Bundesliga

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Bundesliga-Auftakt im Kraichgau: Starke Resultate für die Teams aus Griesheim

Kraichgau Griesheim Damen Check-Inn.jpgzoom-icon

Mit einem Lächeln im Gesicht über die Ziellinie lief Annika Koch (REA Card Triathlon Team TuS Griesheim) im Kraichgau. Mit einem fünften Gesamtplatz erzielte sie ihr bisher bestes Einzelergebnis in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga.

Mit der viertschnellsten Laufzeit von 16:52 Minuten machte sie im abschießenden Fünfkilometerlauf in Ubstadt-Weiher Platz um Platz gut. Jule Behrens, die als A-Jugendliche das Küken des Teams war, hielt nach gelungenem 750-Meter-Schwimmauftakt im Hardtsee auf dem Rad mit. Mit 17:59 Minuten lief sie sich auf den 13. Platz der Gesamtwertung nach vorne. Mit Friedericke Willoughby (41.) platzierte sich das Team geschlossen auf dem vierten Platz.

Ähnlich gut verlief das Sprint-Rennen für das Männerteam aus Griesheim. Simon Westermann (16.), Fabian Reuter (24.), Scott McClymont (28.) und Wilhelm Hirsch (33.) lieferten ein homogenes Rennen und erreichten mit dem fünften Gesamtplatz der 16 Teams eine solide Ausgangsbasis für den nächsten Sprinttriathlon in Düsseldorf.

Ergebnisübersicht der hessischen Erstliga-Teams Kraichgau-Triathlon:

DAMEN

 

4. REA Card Triathlon-Team TuS Griesheim

5. Annika Koch
13. Jule Behren
41. Friedericke Willoughby

9. Triathlon Team DSW Darmstadt

9. Isabel Neese
19. Léa Duchampt
39. Lucie Kammer

11. Sigma Sport team Viernheim

16. Ursula Trützschler
36. Kathrin Halter
42. Nina Heidemann

 

 

Männer

 

5. REA Card Triathlon Team TuS Griehseim

16. Simon Westermann
24. Fabian Reuter
28. Scott McClymont
33. Wilhelm Hirsch

9. Triathlon Team DSW Darmstadt

12. Mika Noodt
20. Henry Graf
35. Lennart Sievers
47. Christoph Bentz

 

Foto REA Card Triathlon Team TuS Griesheim / Claudia Koch

Tanja Weber

 

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Triathlon-Bundesliga: Das REA Card Triathlon Team TuS Griesheim

Binz Finale Griesheim.jpgzoom-icon

Das REA Card Triathlon Team TuS Griesheim ist bereits seit 20 Jahren in der Triathlon-Bundesliga. Wir haben mit Olaf Koch gesprochen.

 

REA card Triathlon Team TuS Griesheim

Sportlicher Leiter: Olaf Koch

Trainer/Headcoach: Michael Vogt, Daniel Schmoll; weitere athletenspezifische Trainer, der einzelnen Nationalverbände ( z.B. Bundestrainer)

Ergebnisse 2018:                   1. Triathlon-Bundesliga Herren: Platz 13

                                                1. Triathlon-Bundesliga Damen: Platz 7

                                                2. Triathlon-Bundesliga Süd Herren: Platz 2

 

Olaf, was sind eure Ziele für die Saison 2019?
Mit unseren Damen möchten wir in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga in der Endabrechnung in den Top sechs landen. Mit unserem Herrenteam streben wir eine Position im Mittelfeld an. In der 2. Triathlon-Bundesliga ist natürlich das Ziel, an die guten Ergebnisse der letzten Jahre anzuknüpfen und den einen oder anderen Podiumsplatz einzufahren.

Wie lange seid ihr in der Triathlon-Bundesliga?
Wir sind seit über 20 Jahren dabei.

Worin liegt die Stärke eurer Damen?
Wir sind zum Glück sehr ausgeglichen, was uns besonders bei Teamrennen zu Gute kommt. Natürlich haben wir über den Winter besonders an der Schwimmform gefeilt. Schließlich legt die Schwimmleistung den Grundstein dafür, welche Radgruppe ich in den Drafting-Rennen erwische.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein?
Der Reiz für den TuS Griesheim zu starten liegt darin, in einem Umfeld zu starten, das durch Zusammenhalt der Athleten untereinander und eine familiäre Beziehung zu den sportlichen Leitern geprägt ist. Gleichzeitig liefern wir ein durch Professionalität geprägtes Umfeld in dem sich jeder einzelne Perfekt entfalten kann.

Wie fördert ihr eure Bundesligastarter?
Wir bieten unseren Athletinnen und Athleten eine Vielzahl verschiedenerer Anreize für uns zu starten, dabei steht nie der finanzielle Teil im Vordergrund. Für uns an den Start zu gehen bedeutet, dass wir ein professionelles Umfeld schaffen, in dem sich die Athleten optimal entfalten können um sich so bestmöglich in der Bundesliga zu präsentieren. Gleichzeitig bieten wir, in Kooperation unserer Partner, einen sich ständig aktualisierenden Katalog an materiellen Unterstützungen.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Wir versuchen als Abteilung eine konsequente Nachwuchsarbeit zu fördern und freuen uns, wenn immer wieder junge Athletinnen und Athleten den Sprung in die Bundesliga schaffen oder sich für Bundeskader empfehlen können. Wichtig ist aber auch schon immer die Kooperation mit anderen Athleten verteilt über ganz Deutschland und Europa gewesen. Eine gesunde Mischung aus lokalen „Eigengewächsen“ und Athleten, die ihre sportlichen Wurzeln in anderen Vereinen haben, zu schaffen ist uns dabei wichtig.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch bzw. werfen eure Eigenveranstaltungen genug ab, um die Kosten zu decken?
Sponsorengelder sind die Basis unserer Bundesliga, ein ordentlicher und professioneller Sportbetrieb ist nur dank unserer Sponsoren und Partner möglich. Vielen langjährige Partner, insbesondere der Bundesliga, sind wir auch persönlich verbunden.

Alle unsere Bundesligamannschaften finanzieren sich ausschließlich und vollständig aus Geldern von Sponsoren und Spendern.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Die Bundesliga bekommt im Vergleich zu den größten Rennen der Langdistanz natürlich sehr viel weniger Beachtung, was im Hinblick auf die Attraktivität und Spannung der Bundesliga nicht immer nachzuvollziehen ist. Allerdings muss auch gesagt werden, dass sich hier in den letzten Jahren sehr viel getan hat. Mit den Finals in Berlin und Live-Übertragung in der ARD/ZDF haben wir die Chance, uns im nationalen Fernsehen zu präsentieren und zu zeigen, dass die Triathlon-Bundesliga eines der spannendsten Formate im Triathlon ist.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Auch unser Team besteht zum größten Teil aus Athletinnen und Athleten aus dem U23 Bereich. Daher begrüßen wir die kurzen Distanzen der Bundesligarennen, so können Athleten schon früh den Einstieg in die Bundesliga finden.

Die Kombination aus jungen Athletinnen und Athleten sowie kurze Rennen tragen viel dazu bei, dass die Bundesliga für Zuschauer und Athleten interessant bleibt.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Die Berichterstattung hat zugenommen und wurde in vielen Bereichen deutlich professionalisiert. Daraus entstehend hat auch die mediale Aufmerksamkeit zugenommen, was kein Grund ist sich auszuruhen, für alle Beteiligten (Teams, Presse) ist es noch viel zu tun.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir wünschen uns noch mehr mediale Berichterstattung, nach Möglichkeit auch in den Printmedien. Des Weiteren fänden wir es auch klasse, wenn uns der Verband finanziell mehr unterstützt beispielsweise bei den Lizenzgebühren oder Reisekosten.

