit der viertschnellsten Laufzeit von 16:52 Minuten machte sie im abschießenden Fünfkilometerlauf in Ubstadt-Weiher Platz um Platz gut. Jule Behrens, die als A-Jugendliche das Küken des Teams war, hielt nach gelungenem 750-Meter-Schwimmauftakt im Hardtsee auf dem Rad mit. Mit 17:59 Minuten lief sie sich auf den 13. Platz der Gesamtwertung nach vorne. Mit Friedericke Willoughby (41.) platzierte sich das Team geschlossen auf dem vierten Platz.

Ähnlich gut verlief das Sprint-Rennen für das Männerteam aus Griesheim. Simon Westermann (16.), Fabian Reuter (24.), Scott McClymont (28.) und Wilhelm Hirsch (33.) lieferten ein homogenes Rennen und erreichten mit dem fünften Gesamtplatz der 16 Teams eine solide Ausgangsbasis für den nächsten Sprinttriathlon in Düsseldorf.

Ergebnisübersicht der hessischen Erstliga-Teams Kraichgau-Triathlon:

DAMEN

 

4. REA Card Triathlon-Team TuS Griesheim

5. Annika Koch
13. Jule Behren
41. Friedericke Willoughby

9. Triathlon Team DSW Darmstadt

9. Isabel Neese
19. Léa Duchampt
39. Lucie Kammer

11. Sigma Sport team Viernheim

16. Ursula Trützschler
36. Kathrin Halter
42. Nina Heidemann

 

 

Männer

 

5. REA Card Triathlon Team TuS Griehseim

16. Simon Westermann
24. Fabian Reuter
28. Scott McClymont
33. Wilhelm Hirsch

9. Triathlon Team DSW Darmstadt

12. Mika Noodt
20. Henry Graf
35. Lennart Sievers
47. Christoph Bentz

 

Foto REA Card Triathlon Team TuS Griesheim / Claudia Koch

Tanja Weber

 

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Triathlon-Bundesliga: Das REA Card Triathlon Team TuS Griesheim

Binz Finale Griesheim.jpgzoom-icon

Das REA Card Triathlon Team TuS Griesheim ist bereits seit 20 Jahren in der Triathlon-Bundesliga. Wir haben mit Olaf Koch gesprochen.

 

REA card Triathlon Team TuS Griesheim

Sportlicher Leiter: Olaf Koch

Trainer/Headcoach: Michael Vogt, Daniel Schmoll; weitere athletenspezifische Trainer, der einzelnen Nationalverbände ( z.B. Bundestrainer)

Ergebnisse 2018:                   1. Triathlon-Bundesliga Herren: Platz 13

                                                1. Triathlon-Bundesliga Damen: Platz 7

                                                2. Triathlon-Bundesliga Süd Herren: Platz 2

 

Olaf, was sind eure Ziele für die Saison 2019?
Mit unseren Damen möchten wir in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga in der Endabrechnung in den Top sechs landen. Mit unserem Herrenteam streben wir eine Position im Mittelfeld an. In der 2. Triathlon-Bundesliga ist natürlich das Ziel, an die guten Ergebnisse der letzten Jahre anzuknüpfen und den einen oder anderen Podiumsplatz einzufahren.

Wie lange seid ihr in der Triathlon-Bundesliga?
Wir sind seit über 20 Jahren dabei.

Worin liegt die Stärke eurer Damen?
Wir sind zum Glück sehr ausgeglichen, was uns besonders bei Teamrennen zu Gute kommt. Natürlich haben wir über den Winter besonders an der Schwimmform gefeilt. Schließlich legt die Schwimmleistung den Grundstein dafür, welche Radgruppe ich in den Drafting-Rennen erwische.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein?
Der Reiz für den TuS Griesheim zu starten liegt darin, in einem Umfeld zu starten, das durch Zusammenhalt der Athleten untereinander und eine familiäre Beziehung zu den sportlichen Leitern geprägt ist. Gleichzeitig liefern wir ein durch Professionalität geprägtes Umfeld in dem sich jeder einzelne Perfekt entfalten kann.