 

Der Kader 2019

Name

Vorname

 

Nationalität

Jahrgang

Koch

Annika

DEU

1999

Braun

Elena

DEU

1999

Willoughby

Fritzi

DEU

1996

Petrov

Dorka

HUN

1999

Pohl

Anna-Lena

DEU

1990

Weber

Anja

CH

2001

Weber

Jasmin

CH

1998

Lenaertz

Kiara

BEL

1998

Behrens

Jule

DEU

2003

Kaiser

Céline

DEU

1998

Paulig

Maria

DEU

1994

Koch

Torben

DEU

1997

Braun

Lucas

DEU

1996

Overdick

Marius

DEU

1994

Matthys

Dries

BEL

1997

McClymont

Scott

DEU

1998

Reuter

Fabian

DEU

1993

Schuster

Paul

DEU

1988

Hinrichs

Jesse

DEU

1998

Westermann

Simon

CH

1998

Markgraf

Nico

DEU

1996

Hirsch

Willy

DEU

1998

Ek

Axel

SWE

1995

Carlsson

Andreas

SWE

2001

Sackmann

Julian

CH

1997

Wangel

Per

SWE

1991

Bauschmann

Andre

DEU

1995

 

Tanja Weber

 

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2. Triathlon-Bundesliga Süd: Das 3defacto Team ASC Darmstadt startet am Woogsprint in die Saison

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Vom Heimvorteil profitieren möchte das 3defacto Team ASC Darmstadt am Woogsprint. Die Darmstädter Traditionsveranstaltung ist das Auftaktrennen für die 2. Triathlon-Bundesliga Süd. Zeit für unsere Fragen hat sich Diana Steffenhagen genommen. Diana ist selbst aktive Starterin und fährt „nebenbei“ jede Menge Radrennen.

3defacto Team ASC Darmstadt

Sportlicher Leiter: Leander Lebeau

Trainer/Headcoach: Thomas Hopes

Ergebnisse 2018:   14. Platz 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga

Größter Erfolg:      3. Platz 2. Triathlon-Bundesliga Süd

Diana, ihr seid nach einem 3. Endplatz in der 2. Bundesliga 2017 im letzten Jahr in der 1. Triathlon-Bundesliga gestartet. Nun seid ihr wieder unter den süddeutschen Teams mit dabei, was sind eure Ziele für die Saison 2019?
Wir möchten natürlich ein Top Five-Ergebnis erreichen.

Wer ist eure stärkste Athletin?
Anna Lebeau ist sowohl im Wasser als auch im Laufen unsere schnellste Athletin. Sie ist vielen noch unter ihrem Mädchennamen Schloss bekannt glaube ich.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein?
Wir sind noch sehr familiär. Bei uns kennt jeder jeden. In der Triathlonabteilung haben wir knapp 50 Athleten, davon startet mehr als die Hälfte aktiv in der Liga und in Einzelrennen. Wir haben ein großes Angebot an Schwimmzeiten und werden durch unsere Trainer betreut.

Wie fördert ihr eure Bundesligastarter?
Bei uns werden die Übernachtungen der Bundesliga und die Spritkosten für die Liga gezahlt. Dazu bekommen wir Autos von unseren Sponsoren 3defacto und Crossladen gestellt, um auf die Wettkämpfe zu fahren.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Wir haben keine Nachwuchsarbeit: Dazu fehlen uns die Trainer und Trainingsmöglichkeiten. Hauptsächlich junge Leute, die zum Studieren nach Darmstadt kommen, starten in unseren Teams.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung? Gibt es gewachsene Strukturen in eurer Vereinsarbeit?
Der Hauptverein besteht aus den Leichtathleten. Die Triathlonabteilung ist deutlich kleiner.

Inwieweit werden ihr vom Verein unterstützt?
Die Vereinskleidung wird bezuschusst. Startgelder, Fahrtkosten, Übernachtungskosten werden natürlich vom Hauptverein übernommen.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt?
Sprintrennen in der 2. Bundesliga machen uns allen Spaß, aber in der 1. Bundesliga fehlt die Abwechslung in den Formaten. In beide Ligen könnte man z.B. mehr Variationen einbauen: Ich denke hier nur an Teamsprints, Swim & Run und dann Sprint, Verfolgungsrennen, Teamrelay und und und.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Ja, die Berichterstattung ist auf jeden Fall mehr geworden.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir hätten an die DTU den Wunsch, dass die Teamleiterbesprechung ca. 2,5 Stunden vor den Starts stattfinden sollten und nicht einen Tag vorher. Das war in der 1. Triathlon-Bundesliga im letzten Jahr so der Fall. Dadurch entstehen für die Teams unnötige Kosten.

Der Kader 2019

Name

Nation

Jahrgang

Rebekka Boesner

Deutschland

1987

Palina Dubino

Deutschland

1989

Luisa Klein

Deutschland

1993

Anna Lebeau

Deutschland

1987

Denise Schmid

Deutschland

1992

Diana Steffenhagen

Deuschland

1985

Tanja Tschech

USA

1972

 

 

Tanja Weber

 

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2. Triathlon-Bundesliga Süd: Die Eintracht Frankfurt stellt ihr Team ausschließlich mit eigenen Starterinnen

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Die Eintracht Frankfurt hat ausschließlich Starterinnen aus den eigenen Reihen im Team. Volker Enseleit, der sich für uns Zeit genommen hat und stellvertretender Abteilungsleiter ist, betont, dass das Motto „von der Breite in die Spitze“ in einem der größten Triathlonvereine Deutschlands gezielt umgesetzt wird.

Eintracht Frankfurt

Sportlicher Leiter: Max Stadler/Philipp Hofmann/Volker Enseleit/Georg Heckens

Trainer/Headcoach: Natascha Schmitt (Laufen)/Björn Hauptmannl (Schwimmen)

Ergebnisse 2018:   1. Platz Regionalliga Mitte Damen

Größter Erfolg:      Drei Siege und ein zweiter Platz in der Regionalliga mit Aufstieg in die 2. Triathlon-Bundesliga Süd

Volker, 2018 habt ihr die Regionalliga regelrecht dominiert – was sind eure Ziele für die Saison 2019?
„Mittendrin statt nur dabei“ zu sein und selbst in der Rolle als Aufsteiger ordentlich in der 2. Liga mitmischen. Natürlich wollen wir Erfahrungen sammeln, da dies für uns ein neues Wettkampfformat ist. Aber wichtig ist, nach jedem Rennen sagen zu können, dass wir alles gegeben haben und mit für uns zufriedenstellenden Resultaten jeden Wettkampf beenden.

Wie lange seid ihr in der Triathlon-Bundesliga?
Wir sind sozusagen Rookies, was die Bundesliga betrifft.

Worin liegt die Stärke eurer Damen?
Wir sind zum Glück sehr ausgeglichen, was uns besonders bei Teamrennen zu Gute kommt. Natürlich haben wir über den Winter besonders an der Schwimmform gefeilt. Schließlich legt die Schwimmleistung den Grundstein dafür, welche Radgruppe ich in den Drafting-Rennen erwische.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein?
Weil wir eine super Atmosphäre haben, ein wirklich tolles Miteinander. In unserem Verein, also der Eintracht, gibt es super Trainingsangebote und erstklassige Bedingungen. So haben wir nur lizenzierte Trainer und bis zu sieben Leistungsgruppen. Für jeden, egal ob Hobby- oder Leistungssportler, ist etwas dabei. Die Trainingsangebote sind so verteilt, dass sowohl die Bundesligastarter als auch die Breitensportler die Möglichkeit haben jeden Tag trainieren zu können. Die vielen Möglichkeiten die wir haben, kommen natürlich auch daher, dass die Triathlon-Abteilung der Eintracht die größte Triathlonabteilung Deutschlands mit über 1200 Mitgliedern ist, was uns ganz klar von anderen Vereinen unterscheidet.

Wie fördert ihr eure Bundesligastarter?
Von der Eintracht werden alle Kosten übernommen, die mit den Starts in der 2. Liga einhergehen. Generell stellt die Eintracht Fahrzeuge für die Anfahrt zu Wettkämpfen, sowie eventuell notwendige Hotelkosten und sonstige Hilfsmittel wie z.B. Wettkampfbekleidung zur Verfügung. Räder müssen die Starterinnen selbst kaufen, sofern sie es sich leisten können (die Eintracht hat auch schon einigen Mitgliedern Räder gestellt und der Nachwuchs kann Räder jeder Größe (über 60 Stück) kostenfrei nutzen). Die Eintracht hat auch ein Preisgeldschema, so dass die Starterinnen etwas Geld „verdienen“ können, wobei die Mannschaft in den letzten Jahren das Preisgeld gespendet hat.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Die Eintracht betreibt intensive Nachwuchsarbeit. Unser Ziel ist es, den Nachwuchs aus eigenen Reihen zu fördern und zu entwickeln und keine Zweitrechtstarter für die Erreichung von Aufstiegen in der Liga einzubinden. Wir bieten altersgerechtes Training in 5 Trainingseinheiten pro Woche in bis zu 5 unterschiedlichen Leistungsgruppen für Kinder und Jugendliche von 8 bis 23 Jahren an. Ein Trainingslager in den Osterferien gehört genauso zum Angebot, wie die durch Trainer betreute Teilnahme an über 12 Wettkämpfen und die Vorbereitung auf die Kadersichtungen des Verbandes. Dabei liegt unser Fokus sowohl im breitensportlichen Bereich, als auch in der Einzelförderung ambitionierter Jugendlicher. Wichtig ist uns der Spaß am Sport, aber auch die Vermittlung von Werten der Gemeinschaft. So ist jeder Jugendliche aufgefordert, sich als Helfer ehrenamtlich einzubringen und es gibt von den Jugendlichen gewählte Jugendvertreter, die die Interessen des Nachwuchses im Verein und gegenüber dem Verband vertreten. Um allen sozialen Schichten die Mitgliedschaft im Jugend Triathlon Bereich zu ermöglichen, fördern wir finanziell schwächer gestellte Familien z.B. mit der kostenfreien Nutzung von Rennrädern oder einer kostenfreien Teilnahme am Trainingslager. Wir sind als Verein sehr stolz darauf unsere Bundesligamannschaft komplett aus den eigenen Reihen aufstellen zu können, getreu dem Eintracht Motto „Von der Breite in die Spitze“.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung? Gibt es gewachsene Strukturen in eurer Vereinsarbeit?
Wir sind eine Abteilung innerhalb des Mehrsparten-Vereins Eintracht Frankfurt e.V. – der Verein mit dem Fußballanhängsel ;-) – Spaß beiseite: die 2008 gegründete Abteilung ist seit ca. vier Jahren die größte Abteilung Deutschlands. Sie wird geleitet vom Gründer Georg Heckens, zusammen mit mir als Stellvertreter und der Jugendleiterin Claudia Backöfer. Die Organisationsstruktur ist durch den Abteilungsvorstand entwickelt worden. Diese baut sich auf über 20 EhrenamtlerInnen und ca. 300 Helfern auf – ohne diese wären das Wachstum und der Erfolg nicht möglich gewesen. Die Abteilung beschäftigt über 60 lizensierte Trainer und hat seit 2018 einen festangestellten Referenten Sportbetrieb/Projektmanager.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch bzw. werfen eure Eigenveranstaltungen genug ab, um die Kosten zu decken?
Die Triathlonabteilung von Eintracht Frankfurt finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, die bei einer Anzahl von über 1.200 Mitgliedern signifikant sind. Sponsoren haben wir auch, vor allem Simplon als Hauptsponsor, aber auch Velozeit Hanau, Laufshop Leder Frankfurt und Brightsolutions als Nebensponsoren. Die Sponsoren helfen uns dabei, unsere Kosten zu decken. Zum Glück bekommen wir aufgrund unseres Engagements auch einige Spenden die uns sehr helfen, unser umfangreiches Trainingsangebot zu finanzieren. Weiterhin bekommen wir nicht unerhebliche Zuwendungen durch unser Engagement bei regionalen Großveranstaltungen wie beispielsweise dem Ironman Frankfurt, dem Radrennen Eschborn-Frankfurt oder auch dem Frankfurt City Triathlon.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Leider ist die öffentliche Wahrnehmung der Bundesliga geringer als die der kommerziellen Veranstaltungen. Wenn die 2. Bundesliga in den Stadtzentren stattfinden könnte, wäre das vielleicht eine Maßnahme, die helfen würde. Wir würden uns darüber freuen, wenn die Bundesliga mehr in das Rampenlicht käme.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Bei fünf Rennen in der Saison (drei Sprint- und zwei Teamsprint-Distanzen) wäre es natürlich um der Abwechslung willen super, wenn es zumindest eine Olympische Distanz gäbe. Die Rennen sind sich allgemein im Streckencharakter ziemlich ähnlich, keine selektiven Radkurse etc. und somit haben meistens die besten Schwimmer und taktischen Racer die größten Erfolgschancen. Wenn die Radstrecke mal einen Ausreißversuch zulassen würde oder man eben auf der Laufstrecke als starker Läufer länger die Chance hätte, aufzuholen, dann sähe so manches Endergebnis anders aus. Die Altersstruktur ist relativ egal; ist ja auch vollkommen natürlich, dass man in dem Alter (also um die 20) auf den kürzeren und schnelleren Distanzen erfolgreich ist.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Man merkt, dass die Aufmerksamkeit im Bereich der Bundesligarennen zunimmt, besonders in der 1. Bitburger 0,0%  Triathlon-Bundesliga werden inzwischen Rennen im TV übertragen, was wir als Sportfans natürlich sensationell finden. Klar fokussiert das Medieninteresse mehr im Bereich Langdistanz, was aber unseres Erachtens auch an dem Rennformat der Bundesliga liegt. Ein gutes Beispiel für mehr Zuschauerinteresse bietet hier beispielsweise die Super League Triathlon. Auf den meist sehr flachen Rundkursen ist grundsätzlich der Radpulk riesig, man kann nichts erkennen und spannend wird es dann erst beim Laufen. Bei technisch anspruchsvolleren Radstrecken (bestes Beispiel Viernheim: super Radstrecke für die Olympische Distanz und die Hessenliga, aber wir Bundesligastarter fahren flach im Kreis) wäre das Rennen über einen längeren Zeitraum offen und spannend.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Die Athletinnen würden sich darüber freuen, wenn ihre Bedürfnisse und Wünsche bei der Planung der Wettkämpfe vermehrt berücksichtigt würden z.B. durch die Erweiterung des Rennformates mit einer Olympischen Distanz und einer transparenteren Auswahl der Wettkämpfe. Des Weiteren wäre eine bessere Koordination der Termine wünschenswert, da die Rennen zum Teil mit anderen großen Rennen im Rennkalender kollidieren (wie zum Beispiel dem Ironman Frankfurt).*
Der Verein würde sich über ein erweitertes Angebot der Trainerweiterbildung zur Auffrischung der Trainer-Lizenzen freuen. Die Kenntnisse der über 60 lizensierten Trainer der Eintracht zusätzlich zur vereinsinternen Weiterbildung kontinuierlich mit vom HTV anerkannten Weiterbildungsangeboten zu verbessern, ist ein wichtiges Anliegen des Vereins, um eine bestmögliche Betreuung unserer Athleten dauerhaft sicherzustellen.

Der Kader 2019

Name

Nation

Jahrgang

Julia Schuler

Deutschland

1999

Annika Rahner

Deutschland

1997

Tami Stützel

Deutschland

1997

Connie Seiboth

Deutschland

1986

Imke Jagau

Deutschland

1990

Marie Jones

Großbritannien

1985

Natascha Schmitt

Deutschland

1986

 

*Anmerkung der Redaktion: Die Terminvergabe der Rennen ist Sache der DTU und nicht des Hessischen Triathlon Verbandes

Tanja Weber

 

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2. Triathlon-Bundesliga Süd: Der TV Bad Orb - Gesund im Spessart ist im dritten Jahr dabei

TV Bad Orb Kinzigtal.jpg.jpgzoom-icon

Adi Kohr, Lehrer im Hauptberuf, ist der sportliche Leiter des Teams Spessartchallenge Bad Orb. Dieses Jahr möchte er die Damen aus dem Kinzigtal in der 2. Triathlon-Bundesliga Süd weiter voranbringen.