Wie fördert ihr eure Bundesligastarter?
Wir bieten unseren Athletinnen und Athleten eine Vielzahl verschiedenerer Anreize für uns zu starten, dabei steht nie der finanzielle Teil im Vordergrund. Für uns an den Start zu gehen bedeutet, dass wir ein professionelles Umfeld schaffen, in dem sich die Athleten optimal entfalten können um sich so bestmöglich in der Bundesliga zu präsentieren. Gleichzeitig bieten wir, in Kooperation unserer Partner, einen sich ständig aktualisierenden Katalog an materiellen Unterstützungen.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Wir versuchen als Abteilung eine konsequente Nachwuchsarbeit zu fördern und freuen uns, wenn immer wieder junge Athletinnen und Athleten den Sprung in die Bundesliga schaffen oder sich für Bundeskader empfehlen können. Wichtig ist aber auch schon immer die Kooperation mit anderen Athleten verteilt über ganz Deutschland und Europa gewesen. Eine gesunde Mischung aus lokalen „Eigengewächsen“ und Athleten, die ihre sportlichen Wurzeln in anderen Vereinen haben, zu schaffen ist uns dabei wichtig.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch bzw. werfen eure Eigenveranstaltungen genug ab, um die Kosten zu decken?
Sponsorengelder sind die Basis unserer Bundesliga, ein ordentlicher und professioneller Sportbetrieb ist nur dank unserer Sponsoren und Partner möglich. Vielen langjährige Partner, insbesondere der Bundesliga, sind wir auch persönlich verbunden.

Alle unsere Bundesligamannschaften finanzieren sich ausschließlich und vollständig aus Geldern von Sponsoren und Spendern.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Die Bundesliga bekommt im Vergleich zu den größten Rennen der Langdistanz natürlich sehr viel weniger Beachtung, was im Hinblick auf die Attraktivität und Spannung der Bundesliga nicht immer nachzuvollziehen ist. Allerdings muss auch gesagt werden, dass sich hier in den letzten Jahren sehr viel getan hat. Mit den Finals in Berlin und Live-Übertragung in der ARD/ZDF haben wir die Chance, uns im nationalen Fernsehen zu präsentieren und zu zeigen, dass die Triathlon-Bundesliga eines der spannendsten Formate im Triathlon ist.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Auch unser Team besteht zum größten Teil aus Athletinnen und Athleten aus dem U23 Bereich. Daher begrüßen wir die kurzen Distanzen der Bundesligarennen, so können Athleten schon früh den Einstieg in die Bundesliga finden.

Die Kombination aus jungen Athletinnen und Athleten sowie kurze Rennen tragen viel dazu bei, dass die Bundesliga für Zuschauer und Athleten interessant bleibt.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Die Berichterstattung hat zugenommen und wurde in vielen Bereichen deutlich professionalisiert. Daraus entstehend hat auch die mediale Aufmerksamkeit zugenommen, was kein Grund ist sich auszuruhen, für alle Beteiligten (Teams, Presse) ist es noch viel zu tun.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir wünschen uns noch mehr mediale Berichterstattung, nach Möglichkeit auch in den Printmedien. Des Weiteren fänden wir es auch klasse, wenn uns der Verband finanziell mehr unterstützt beispielsweise bei den Lizenzgebühren oder Reisekosten.

 

Der Kader 2019

Name

Vorname

 

Nationalität

Jahrgang

Koch

Annika

DEU

1999

Braun

Elena

DEU

1999

Willoughby

Fritzi

DEU

1996

Petrov

Dorka

HUN

1999

Pohl

Anna-Lena

DEU

1990

Weber

Anja

CH

2001

Weber

Jasmin

CH

1998

Lenaertz

Kiara

BEL

1998

Behrens

Jule

DEU

2003

Kaiser

Céline

DEU

1998

Paulig

Maria

DEU

1994

Koch

Torben

DEU

1997

Braun

Lucas

DEU

1996

Overdick

Marius

DEU

1994

Matthys

Dries

BEL

1997

McClymont

Scott

DEU

1998

Reuter

Fabian

DEU

1993

Schuster

Paul

DEU

1988

Hinrichs

Jesse

DEU

1998

Westermann

Simon

CH

1998

Markgraf

Nico

DEU

1996

Hirsch

Willy

DEU

1998

Ek

Axel

SWE

1995

Carlsson

Andreas

SWE

2001

Sackmann

Julian

CH

1997

Wangel

Per

SWE

1991

Bauschmann

Andre

DEU

1995

 

Tanja Weber

 

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2. Triathlon-Bundesliga Süd: Das 3defacto Team ASC Darmstadt startet am Woogsprint in die Saison

3defacto Team asc Darmstadt.JPGzoom-icon

Vom Heimvorteil profitieren möchte das 3defacto Team ASC Darmstadt am Woogsprint. Die Darmstädter Traditionsveranstaltung ist das Auftaktrennen für die 2. Triathlon-Bundesliga Süd. Zeit für unsere Fragen hat sich Diana Steffenhagen genommen. Diana ist selbst aktive Starterin und fährt „nebenbei“ jede Menge Radrennen.