Team TV Bad Orb - Gesund im Spessart

Sportlicher Leiter: Adi Kohr

Trainer/Headcoach: zu viele Heimtrainer, um sie einzeln zu nennen

Ergebnisse 2018:   5. Platz 2. Bundesliga-Süd Frauen

Größter Erfolg:      4. Platz

Adi, was sind eure Ziele für die Saison 2019?
Wir würden gerne einmal auf dem Podium landen und am Ende ein Top-Five-Ergebnis realisieren.

Wie lange seid ihr in der 2. Triathlon-Bundesliga?
2015 sind wir direkt aus der Regionalliga in die 1. Bundesliga aufgestiegen. In der 2. süddeutschen Liga starten wir seit 2016.

Wer ist bei euch die herausragende Athletin?
Lisa Gerß hat im letzten Jahr einige Rennen regelrecht dominiert. In Münster holte sie mit deutlichem Vorsprung auf der Mitteldistanz den Titel der Hessenmeisterin. Sie ist genau wie Dana Wagner in der Lage, die fünf Kilometer im Triathlon unter 20 Minuten zu laufen. Antonia Gardeike ist im Wasser kaum zu schlagen und schwimmt über 400 Meter sub 5.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein? Wie fördert ihr eure Bundesligastarter?
Wir bieten ein Rundum-Sorglos-Paket. Wir wollen schnell sein, wichtiger ist uns aber ein Team zu sein, indem sich jede für die andere freut. In dem es gesunde Konkurrenz gibt, aber auch Freude für- und miteinander. Wir bieten Trainingslager an, fördern junge Athletinnen, die noch nicht zweitligatauglich sind und bilden eine harmonische Einheit. Wir übernehmen alle Kosten, ob Hotel, Anfahrt, Trikotagen, Essen. Am Training feilen wir durch kostenlose Unterwasser-Analysen oder das Erstellen von individuellen Trainingsplänen. Wir freuen uns auf die Saison 2019, wir lieben den Sport!

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Natürlich fahren wir wie die anderen Vereine auch zweigleisig. Wir fördern junge Athletinnen, die noch nicht die Leistungsfähigkeit für ein Bundesligarennen haben, aber ein großes Potential in sich tragen.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung?
Wir gehören zum TV Bad Orb, ein Verein mit über 2000 Mitgliedern, der von Handball über Leichtathletik bis hin zum Mountainbiken fast alle Sportarten abdeckt. Unserer Abteilung hat mal mit fünf Athleten angefangen und besteht nun aus 50 Aktiven. Wir haben drei Mannschaften im Ligabetrieb. Neben den Damen startet unsere Herrenmannschaften in der Regionalliga und der 1. Hessenliga.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch?
Wir decken die Kosten über Sponsorengelder und werden großzügig von unserem Heimatverein unterstützt.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Der Stellenwert ist in unserem Team und in unserer Region ist groß. Es interessiert die Menschen im Mai-Kinzig-Kreis, wie sich die Damen vom TV Bad Orb in der zweithöchsten Liga schlagen. Wir machen sehr viel Pressearbeit und legen großen Wert auf eine gute Außendarstellung. Im Vergleich zu den großen Veranstaltungen sind Bundesligawettkämpfe natürlich weniger interessant.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Ich finde es sehr gut. So können wir junge Athletinnen aufbauen und einsetzen. Die hohen Geschwindigkeiten in den Rennen gefallen den Damen in unserem Team. Die "kurzen Dinger" sollten auch so bleiben.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
In unserem Main-Kinzig-Kreis ist die Aufmerksamkeit groß, in den großen Triathlonzeitschriften spielt das Thema eher eine Nebenrolle.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir würden noch mehr Berichte, mehr tolle Fotos über alle Medien begrüßen. Kleine fünfminütige Videos in Facebook, Instragram oder auf der Website fänden wir toll.

Der Kader 2019

Name

Nation

Jahrgang

Lisa Gerß

Deutschland

1993

Tabea Sander

Deutschland

1998

Lea Brand

Deutschland

2002

Antonia Gardeike

Deutschland

2001

Dana Wagner

Deutschland

1983

Tina Lucas

Deutschland

1982

Laura Jansen

Deutschland

1994

Verena Repp

Deutschland

1992

Mareike Czakert

Deutschland

2001

 

Tanja Weber

 

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1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga: Das Sigma Sport Team Viernheim

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Peter Grüber, sportlicher Leiter des Sigma Sport Teams Viernheim sitzt im Auto und fährt in sein Ferienhaus bei Girona. In Südfrankreich auf dem Parkplatz erzählt er uns am Telefon, dass er in diesem Jahr mindestens zehn jungen Damen absagen musste, die gerne für die Erstliga-Mannschaft des Vereins im südlichsten Zipfel Hessens starten wollten. Und dass es bei den Teamwochenenden um Training mit Familienanschluss geht.

Sigma Sport Team Viernheim

Sportlicher Leiter: Peter Grüber

Trainer/Headcoach: zu viele Heimtrainer, um sie einzeln zu nennen

Ergebnisse 2018:  6. Platz 1. Bundesliga Frauen

Größter Erfolg:      5. Platz Kraichgau-Triathlon 2018 mit 6. Einzelplatz Ursula Trützschler

Peter, nach dem starken Abschneiden im letzten Jahr – was sind eure Ziele für die Saison 2019?
Wir sind stolz darauf, so überragende Athletinnen wie Ursula mit im Team zu haben. Nach unserem souveränen Abschluss der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga wollen wir natürlich wieder auf einem Platz mit einer einstelligen Ziffer landen.

Wie lange seid ihr in der 1. Triathlon-Bundesliga?
Wir sind aus der Regionalliga 2014 direkt in Deutschlands Oberhaus aufgestiegen. Damals gab es noch keine 2. Triathlon-Bundesliga für die Damen in Süddeutschland.

Worin begründet ihr euren Teamerfolg?
Mit Ursula Trützschler haben wir eine Ausnahmeathletin im Team. Sie erreicht regelmäßig einen Top 15 bis 20 Platz und ist damit momentan unsere Nummer eins. Ursula ist im BWTV-U23-Kader und startet über Zweitstartrecht für uns. Ihr Erststartrecht liegt beim SV Nikar Heidelberg, wo sie studiert und lebt.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein? Wie fördert ihr eure Bundesligastarter?
Bei uns geht es nicht nur um Leistungssport, sondern der Teamgedanke steht im Vordergrund. Unsere Trainingswochenenden sind sozusagen Teamwochenenden mit Familienanschluss. So kochen wir neben dem Training gemeinsam bei mir, geschlafen wird bei den Eltern von unserem Trainer Patrick Dreiseitel. Die familiäre Atmosphäre ist damit glaube ich einzigartig.
Finanziell und materiell fördern wir unser Bundesliga-Team nahezu komplett. Hat eine Athletin kein eigenes Rennrad, bekommt sie eins gestellt. Der TSV Amicitia Viernheim verfügt über einen Pool von 30 Leirädern. Nach der Ligasaison gehen die Räder unserer Top-Athletinnen in diesen Bestand über. Damit hat jedes Kind aus dem Nachwuchs die Möglichkeit, ein Rad gestellt zu bekommen. Natürlich zahlen wir für das Erstligateam die Trikotagen, Startgelder und Übernachtungskosten.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Wir fahren wie die meisten Vereine zweigleisig. Neben den Athletinnen mit Zweitstartrecht setzen wir natürlich als Backup an vierter Position eine Jugendliche aus dem Nachwuchsbereich ein.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung? 
Unseren Verein gibt es nahezu zeitgleich seit der Erstaustragung des Viernheimer Triathlons 1984. Ende August gehen wir ja in die 36. Auflage mit unserem Wettkampf. Die Triathlonlegenden Jürgen Zäck und Lothar Leder sind früher übrigens auch mal für den TSV Viernheim gestartet.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch?
Es mag sich jetzt überheblich anhören, aber unsere Bundesliga-Mannschaft ist das günstigste Team innerhalb des Vereins. Durch unsere mediale Präsenz werden hier viele Kosten durch Sponsoren und Partner abgedeckt. Im Übrigen läuft bei uns die Wettkampfbetreuung rein ehrenamtlich. Für unseren Start in Berlin an den Finals Anfang August muss ich zum Beispiel Urlaub nehmen, um meine Mädels betreuen zu können.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
In meinen Augen haben Challenge und Ironman international gesehen einen höheren Stellenwert. Allerdings denke ich, dass die Bundesliga durch die Live-Übertragung der DM in Berlin von ARD und ZDF gepusht wird. Damit werden die Weichen für die Zukunft gestellt.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Die Bundesliga bildet vom Rennformat nicht den typischen Triathleten ab. Denn die Schwimmleistung ist maßgeblich dafür, ob ich eine gute Radgruppe erwische. Und letztlich entscheidet sich dann alles beim Laufen. Daher sind diese Rennen optimal geeignet, um die Jugend an den Leistungssport heranzuführen und ein Sprungbrett zu schaffen, um an Europacuprennen und Olympischen Distanzen teilzunehmen. Würde es in dieser Liga in Deutschland Olympische Distanzen geben, bezweifle ich, dass dafür starke internationale Athleten gewonnen werden könnten.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Die mediale Aufmerksamkeit nimmt definitiv zu. Die Übertragung der Erstliga-Rennen per Livestream ist top. Der Wettkampf in Rügen beispielsweise wurde von Ostsee-TV übertragen. In Berlin sind die öffentlich-rechtlichen Sender mit im Boot.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir sind mit der Nachwuchsarbeit durch den Hessischen Triathlon Verband sehr zufrieden. Erst die Kaderstruktur im Verband hat es uns ermöglicht, so weit zu kommen. Dadurch werden Kontakte geknüpft und es bilden sich Vernetzungen über die Vereinsgrenzen hinaus. Viele unserer Athletinnen bringen sich schließlich über das Zweitstartrecht für uns ein. Natürlich ist die DTU als Dachverband für die Bundesliga-Meisterschaften zuständig. Aber die Regionalliga gibt nach der Hessenliga den Feinschliff für die Bundesliga. Und hier hat der HTV hervorragende Arbeit geleistet, indem die Tendenz zu Sprintrennen geht. So haben auch junge Athleten ab 16 Jahren die Möglichkeit, in hochklassigen Sport auf Landesebene reinzuschnuppern!

 

Der Kader 2019 (Quelle DTU)

Name

Nation

Jahrgang

Eva Estler

Deutschland

1999

Caroline Fey

Deutschland

1999

Emma Graf

Deutschland

2000

Delphine Halberstadt

Deutschland

1995

Kathrin Halter

Deutschland

1997

Kim Heidemann

Deutschland

2002

Nina Heidemann

Deutschland

2000

Jana Hess

Deutschland

1989

Simone Hofmann

Deutschland

1995

Gina Marie Jukic

Deutschland

2002

Franziska Schildhauer

Deutschland

1998

Sophia Stößer

Deutschland

2003

Sophie Theobald

Deutschland

2000

Ursula Trützschler

Deutschland

1997

Tanja Weber

 

 

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2. Triathlon-Bundesliga Süd: Der KSV Baunatal ist im zehnten Jahr dabei

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Seit 2010 startet der KSV Baunatal in der 2. Triathlon-Bundesliga Süd. Wir haben mit Martin Busch, dem Teamleiter und Trainer aus der VW-Stadt im Norden Hessens gesprochen.

KSV Baunatal

Sportlicher Leiter: Martin Busch

Trainer:                  Martin Busch

Ergebnisse 2018:  4. Platz 2. Triathlon-Bundesliga Süd

Größter Erfolg:      3. Platz Baunataler City-Triathlon 2018

Martin, nach Platzierungen im Mittelfeld habt ihr die Saison 2018 als Vierte der Süddeutschen Teams beendet. Was habt ihr euch für dieses Jahr vorgenommen?
Das letzte Jahr waren wir regelrecht auf der Überholspur. In unserem Heimrennen in Baunatal haben wir Anfang September einen sensationellen dritten Platz im Teamsprint erreicht. Daher ist es ganz klar: Wir schielen nach dem Aufstieg in Deutschlands Oberhaus im Triathlon.

Wie lange seid ihr in der Triathlon-Bundesliga?
Wir sind jetzt im zehnten Jahr in Folge in Deutschlands zweithöchster Liga.

Worin seht ihr eure Stärken?
Unsere Mannschaft zeichnet sich nicht durch drei Top-Athleten aus. Bei uns trägt jeder einzelne Starter mit seiner Leistung zum Teamerfolg bei. Mal ist der Eine schneller, mal der Andere. Wir messen uns ebenfalls nicht an Bestzeiten über einzelne Teildisziplinen. Entscheidend ist, wer in den fünf Ligarennen die Nase vorne hat.

Wie hoch ist das Durchschnittsalter eures Teams?
Wir haben vier Athleten um die 20, der Rest ist etwas älter.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein?
Das Besondere an unserem Verein ist, dass wir ein familiäres Team haben. Wir reisen zu jedem Rennen geschlossen als Mannschaft mit Trainer und Betreuern an und verbringen das Wochenende mit reichlich Spaß und Ehrgeiz gemeinsam. Oft sind auch einige Mannschaftskollegen aus dem Regionalliga-Team dabei, welche uns zudem vom Streckenrand aus unterstützen.

Grundsätzlich tragen die Ligawettkämpfe in unserer Mannschaft zu einem guten Teamgefüge bei.

Wie fördert ihr eure Bundesligastarter beispielsweise finanziell mit der Stellung von Rädern, Übernahme der Kosten oder auch durch gezieltes strukturiertes Training?
In unserem Verein steht der Spaß im Vordergrund. Die Athleten werden von unserem Ausrüster Salming mit Schuhen und Textilien ausgestattet. Der Verein erstattet die Anreise und Übernachtungskosten. Zusätzlich werden wir von Aerobee mit Gels versorgt. 

Ich bereite unsere Athleten mit gezieltem Training auf die kommende Saison vor.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Aufgrund von einem zu geringen Wettkampfangebot für Kinder und Jugendliche in Nordhessen fällt es schwer, Kinder im jungen Alter für den Triathlonsport zu begeistern. Dennoch versuchen wir, Jugendlichen unseren Sport schmackhaft zu machen. Sobald sie alt genug sind, eine Sprintdistanz zu bestreiten, wird es ja auch interessant für unsere Ligateams.

Zudem haben wir den ein oder anderen Athleten mit einem Zweitstartrecht in unserer Mannschaft. Damit schaffen wir die Möglichkeit, in der zweiten deutschen Triathlonliga Erfahrung zu sammeln.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung?
Wir sind eine Abteilung des Hauptvereins KSV Baunatals.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch bzw. werfen eure Eigenveranstaltungen genug ab, um die Kosten zu decken?
Mit unseren Einnahmen durch unsere Eigenveranstaltungen wie etwa den Baunataler City-Triathlon und Sponsoren finanzieren wir die Startgelder sowie Reisekosten für die Ligawettkämpfe. Zu unseren Vereinstrikotagen erhalten wir einen Zuschuss.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Ich finde es wichtig, dass es neben den Großveranstaltungen wie Ironman und Challenge auch ein qualitatives Rennformat auf der Sprintdistanz gibt. Wo auch Jugendliche schon die Möglichkeit haben, sich mit den besten Athleten aus Deutschland zu messen. Zudem ist der Teamaspekt der Liga ein sehr wichtiger Bestandteil. In den Ligarennen kämpft nicht nur jeder für sich allein im Gegensatz zur Langdistanz.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Es ist super, dass dieses Rennformart auch schon für Jugendliche geeignet ist. Schließlich kann der Triathlonnachwuchs ab der Jugend A, d.h. im Alter von 16 Jahren durch eine qualitativ hochwertige Rennserie an den Leistungssport herangeführt werden.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Leider ist die Triathlon-Bundesliga relativ unbekannt im Freundeskreis und die erbrachten Leistungen können oft nicht nachvollzogen werden. Schade ist auch, dass der Triathlonsport häufig nur auf die Langdistanz und Hawaii reduziert wird. Viele meiner Freunde sagen zu mir: „Triathlon ist doch das da auf Hawaii.“ Etwas anderes zählt dann oft gar nicht mehr. Aber ich glaube, dass die öffentliche Wahrnehmung der Bundesliga deutlich zugenommen hat und weiterwächst. Die Mehrheit der Ligateams präsentiert sich inzwischen über Social Media wie Instagram oder Facebook. Damit werben sie für unseren Sport und die Liga.