3defacto Team ASC Darmstadt

Sportlicher Leiter: Leander Lebeau

Trainer/Headcoach: Thomas Hopes

Ergebnisse 2018:   14. Platz 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga

Größter Erfolg:      3. Platz 2. Triathlon-Bundesliga Süd

Diana, ihr seid nach einem 3. Endplatz in der 2. Bundesliga 2017 im letzten Jahr in der 1. Triathlon-Bundesliga gestartet. Nun seid ihr wieder unter den süddeutschen Teams mit dabei, was sind eure Ziele für die Saison 2019?
Wir möchten natürlich ein Top Five-Ergebnis erreichen.

Wer ist eure stärkste Athletin?
Anna Lebeau ist sowohl im Wasser als auch im Laufen unsere schnellste Athletin. Sie ist vielen noch unter ihrem Mädchennamen Schloss bekannt glaube ich.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein?
Wir sind noch sehr familiär. Bei uns kennt jeder jeden. In der Triathlonabteilung haben wir knapp 50 Athleten, davon startet mehr als die Hälfte aktiv in der Liga und in Einzelrennen. Wir haben ein großes Angebot an Schwimmzeiten und werden durch unsere Trainer betreut.

Wie fördert ihr eure Bundesligastarter?
Bei uns werden die Übernachtungen der Bundesliga und die Spritkosten für die Liga gezahlt. Dazu bekommen wir Autos von unseren Sponsoren 3defacto und Crossladen gestellt, um auf die Wettkämpfe zu fahren.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Wir haben keine Nachwuchsarbeit: Dazu fehlen uns die Trainer und Trainingsmöglichkeiten. Hauptsächlich junge Leute, die zum Studieren nach Darmstadt kommen, starten in unseren Teams.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung? Gibt es gewachsene Strukturen in eurer Vereinsarbeit?
Der Hauptverein besteht aus den Leichtathleten. Die Triathlonabteilung ist deutlich kleiner.

Inwieweit werden ihr vom Verein unterstützt?
Die Vereinskleidung wird bezuschusst. Startgelder, Fahrtkosten, Übernachtungskosten werden natürlich vom Hauptverein übernommen.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt?
Sprintrennen in der 2. Bundesliga machen uns allen Spaß, aber in der 1. Bundesliga fehlt die Abwechslung in den Formaten. In beide Ligen könnte man z.B. mehr Variationen einbauen: Ich denke hier nur an Teamsprints, Swim & Run und dann Sprint, Verfolgungsrennen, Teamrelay und und und.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Ja, die Berichterstattung ist auf jeden Fall mehr geworden.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir hätten an die DTU den Wunsch, dass die Teamleiterbesprechung ca. 2,5 Stunden vor den Starts stattfinden sollten und nicht einen Tag vorher. Das war in der 1. Triathlon-Bundesliga im letzten Jahr so der Fall. Dadurch entstehen für die Teams unnötige Kosten.

Der Kader 2019

Name

Nation

Jahrgang

Rebekka Boesner

Deutschland

1987

Palina Dubino

Deutschland

1989

Luisa Klein

Deutschland

1993

Anna Lebeau

Deutschland

1987

Denise Schmid

Deutschland

1992

Diana Steffenhagen

Deuschland

1985

Tanja Tschech

USA

1972

 

 

Tanja Weber

 

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2. Triathlon-Bundesliga Süd: Die Eintracht Frankfurt stellt ihr Team ausschließlich mit eigenen Starterinnen

Eintracht Frankfurt Team.jpegzoom-icon

Die Eintracht Frankfurt hat ausschließlich Starterinnen aus den eigenen Reihen im Team. Volker Enseleit, der sich für uns Zeit genommen hat und stellvertretender Abteilungsleiter ist, betont, dass das Motto „von der Breite in die Spitze“ in einem der größten Triathlonvereine Deutschlands gezielt umgesetzt wird.

Eintracht Frankfurt

Sportlicher Leiter: Max Stadler/Philipp Hofmann/Volker Enseleit/Georg Heckens

Trainer/Headcoach: Natascha Schmitt (Laufen)/Björn Hauptmannl (Schwimmen)

Ergebnisse 2018:   1. Platz Regionalliga Mitte Damen

Größter Erfolg:      Drei Siege und ein zweiter Platz in der Regionalliga mit Aufstieg in die 2. Triathlon-Bundesliga Süd

Volker, 2018 habt ihr die Regionalliga regelrecht dominiert – was sind eure Ziele für die Saison 2019?
„Mittendrin statt nur dabei“ zu sein und selbst in der Rolle als Aufsteiger ordentlich in der 2. Liga mitmischen. Natürlich wollen wir Erfahrungen sammeln, da dies für uns ein neues Wettkampfformat ist. Aber wichtig ist, nach jedem Rennen sagen zu können, dass wir alles gegeben haben und mit für uns zufriedenstellenden Resultaten jeden Wettkampf beenden.

Wie lange seid ihr in der Triathlon-Bundesliga?
Wir sind sozusagen Rookies, was die Bundesliga betrifft.

Worin liegt die Stärke eurer Damen?
Wir sind zum Glück sehr ausgeglichen, was uns besonders bei Teamrennen zu Gute kommt. Natürlich haben wir über den Winter besonders an der Schwimmform gefeilt. Schließlich legt die Schwimmleistung den Grundstein dafür, welche Radgruppe ich in den Drafting-Rennen erwische.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein?
Weil wir eine super Atmosphäre haben, ein wirklich tolles Miteinander. In unserem Verein, also der Eintracht, gibt es super Trainingsangebote und erstklassige Bedingungen. So haben wir nur lizenzierte Trainer und bis zu sieben Leistungsgruppen. Für jeden, egal ob Hobby- oder Leistungssportler, ist etwas dabei. Die Trainingsangebote sind so verteilt, dass sowohl die Bundesligastarter als auch die Breitensportler die Möglichkeit haben jeden Tag trainieren zu können. Die vielen Möglichkeiten die wir haben, kommen natürlich auch daher, dass die Triathlon-Abteilung der Eintracht die größte Triathlonabteilung Deutschlands mit über 1200 Mitgliedern ist, was uns ganz klar von anderen Vereinen unterscheidet.