Der Kader 2019

Name

Jahrgang

Nationalität

Maurice Herwig

1998

Deutsch

Dario Ernst

1998

Deutsch

Florian Drexler

1994

Deutsch

Oliver Lieblein

1981

Deutsch

Hendrik Münstermann

1999

Deutsch

Daniel Borsanyi

1990

Ungarn

Tamás Papp

1998

Ungarn

 

Tanja Weber

 

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2. Triathlon-Bundesliga Süd: Die Aufsteiger 2018 aus Oberursel

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Kein Team konnte im letzten Jahr den Siegeszug des SC Oberursel brechen. Viermal hintereinander haben die Brunnenstädter souverän in der Regionalliga Mitte gewonnen. Jetzt nehmen Sie den Aufstieg in Deutschlands zweithöchste Triathlonliga wahr.

Jan-Luca Mölling ist Teamcaptain und aktiver Starter der im blau-weißen Einteiler präsenten Dreikämpfer aus dem Vordertaunus.

Schwimm-Club Oberursel

Sportlicher Leiter:Jan-Luca Mölling

Trainer:                   Mario Schmidt-Wendling

Ergebnisse 2018:   1. Platz Regionalliga Mitte und Aufstieg in die 2. Triathlon-Bundesliga Süd

Größter Erfolg:      Doppelsieg der Regionalliga Mitte 2017 und 2018

Jan-Luca, im letzten Jahr habt ihr die Regionalliga regelrecht dominiert. Vier souveräne Siege konntet ihr in Hessen und Rheinland-Pfalz einfahren. Was habt ihr euch in der 2. Triathlon-Bundesliga vorgenommen?.
Das letzte Jahr war für uns ein Bombenjahr. Natürlich weht in der 2. Triathlon-Bundesliga Süd ein härterer Wind. Wir peilen einen Endplatz im Mittelfeld an.

Wie lange seid ihr in der Triathlon-Bundesliga?
Nach dreijähriger Abwesenheit sind wir in dieser Saison das erste Mal wieder mit dabei.

Worin seht ihr eure Stärken?
Laufen und Schwimmen sind in der Bundesliga die wichtigen Elemente. Wir haben mit Lutz Koller (5 Kilometer 15:45), Leon Kriszeleit (Marathon 2:38) und Leon Steinböhmer (10 Kilometer 33:20) drei Ausnahmeläufer im Team. Im Winter haben wir uns unter anderem mit Tempotraining in der Leichtathletikhalle in Kalbach für die Ligasaison vorbereitet. Im Wasser spielen Max Weber, Lutz Koller und ich sicherlich unsere Stärke aus.

Wie hoch ist das Durchschnittsalter eures Teams?
Im Schnitt sind wir ungefähr bei 30 Jahren.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein?
Unsere Triathlonabteilung ist von der Mitgliederzahl überschaubar. Wir haben fast ausschließlich Sportler im Kader, die aus der Gegend der Brunnenstadt Oberursel kommen, regional verwurzelt sind. Das Teamgefühl ist super. Wir sind ein gestandenes Team, das fast unverändert über die letzten fünf Jahre in der Bundes- und Regionalliga zusammen gestartet ist.

Wie fördert ihr eure Bundesligastarter beispielsweise finanziell mit der Stellung von Rädern, Übernahme der Kosten oder auch durch gezieltes strukturiertes Training?
Unser Verein übernimmt lediglich die direkten Wettkampfkosten (Startgelder, Fahrtkosten, Übernachtungskosten) und gibt zu den Vereinstrikotagen einen Zuschuss.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Derzeit gibt es keine Nachwuchsarbeit, aber auch keine Starter mit Zweitstartrecht

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung?
Der Schwimmclub Oberursel 1958 e.V., gegründet als reiner Schwimmverein, hat nun drei Sparten: Schwimmen, Tauchen, Triathlon.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch bzw. werfen eure Eigenveranstaltungen genug ab, um die Kosten zu decken?
Wir finanzieren die Liga hauptsächlich über Sponsorengelder des Hauptvereins.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Meiner Meinung nach hat die Medienpräsenz und damit auch die Bedeutung der Triathlon-Bundesliga in der Öffentlichkeit deutlich zugenommen.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Für uns als gestandene Ironman-Athleten – sieben von acht unserer Starter - könnten die Strecken natürlich länger und die Radkurse anspruchsvoller sein. Dennoch sollte uns das Teamformat entgegenkommen. Wir freuen uns daher auf die im Mannschaftsverbund ausgetragenen Rennen in Viernheim und Baunatal. Wünschenswert wären weitere diverse Formate, wie z.B. Super-Sprints (vgl. Super League), Relays oder Rennen ohne Windschattenfreigabe. Letztlich steht in diesen Rennen der komplette Triathlet mehr im Vordergrund, da die Radleistung einen höheren Stellenwert hat.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Die Pressearbeit des HTV in den sozialen Medien ist top. Die 2. Bundesliga allerdings könnte zwischen der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga und der Regional- und Hessenliga noch präsenter sein.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir wünschen uns eine bessere terminliche Koordination der Rennen mit den großen deutschen Langdistanzveranstaltungen. Sprich mehr Rennen im Mai, Juli, August und September und weniger im Juni. Insbesondere fällt es uns schwer für den 30.06. in Trebgast überhaupt ein Team an den Start zu bekommen. Drei von acht Athleten starten beim Ironman Frankfurt.

 

Der Kader 2019

Name

Jahrgang

Nationalität

Max Weber

1989

Deutsch

Leon Kriszeleit

1989

Deutsch

Leon Steinböhmer

1996

Deutsch

Lutz Koller

1992

Deutsch

Benedikt Küstermann

1980

Deutsch

Konstantin Lotz

1989

Deutsch

Björn Müller

1978

Deutsch

Jan-Luca Mölling

1992

Deutsch

Tanja Weber

 

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2. Triathlon-Bundesliga Süd: Der Spiridon Frankfurt im Portrait

Spiridon Frankfurt.jpgzoom-icon

Neuland ist die 2. Triathlon-Bundesliga Süd im Prinzip noch für die Mädels des Spiridon Frankfurt. Training in Eigenregie, keine gestellten Räder und viel persönliches Engagement zeichnet das Frauenteam des Frankfurter Traditions-Laufverein aus.

 

Spiridon Frankfurt

Sportlicher Leiterin: Laura Rautenberg

Ergebnisse 2018:   6. Platz 2. Bundesliga Süd

Größter Erfolg:      Durchmarsch durch die Hessen- und Regionalliga

Unsere Fragen hat Laura Rautenberg beantwortet.

Laura, im letzten Jahr war es nach dem glatten Aufstieg in der 2. Liga eher eine Durststrecke für euch. Ihr habt exzellente Läuferinnen im Team, allerdings im schwimmerischen Bereich eher Defizite, so dass ihr fast schon „alleine“ aus dem Wasser aufs Rad seid. Was habt ihr euch in der Hinsicht für diese Saison vorgenommen?
Gestärkt durch die Startgemeinschaft mit dem SCO Oberursel und weiteren neue Teammitglieder werden wir im Wettkampfgeschehen kräftig mitmischen und freuen uns auf die Herausforderungen. Mit Hannah Hartlieb vom SC Oberursel haben wir eine sehr gute Schwimmerin in unseren Reihen. Wir hoffen uns durch einen Klassenerhalt zu belohnen. Wir möchten die kommende Saison 2019 mit dem gleichen Spaß und der Motivation wie in der letzten Saison bestreiten.

Wie lange seid ihr in der Triathlon-Bundesliga?
Wir sind in der Liga noch Neulinge, seit 2018.

Wer ist eure schnellste Läuferin?
Tinka Uphoff hat eine Bestzeit von 16:47 Minuten über 5.000 Meter. Über 10.000 Meter ist sie 36:08 Minuten gelaufen.

Wie hoch ist das Durchschnittsalter eures Teams?
Im Schnitt sind wir ungefähr bei 29 Jahren.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein?
Wir sind eine ambitionierte Gruppe von Hobby-Athletinnen, die alle mitten im Leben stehen. Top-Athleten passen bei uns nicht ins Team.
Das Besondere an unserem Team ist, dass wir mit viel Spaß an die Sache rangehen, uns nicht unter Druck setzen lassen und einfach unser Bestes geben wollen.

Wie fördert ihr eure Bundesligastarter beispielsweise finanziell mit der Stellung von Rädern, Übernahme aller Kosten oder auch durch gezieltes strukturiertes Training?
Nicht nur wir stehen mitten im Leben, sondern unser gesamter Verein. Er unterstützt uns wo er kann. Wir kriegen beispielsweise bei Bedarf einen Vereinsbus gestellt, auch bei den Startgeldern werden wir unterstützt. Bei diversen anderen Aspekten steht der Verein hinter uns. Das Training gestalten wir mehr oder weniger in Eigenregie.

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?
Im Verein ist keine Kapazität für intensive Nachwuchsarbeit da, aber es stoßen immer wieder Interessierte dazu.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung?
Spiridon gibt es seit 40 Jahren als reinen Laufverein. Die Triathlonabteilung wurde vor 20 Jahren gegründet.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch bzw. werfen eure Eigenveranstaltungen genug ab, um die Kosten zu decken?
Unsere eigenen Laufveranstaltungen wie der Spiridon Mainova Silvesterlauf oder Frankfurter Mainova Halbmarathon im März werfen genug ab. Die Ausrüstung zahlen wir selbst.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Meiner Meinung nach werden die Rennen der Triathlon-Bundesliga kaum wahrgenommen.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Die Bundesliga bietet von ihrem gesamten Aufbau her ein optimales Rennen für sehr junge Sportler. Insbesondere für junge Sportler, die schon früh mit dem Schwimmen angefangen haben. Durch das Windschattenfahren wird die Disziplin Radfahren etwas abgewertet im Verhältnis zum Schwimmen und Laufen, was besonders den jüngeren Sportlern zu Gute kommt. Wir finden es also schade, dass starke Radfahrer ihre Stärke nicht im gleichen Maße ausspielen können wie die guten Schwimmer. Das liegt natürlich an dem Rennformat. Es wäre schön, wenn die olympische Distanz mit aufgenommen würde. Dadurch kommt es zu einer Durchmischung des Feldes, die Liga würde insgesamt attraktiver.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Als Frankfurter Triathlon-Mannschaft schaffen wir es nie in die regionalen Medien, da in Frankfurt zu viele andere, medienwirksamere Ereignisse stattfinden. Aus unserer Sicht hat die Berichterstattung also nicht zugenommen. Dies könnte sich eventuell durch Änderungen am Format ergeben.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir würden uns freuen, wenn der Verband unseren Wunsch zu vielfältigeren Rennformaten bis hin zur Olympischen Distanz aufgreift und unsere Interessen auch insoweit bei der DTU mehr vertreten würde.

Der Kader 2019

Name

Jahrgang

Nationalität

Lisa Timm

1994

Deutsch

Jenny Hänseroth

1979

Deutsch

Hannah Hartlieb

1995

Deutsch

Iris Rautenberg

1995

Deutsch

Laura Rautenberg

1996

Deutsch

Heike Brendemühl

1989

Deutsch

Tytti Kirvesmies

1992

Finnisch

Tinka Uphoff

1983

Deutsch

Katja Schneider

1988

Deutsch

Madita Hendriks

2000

Deutsch

 

Tanja Weber

 

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Neue Serie: Die hessischen Bundesliga-Teams im Portrait

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Spannende, kurzweilige Rennen im Sprintformat: Das ist die 1. und 2. Triathlon-Bundesliga. Zuschauerfreundlich, Livestream, Teamdynamik. Das sind nur wenige der Schlagworte, die den Charakter der Triathlon-Bundesliga prägen. Ein Sprungbrett für junge talentierte Athleten, gemeinsam mit Stars der Triathlonszene an der Startlinie zu stehen. 

Unsere hessischen Teams der Triathlon-Bundesliga stellen wir Ihnen in unserer neuen Serie vor:

Triathlon Team DSW Darmstadt

Sportlicher Leiter: Thomas Pignede

Trainer/Headcoach: Benjamin Knoblauch

Ergebnisse 2018:   8. Platz 1. Bundesliga Männer

                                 1. Platz 2. Bundesliga-Süd Männer

                                 1. Platz 2. Bundesliga-Süd Damen

Größter Erfolg:      Doppelter Süddeutscher Mannschaftsmeister und direkter Durchmarsch des jungen Damenteams in die 1. Bundesliga

Wir haben mit Thomas Pignede, dem sportlichen Leiter der Bundesliga des Triathlon Team DSW Darmstadt gesprochen.

Thomas, nach dem Ausnahmejahr 2018 – was sind eure Ziele für die Saison 2019?
Minimalziel ist der Klassenerhalt in der 1. Triathlon-Bundesliga. Die Damen sollen sich erstmal etablieren, die Herren idealerweise wieder mit einer Top-10 Platzierung abschließen. Unsere Teams sind jung, motiviert und talentiert.
In der 2. Bundesliga wollen wir natürlich wieder unter den ersten Drei sein, am liebsten mit dem Titel des Süddeutschen Mannschaftsmeisters.

Wie lange seid ihr in der Triathlon-Bundesliga?
Mit den Herren sind wir seit der Gründung der Bundesliga in 1996 fast durchgängig in Deutschlands Oberhaus. Mit den Damen bis einschließlich 2003, dann musste die Mannschaft mangels Athletinnen zurückgezogen werden. Jetzt sind wir ab 2019 wieder dabei. In der 2. BL Herren existieren wir seitdem es diese gibt (glaube ich), zumindest seit 2008 durchgängig.

Warum sollte man als Top-Athlet für deinen Verein im Team starten, was ist das Besondere an deinem Verein? Wie fördert ihr eure Bundesligastarter?
Unser Ziel bzw. unsere Motivation ist es nicht, mit Buschhütten zu konkurrieren und nur externe Top-Starter aufzustellen. Auch sind wir kein, von Steuergeldern geförderter Bundesstützpunkt. Wir möchten aufstrebenden, jungen, talentierten Athleten frühzeitig die Möglichkeit geben, sich auf der höchsten deutschen Bühne zu präsentieren und eine Plattform bieten, um sich mit den besten Triathleten der Welt zu messen. Wir fördern unsere Athleten nicht, indem sie bei uns reich werden und viel Geld verdienen. Sondern wir können in erster Linie aufstrebenden Talenten frühzeitig Startplätze geben, die sie in einem Top-Team nicht garantiert bekommen würden. Mit unserem Hauptsponsor sailfish werden unsere Athleten mit Wettkampfmaterial (Einteiler, Neo, etc.) ausgerüste. Wir haben einen Team-Bus und übernehmen die Kosten für Fahrt, Verpflegung, Unterbringung, Lizenzgebühren etc.

"Unser Anspruch ist, dass in erster Linie regionale Athleten etwas davon haben."

Betreibt ihr konsequente Nachwuchsarbeit oder habt ihr vermehrt Starter über Zweitstartrecht im Einsatz?