Wie fördert ihr eure Bundesligastarter?
Von der Eintracht werden alle Kosten übernommen, die mit den Starts in der 2. Liga einhergehen. Generell stellt die Eintracht Fahrzeuge für die Anfahrt zu Wettkämpfen, sowie eventuell notwendige Hotelkosten und sonstige Hilfsmittel wie z.B. Wettkampfbekleidung zur Verfügung. Räder müssen die Starterinnen selbst kaufen, sofern sie es sich leisten können (die Eintracht hat auch schon einigen Mitgliedern Räder gestellt und der Nachwuchs kann Räder jeder Größe (über 60 Stück) kostenfrei nutzen). Die Eintracht hat auch ein Preisgeldschema, so dass die Starterinnen etwas Geld „verdienen“ können, wobei die Mannschaft in den letzten Jahren das Preisgeld gespendet hat.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Die Eintracht betreibt intensive Nachwuchsarbeit. Unser Ziel ist es, den Nachwuchs aus eigenen Reihen zu fördern und zu entwickeln und keine Zweitrechtstarter für die Erreichung von Aufstiegen in der Liga einzubinden. Wir bieten altersgerechtes Training in 5 Trainingseinheiten pro Woche in bis zu 5 unterschiedlichen Leistungsgruppen für Kinder und Jugendliche von 8 bis 23 Jahren an. Ein Trainingslager in den Osterferien gehört genauso zum Angebot, wie die durch Trainer betreute Teilnahme an über 12 Wettkämpfen und die Vorbereitung auf die Kadersichtungen des Verbandes. Dabei liegt unser Fokus sowohl im breitensportlichen Bereich, als auch in der Einzelförderung ambitionierter Jugendlicher. Wichtig ist uns der Spaß am Sport, aber auch die Vermittlung von Werten der Gemeinschaft. So ist jeder Jugendliche aufgefordert, sich als Helfer ehrenamtlich einzubringen und es gibt von den Jugendlichen gewählte Jugendvertreter, die die Interessen des Nachwuchses im Verein und gegenüber dem Verband vertreten. Um allen sozialen Schichten die Mitgliedschaft im Jugend Triathlon Bereich zu ermöglichen, fördern wir finanziell schwächer gestellte Familien z.B. mit der kostenfreien Nutzung von Rennrädern oder einer kostenfreien Teilnahme am Trainingslager. Wir sind als Verein sehr stolz darauf unsere Bundesligamannschaft komplett aus den eigenen Reihen aufstellen zu können, getreu dem Eintracht Motto „Von der Breite in die Spitze“.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung? Gibt es gewachsene Strukturen in eurer Vereinsarbeit?
Wir sind eine Abteilung innerhalb des Mehrsparten-Vereins Eintracht Frankfurt e.V. – der Verein mit dem Fußballanhängsel ;-) – Spaß beiseite: die 2008 gegründete Abteilung ist seit ca. vier Jahren die größte Abteilung Deutschlands. Sie wird geleitet vom Gründer Georg Heckens, zusammen mit mir als Stellvertreter und der Jugendleiterin Claudia Backöfer. Die Organisationsstruktur ist durch den Abteilungsvorstand entwickelt worden. Diese baut sich auf über 20 EhrenamtlerInnen und ca. 300 Helfern auf – ohne diese wären das Wachstum und der Erfolg nicht möglich gewesen. Die Abteilung beschäftigt über 60 lizensierte Trainer und hat seit 2018 einen festangestellten Referenten Sportbetrieb/Projektmanager.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch bzw. werfen eure Eigenveranstaltungen genug ab, um die Kosten zu decken?
Die Triathlonabteilung von Eintracht Frankfurt finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, die bei einer Anzahl von über 1.200 Mitgliedern signifikant sind. Sponsoren haben wir auch, vor allem Simplon als Hauptsponsor, aber auch Velozeit Hanau, Laufshop Leder Frankfurt und Brightsolutions als Nebensponsoren. Die Sponsoren helfen uns dabei, unsere Kosten zu decken. Zum Glück bekommen wir aufgrund unseres Engagements auch einige Spenden die uns sehr helfen, unser umfangreiches Trainingsangebot zu finanzieren. Weiterhin bekommen wir nicht unerhebliche Zuwendungen durch unser Engagement bei regionalen Großveranstaltungen wie beispielsweise dem Ironman Frankfurt, dem Radrennen Eschborn-Frankfurt oder auch dem Frankfurt City Triathlon.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Leider ist die öffentliche Wahrnehmung der Bundesliga geringer als die der kommerziellen Veranstaltungen. Wenn die 2. Bundesliga in den Stadtzentren stattfinden könnte, wäre das vielleicht eine Maßnahme, die helfen würde. Wir würden uns darüber freuen, wenn die Bundesliga mehr in das Rampenlicht käme.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Bei fünf Rennen in der Saison (drei Sprint- und zwei Teamsprint-Distanzen) wäre es natürlich um der Abwechslung willen super, wenn es zumindest eine Olympische Distanz gäbe. Die Rennen sind sich allgemein im Streckencharakter ziemlich ähnlich, keine selektiven Radkurse etc. und somit haben meistens die besten Schwimmer und taktischen Racer die größten Erfolgschancen. Wenn die Radstrecke mal einen Ausreißversuch zulassen würde oder man eben auf der Laufstrecke als starker Läufer länger die Chance hätte, aufzuholen, dann sähe so manches Endergebnis anders aus. Die Altersstruktur ist relativ egal; ist ja auch vollkommen natürlich, dass man in dem Alter (also um die 20) auf den kürzeren und schnelleren Distanzen erfolgreich ist.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Man merkt, dass die Aufmerksamkeit im Bereich der Bundesligarennen zunimmt, besonders in der 1. Bitburger 0,0%  Triathlon-Bundesliga werden inzwischen Rennen im TV übertragen, was wir als Sportfans natürlich sensationell finden. Klar fokussiert das Medieninteresse mehr im Bereich Langdistanz, was aber unseres Erachtens auch an dem Rennformat der Bundesliga liegt. Ein gutes Beispiel für mehr Zuschauerinteresse bietet hier beispielsweise die Super League Triathlon. Auf den meist sehr flachen Rundkursen ist grundsätzlich der Radpulk riesig, man kann nichts erkennen und spannend wird es dann erst beim Laufen. Bei technisch anspruchsvolleren Radstrecken (bestes Beispiel Viernheim: super Radstrecke für die Olympische Distanz und die Hessenliga, aber wir Bundesligastarter fahren flach im Kreis) wäre das Rennen über einen längeren Zeitraum offen und spannend.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Die Athletinnen würden sich darüber freuen, wenn ihre Bedürfnisse und Wünsche bei der Planung der Wettkämpfe vermehrt berücksichtigt würden z.B. durch die Erweiterung des Rennformates mit einer Olympischen Distanz und einer transparenteren Auswahl der Wettkämpfe. Des Weiteren wäre eine bessere Koordination der Termine wünschenswert, da die Rennen zum Teil mit anderen großen Rennen im Rennkalender kollidieren (wie zum Beispiel dem Ironman Frankfurt).*
Der Verein würde sich über ein erweitertes Angebot der Trainerweiterbildung zur Auffrischung der Trainer-Lizenzen freuen. Die Kenntnisse der über 60 lizensierten Trainer der Eintracht zusätzlich zur vereinsinternen Weiterbildung kontinuierlich mit vom HTV anerkannten Weiterbildungsangeboten zu verbessern, ist ein wichtiges Anliegen des Vereins, um eine bestmögliche Betreuung unserer Athleten dauerhaft sicherzustellen.

Der Kader 2019

Name

Nation

Jahrgang

Julia Schuler

Deutschland

1999

Annika Rahner

Deutschland

1997

Tami Stützel

Deutschland

1997

Connie Seiboth

Deutschland

1986

Imke Jagau

Deutschland

1990

Marie Jones

Großbritannien

1985

Natascha Schmitt

Deutschland

1986

 

*Anmerkung der Redaktion: Die Terminvergabe der Rennen ist Sache der DTU und nicht des Hessischen Triathlon Verbandes

Tanja Weber

 

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2. Triathlon-Bundesliga Süd: Der TV Bad Orb - Gesund im Spessart ist im dritten Jahr dabei

TV Bad Orb Kinzigtal.jpg.jpgzoom-icon

Adi Kohr, Lehrer im Hauptberuf, ist der sportliche Leiter des Teams Spessartchallenge Bad Orb. Dieses Jahr möchte er die Damen aus dem Kinzigtal in der 2. Triathlon-Bundesliga Süd weiter voranbringen.

Team TV Bad Orb - Gesund im Spessart

Sportlicher Leiter: Adi Kohr

Trainer/Headcoach: zu viele Heimtrainer, um sie einzeln zu nennen

Ergebnisse 2018:   5. Platz 2. Bundesliga-Süd Frauen

Größter Erfolg:      4. Platz

Adi, was sind eure Ziele für die Saison 2019?
Wir würden gerne einmal auf dem Podium landen und am Ende ein Top-Five-Ergebnis realisieren.

Wie lange seid ihr in der 2. Triathlon-Bundesliga?
2015 sind wir direkt aus der Regionalliga in die 1. Bundesliga aufgestiegen. In der 2. süddeutschen Liga starten wir seit 2016.

Wer ist bei euch die herausragende Athletin?
Lisa Gerß hat im letzten Jahr einige Rennen regelrecht dominiert. In Münster holte sie mit deutlichem Vorsprung auf der Mitteldistanz den Titel der Hessenmeisterin. Sie ist genau wie Dana Wagner in der Lage, die fünf Kilometer im Triathlon unter 20 Minuten zu laufen. Antonia Gardeike ist im Wasser kaum zu schlagen und schwimmt über 400 Meter sub 5.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein? Wie fördert ihr eure Bundesligastarter?
Wir bieten ein Rundum-Sorglos-Paket. Wir wollen schnell sein, wichtiger ist uns aber ein Team zu sein, indem sich jede für die andere freut. In dem es gesunde Konkurrenz gibt, aber auch Freude für- und miteinander. Wir bieten Trainingslager an, fördern junge Athletinnen, die noch nicht zweitligatauglich sind und bilden eine harmonische Einheit. Wir übernehmen alle Kosten, ob Hotel, Anfahrt, Trikotagen, Essen. Am Training feilen wir durch kostenlose Unterwasser-Analysen oder das Erstellen von individuellen Trainingsplänen. Wir freuen uns auf die Saison 2019, wir lieben den Sport!