Wir fahren hier natürlich zweigleisig. Das Kernteam bilden lokale Athleten aus unserer eigenen Abteilung, die bei uns in den Nachwuchsgruppen ausgebildet wurden und sukzessive an das Top-Niveau herangeführt werden. Die Mannschaft wird dann durch ein paar externe (hauptsächlich aus Deutschland stammende) junge Athleten ergänzt, die in ihrem Heimatverein kein Bundesliga-Team haben und daher mit Zweitstartrecht für uns in der Bundesliga starten. Dass der DSW konsequent gute Nachwuchsarbeit betreibt und traditionell immer wieder Talente bis hin zu Bundesliganiveau hervorbringt, ist glaube ich bekannt :-) Das ist unsere Philosophie, sollte das in Zukunft irgendwann nicht mehr der Fall sein, dann werden wir auch keine Bundesliga mehr machen. Unser Anspruch ist, dass in erster Linie regionale Athleten etwas davon haben. Wobei es eigentlich sogar andersherum läuft: Da wir den Zugang zur Bundesliga haben, ist es für viele Nachwuchsathleten der Ansporn schlechthin, bei uns in den Jugendgruppen sich stetig weiterzuentwickeln um möglicherweise irgendwann einmal im Oberhaus neben Olympiateilnehmern an der Startlinie zu stehen.

Wie ist eure Vereinshistorie, seid ihr ein reiner Triathlonverein oder eine -abteilung? Gibt es gewachsene Strukturen in eurer Vereinsarbeit?
Die Triathlonabteilung wurde bereits 1984 gegründet, wir sind im Triathlon also von Anfang an und immer vorne mit dabei. Die Abteilung hat gut 350 Mitglieder, der Gesamtverein DSW 1912 Darmstadt hat fast 1800 Mitglieder, wobei die Schwimmabteilung die größte ist und ebenso leistungssportorientiert arbeitet.

Welche Rolle spielen Sponsorengelder bei der Finanzierung der Liga für euch bzw. werfen eure Eigenveranstaltungen genug ab, um die Kosten zu decken (Ausrüstung wie Leihräder, Trikotagen, Startgelder, Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Betreuerpauschale)?
Ohne Sponsorengelder sowie vor allem unsere beiden Veranstaltungen Swim & Run und Woogsprint wäre die Bundesliga mit mittlerweile 3 Mannschaften für uns nicht finanzierbar. Aber auch nur, weil Betreuer und Vorstandsmitglieder (und Trainer an den Wettkampfwochenenden) komplett ehrenamtlich arbeiten. Eine Aufwandsentschädigung oder Pauschale gibt nicht, aber dafür ein tolles Wochenende mit einer Menge Spaß, erstklassigen Sport und hoffentlich erfolgreichen Ergebnissen. Leidenschaft ist hier das A und O.

Wie siehst du den Stellenwert der Bundesliga in der Öffentlichkeit im Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen wie Ironman /70.3 Rennen und den Challengerennen?
Die Bundesliga ist aus unserer Sicht ein echt geiles Rennformat und bietet hochklassigen, spannenden, spektakulären Sport, der sich für Zuschauer, Presse, Medien etc. eigentlich gut präsentieren lassen sollte. Leider ist die Vermarktung und öffentliche Wahrnehmung im Vergleich zum Ironman mit TV-Zeiten, Sportschau-Artikel, Bekanntheitsgrad usw. wirklich sehr gering und wird außerhalb der lokalen Presse oder triathlonspezifischen Fachzeitschriften kaum wahrgenommen. Für unseren Sport hat die Bundesliga dennoch einen extrem hohen Stellenwert, insbesondere für den Nachwuchs. Für etliche Olympia-Teilnehmer oder auch Ironmanprofis ist sie das das perfekte Sprungbrett.

Wie findest du es, dass es im Prinzip nur Sprintrennen gibt und die Altersstruktur in manchen Teams um die 20 ist?
Olympische Distanzen sind zu intensiv um die ausländischen Top-Stars in die Bundesliga zu locken, und auch für zuschauerfreundliche Rennen mitten in der City schwer umzusetzen. Dennoch würden wir uns wünschen, dass es neben den Sprintrennen vielleicht ein bis zwei andere Rennformate wie Teamrennen, Super-Sprint-Staffeln oder ähnliches geben würde. Das bringt etwas Abwechslung reinn und erhöht die Spannung. Ein Mannschaftsrennen kann ggf. für ein sehr homogenes Team ohne Weltklasse-Athleten eine gute Möglichkeit sein, im Tagesklassement ein Überraschungsergebnis zu erzielen.

Wie empfindet ihr die mediale Aufmerksamkeit? Hat die Berichterstattung zugenommen?
Die mediale Aufmerksamkeit nimmt definitiv zu, insbesondere in den sozialen Medien Facebook und Instagram. Wir werden in Berlin bei der DM auch live im Fernsehen sein, was ein natürlich krasser Sprung ist und hoffentlich eine gute Aufwertung. Über die triathlonspezifischen Kanäle hinaus ist die Triathlonbundesliga aber weiterhin kaum präsent. Wenn man einfach mal bei den Arbeitskollegen oder im privaten Umfeld sich umhört, dann ist kaum jemandem bekannt, dass es im Triathlon eine Bundesliga gibt. Wenn überhaupt ist nur der Ironman bekannt, mit seiner Langdistanz-Faszination und vermutlich auch nur weil derzeit die Deutschen auf Hawaii dominieren.

Welche Wünsche habt ihr an den Verband, sollten wir euch mehr fördern und wenn wie?
Wir finden es mega, dass der HTV erkannt hat, wie wichtig Nachwuchsarbeit ist und die (immer weniger werdenden) Veranstalter unterstützt, die auch Nachwuchswettkämpfe anbieten. Genauso die Vereine mit einer Kinder/Schüler/Jugend-Abteilung. Natürlich muss ein Verband auch darauf achten, dass er alle Sparten, Facetten, Leistungsklassen, ... abdeckt, die unser Sport hat. Denn gerade diese Variabilität ist es, was Triathlon so besonders macht: Wo startet man denn sonst gemeinsam mit dem Weltmeister im selben Wettkampf über dieselbe Strecke?

Obwohl wir in den letzten Jahren die erfolgreichste Zeit in unserer Vereinshistorie hatten, gestaltet sich die Sponsorenaquise zunehmend schwieriger, wir haben derzeit z.B. keinen Hauptsponsor. Es gibt natürlich nicht die eierlegende Wollmilchsau aber je mehr darüber erfahren und je höher die öffentliche Wahrnehmung ist, wie erfolgreich wir sind, desto besser. Der HTV ist mit seiner Pressearbeit natürlich einer von vielen Bausteinen, und auch hier hat sich in den letzten Jahren viel zum Positiven entwickelt (Facebook-Verlinkungen, Präsentation der Kaderathleten, etc.) Insgesamt können wir sagen, macht weiter so!

Der Kader 2019 (Quelle DTU)

Name

Nation

Jahrgang

Lars Anders

Deutschland

1995

Attila Arany

Ungarn

1998

Finn Arndt

Deutschland

1996

Christoph Bentz

Deutschland

1994

Zsombor Devay

Ungarn

1996

Sean Donelly

Deuschland

1987

Uwe Drescher

Deutschland

1992

Julius Gatermann

Deutschland

1996

Henrik Goesch

Finnland

1994

Alberto Gonzalez Garcia

Spanien

1998

Ignacio Gonzalez Garcia

Spanien

1996

Henry Graf

Deutschland

2002

Michael Helis

Deutschland

1999

Oliver Huß

Deutschland

1994

Fabian Kraft

Deutschland

1999

Steffen Kundel

Deutschland

1988

Patrick Lange

Deutschland

1986

Christian Mokros

Deutschland

1986

Mika Noodt

Deutschland

2000

Thomas Ott

Deutschland

2000

Thomas Pignede

Frankreich

1990

Horst Reichel

Deutschland

1982

Robin Schüßler

Deutschland

2002

Felix Schwarz

Deutschland

1999

Lennart Sievers

Deutschland

1997

Philipp Weber

Deutschland

1995

Tanja Weber

 

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