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Natürlich fahren wir wie die anderen Vereine auch zweigleisig. Wir fördern junge Athletinnen, die noch nicht die Leistungsfähigkeit für ein Bundesligarennen haben, aber ein großes Potential in sich tragen.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung?
Wir gehören zum TV Bad Orb, ein Verein mit über 2000 Mitgliedern, der von Handball über Leichtathletik bis hin zum Mountainbiken fast alle Sportarten abdeckt. Unserer Abteilung hat mal mit fünf Athleten angefangen und besteht nun aus 50 Aktiven. Wir haben drei Mannschaften im Ligabetrieb. Neben den Damen startet unsere Herrenmannschaften in der Regionalliga und der 1. Hessenliga.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch?
Wir decken die Kosten über Sponsorengelder und werden großzügig von unserem Heimatverein unterstützt.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Der Stellenwert ist in unserem Team und in unserer Region ist groß. Es interessiert die Menschen im Mai-Kinzig-Kreis, wie sich die Damen vom TV Bad Orb in der zweithöchsten Liga schlagen. Wir machen sehr viel Pressearbeit und legen großen Wert auf eine gute Außendarstellung. Im Vergleich zu den großen Veranstaltungen sind Bundesligawettkämpfe natürlich weniger interessant.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Ich finde es sehr gut. So können wir junge Athletinnen aufbauen und einsetzen. Die hohen Geschwindigkeiten in den Rennen gefallen den Damen in unserem Team. Die "kurzen Dinger" sollten auch so bleiben.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
In unserem Main-Kinzig-Kreis ist die Aufmerksamkeit groß, in den großen Triathlonzeitschriften spielt das Thema eher eine Nebenrolle.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir würden noch mehr Berichte, mehr tolle Fotos über alle Medien begrüßen. Kleine fünfminütige Videos in Facebook, Instragram oder auf der Website fänden wir toll.

Der Kader 2019

Name

Nation

Jahrgang

Lisa Gerß

Deutschland

1993

Tabea Sander

Deutschland

1998

Lea Brand

Deutschland

2002

Antonia Gardeike

Deutschland

2001

Dana Wagner

Deutschland

1983

Tina Lucas

Deutschland

1982

Laura Jansen

Deutschland

1994

Verena Repp

Deutschland

1992

Mareike Czakert

Deutschland

2001

 

Tanja Weber

 

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1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga: Das Sigma Sport Team Viernheim

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Peter Grüber, sportlicher Leiter des Sigma Sport Teams Viernheim sitzt im Auto und fährt in sein Ferienhaus bei Girona. In Südfrankreich auf dem Parkplatz erzählt er uns am Telefon, dass er in diesem Jahr mindestens zehn jungen Damen absagen musste, die gerne für die Erstliga-Mannschaft des Vereins im südlichsten Zipfel Hessens starten wollten. Und dass es bei den Teamwochenenden um Training mit Familienanschluss geht.

Sigma Sport Team Viernheim

Sportlicher Leiter: Peter Grüber

Trainer/Headcoach: zu viele Heimtrainer, um sie einzeln zu nennen

Ergebnisse 2018:  6. Platz 1. Bundesliga Frauen

Größter Erfolg:      5. Platz Kraichgau-Triathlon 2018 mit 6. Einzelplatz Ursula Trützschler

Peter, nach dem starken Abschneiden im letzten Jahr – was sind eure Ziele für die Saison 2019?
Wir sind stolz darauf, so überragende Athletinnen wie Ursula mit im Team zu haben. Nach unserem souveränen Abschluss der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga wollen wir natürlich wieder auf einem Platz mit einer einstelligen Ziffer landen.

Wie lange seid ihr in der 1. Triathlon-Bundesliga?
Wir sind aus der Regionalliga 2014 direkt in Deutschlands Oberhaus aufgestiegen. Damals gab es noch keine 2. Triathlon-Bundesliga für die Damen in Süddeutschland.

Worin begründet ihr euren Teamerfolg?
Mit Ursula Trützschler haben wir eine Ausnahmeathletin im Team. Sie erreicht regelmäßig einen Top 15 bis 20 Platz und ist damit momentan unsere Nummer eins. Ursula ist im BWTV-U23-Kader und startet über Zweitstartrecht für uns. Ihr Erststartrecht liegt beim SV Nikar Heidelberg, wo sie studiert und lebt.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein? Wie fördert ihr eure Bundesligastarter?
Bei uns geht es nicht nur um Leistungssport, sondern der Teamgedanke steht im Vordergrund. Unsere Trainingswochenenden sind sozusagen Teamwochenenden mit Familienanschluss. So kochen wir neben dem Training gemeinsam bei mir, geschlafen wird bei den Eltern von unserem Trainer Patrick Dreiseitel. Die familiäre Atmosphäre ist damit glaube ich einzigartig.
Finanziell und materiell fördern wir unser Bundesliga-Team nahezu komplett. Hat eine Athletin kein eigenes Rennrad, bekommt sie eins gestellt. Der TSV Amicitia Viernheim verfügt über einen Pool von 30 Leirädern. Nach der Ligasaison gehen die Räder unserer Top-Athletinnen in diesen Bestand über. Damit hat jedes Kind aus dem Nachwuchs die Möglichkeit, ein Rad gestellt zu bekommen. Natürlich zahlen wir für das Erstligateam die Trikotagen, Startgelder und Übernachtungskosten.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Wir fahren wie die meisten Vereine zweigleisig. Neben den Athletinnen mit Zweitstartrecht setzen wir natürlich als Backup an vierter Position eine Jugendliche aus dem Nachwuchsbereich ein.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung? 
Unseren Verein gibt es nahezu zeitgleich seit der Erstaustragung des Viernheimer Triathlons 1984. Ende August gehen wir ja in die 36. Auflage mit unserem Wettkampf. Die Triathlonlegenden Jürgen Zäck und Lothar Leder sind früher übrigens auch mal für den TSV Viernheim gestartet.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch?
Es mag sich jetzt überheblich anhören, aber unsere Bundesliga-Mannschaft ist das günstigste Team innerhalb des Vereins. Durch unsere mediale Präsenz werden hier viele Kosten durch Sponsoren und Partner abgedeckt. Im Übrigen läuft bei uns die Wettkampfbetreuung rein ehrenamtlich. Für unseren Start in Berlin an den Finals Anfang August muss ich zum Beispiel Urlaub nehmen, um meine Mädels betreuen zu können.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
In meinen Augen haben Challenge und Ironman international gesehen einen höheren Stellenwert. Allerdings denke ich, dass die Bundesliga durch die Live-Übertragung der DM in Berlin von ARD und ZDF gepusht wird. Damit werden die Weichen für die Zukunft gestellt.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Die Bundesliga bildet vom Rennformat nicht den typischen Triathleten ab. Denn die Schwimmleistung ist maßgeblich dafür, ob ich eine gute Radgruppe erwische. Und letztlich entscheidet sich dann alles beim Laufen. Daher sind diese Rennen optimal geeignet, um die Jugend an den Leistungssport heranzuführen und ein Sprungbrett zu schaffen, um an Europacuprennen und Olympischen Distanzen teilzunehmen. Würde es in dieser Liga in Deutschland Olympische Distanzen geben, bezweifle ich, dass dafür starke internationale Athleten gewonnen werden könnten.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Die mediale Aufmerksamkeit nimmt definitiv zu. Die Übertragung der Erstliga-Rennen per Livestream ist top. Der Wettkampf in Rügen beispielsweise wurde von Ostsee-TV übertragen. In Berlin sind die öffentlich-rechtlichen Sender mit im Boot.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir sind mit der Nachwuchsarbeit durch den Hessischen Triathlon Verband sehr zufrieden. Erst die Kaderstruktur im Verband hat es uns ermöglicht, so weit zu kommen. Dadurch werden Kontakte geknüpft und es bilden sich Vernetzungen über die Vereinsgrenzen hinaus. Viele unserer Athletinnen bringen sich schließlich über das Zweitstartrecht für uns ein. Natürlich ist die DTU als Dachverband für die Bundesliga-Meisterschaften zuständig. Aber die Regionalliga gibt nach der Hessenliga den Feinschliff für die Bundesliga. Und hier hat der HTV hervorragende Arbeit geleistet, indem die Tendenz zu Sprintrennen geht. So haben auch junge Athleten ab 16 Jahren die Möglichkeit, in hochklassigen Sport auf Landesebene reinzuschnuppern!

 

Der Kader 2019 (Quelle DTU)

Name

Nation

Jahrgang

Eva Estler

Deutschland

1999

Caroline Fey

Deutschland

1999

Emma Graf

Deutschland

2000

Delphine Halberstadt

Deutschland

1995

Kathrin Halter

Deutschland

1997

Kim Heidemann

Deutschland

2002

Nina Heidemann

Deutschland

2000

Jana Hess

Deutschland

1989

Simone Hofmann

Deutschland

1995

Gina Marie Jukic

Deutschland

2002

Franziska Schildhauer

Deutschland

1998

Sophia Stößer

Deutschland

2003

Sophie Theobald

Deutschland

2000

Ursula Trützschler

Deutschland

1997

Tanja Weber

 

 

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